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Dienstag, 31. Mai 2016

{Insta-Liebe}: Das war unser Mai


Wenn ich mir meine Fotos aus dem Mai so angucke, könnte man ja meinen, ich wäre im Sanatorium gewesen. Die Bilder strahlen so viel Ruhe und Entspannung aus. Hach, schön wärs! 


1. Im Mai war so viel zu tun, dass ich es nur ein einziges Mal zum Yoga geschafft habe. Blöd! Ähm, was dieses Bild mit Yoga zu tun hat? Kaffee und diese superleckeren Kokosnuss-Riegel gehören bei mir fest zum Nach-Yoga-Ritual! // 2. Dafür sind wir mit unseren Kindern endlich nach Hannover in die Waldstation Eilenriede gefahren und haben uns im Wald-Hochhaus aus 36 Metern Höhe die Stadt angeguckt. Da wir bis auf den Kleinen nicht alle wirklich schwindelfrei sind, war das sehr lustig. // 3. An diesem tollen Tuch, was sich später fast schon als Decke entpuppte, konnte ich nicht vorbeigehen // 4. Ein Highlight im Mai: Der 75. Geburtstag meines Papas.


5. Ich finde es immer wieder lustig, welche Fotos bei Instagram besonders viele Herzchen bekommen. Die Nektarinen im sonnigen Abendlicht waren eins Eurer Lieblinge. // 6. Ich liebe es, wenn ich mich zwischendurch mit einem Buch ins Schlafzimmer zurückziehen kann. // 7. Blauer Himmel, schönes Wetter. // 8. Kopenhagen mit meiner lieben Freundin ist gebucht und ganz bald geht es schon los.


9. Schon wieder so ein Stillleben. Auch ein mäßig erfahrener Instagrammer weiß: Kaffee und Sukkulenten gehen immer. // 10. Warum kaufe ich mir eigentlich noch  Pfefferminztee? Selbstgemacht schmeckt der so unglaublich lecker. // 11. Dieses kleine Regenbogen-Radiergummi hat mir gestern den Tag gerettet: Bei Instagram meldeten sich einige Mädels, die früher auch so eins hatten. Ich habe Tränen gelacht. // 12. Ich habe versucht, mal wieder zu laufen. Ich wollte das ja wieder regelmäßig machen. Ich war aber so fertig an dem Tag, dass ich lieber Mohnblumen fotografiert habe. Und der Muskelkater hat mich noch Tage danach fertig gemacht. 

Im Mai haben wir aber noch ganz viel Alltagskram gemacht, der auf dem Foto nicht so spannend rüberkommt: den Schuppen ausgemistet, für Klassenarbeiten gelernt, endlich einen Schulranzen für den Kleinen gekauft, für die Fahrradprüfung geübt und noch so einiges mehr. Was ich jetzt schon weiß: Der Juni wird es in sich haben. Bis zu den Sommerferien, die in Niedersachsen so unglaublich früh beginnen, gibt es noch Kindergarten- und Schulfeste, Abschlussfeiern, Kennenlerntage auf den neuen Schulen (ab August ist es mit der Kindergartenzeit bei uns nämlich vorbei!!) und natürlich mein Kurztrip nach Kopenhagen. Ich wünsche Euch einen schönen Juni! Bis ganz bald...


Donnerstag, 26. Mai 2016

Tschüss Hormone und wie es jetzt weiter geht

In meiner blogfreien Zeit habe ich mich intensiv mit einem Thema beschäftigt, das bei mir in den letzten 25 Jahren quasi nebenher lief: die Verhütung. Ich habe mir ehrlich gesagt nie großartige Gedanken gemacht. Ich habe über 15 Jahre brav die Pille geschluckt und mir nach der Geburt unseres zweiten Sohnes für 5 Jahre die Hormonspirale legen lassen. Mögliche Nebenwirkungen wie Migräne oder Libidoverlust und ein erhöhtes Thrombose- und Brustkrebsrisiko waberten zwar immer ganz hinten in meinem Kopf herum, haben mich über die Jahre aber nicht wirklich beschäftigt.
Ich weiß nicht, ob mein 40. Geburtstag die magische Grenze war, mich mehr mit mir selbst und meinem Körper zu beschäftigen. Oder die Tatsache, dass in meinem Umfeld junge Frauen an Brustkrebs erkrankten und meine Patentante an den Folgen sogar gestorben ist. Ich war nie ein Hypochonder, aber mit zunehmendem Alter steigt - ob ich will oder nicht - die Angst, auch eine fiese Krankheit zu bekommen.


Kurz bevor ich mir eine neue Hormonspirale für die nächsten 5 Jahre einsetzen lassen wollte, stieß ich durch puren Zufall auf einen Artikel, der sich kritisch mit den Nebenwirkungen auseinandersetzte. Die von vielen Frauenärztinnen, so auch meiner, angepriesene Verhütungsmethode, sollte auf einmal gar nicht mehr so toll sein. Dass die Spirale die Hormone gar nicht nur lokal in der Gebärmutter abgebe, sondern im ganzen Körper. Und dass die Dosierung nicht so niedrig sei, wie propagiert. Von extremen Stimmungsschwankungen, Müdigkeit, Antriebslosigkeit bis hin zur Depression war da auf einmal die Rede.
Einige dieser Nebenwirkungen kamen mir bekannt vor, hatte ich damit seit vielen Jahren zu kämpfen, ohne jedoch zu wissen, dass sie möglicherweise von der Spirale kommen könnten. Problematisch war und ist es für mich allerdings herauszufinden, ob meine Stimmungsschwankungen tatsächlich mit der Hormonspirale im Zusammenhang stehen oder ob es einfach an den äußeren Umständen und dem täglichen Familienwahnsinn mit 2 Kindern liegt. Deshalb konnte es für mich nur eine Lösung geben: Die Spirale musste so schnell wie möglich raus.

Nach einigem hin und her habe ich mich nun entschieden, auf Hormone komplett zu verzichten und in Zukunft weder die Pille noch die Hormonspirale zur Verhütung zu nehmen. Ich möchte gerne herausfinden, wie es meinem Körper ganz ohne die Zufuhr von Hormonen geht. Da wir kein drittes Kind mehr möchten, ist Verhütung gerade ein großes Thema. Nachdem ich mich viele Stunden mit Möglichkeiten der hormonfreien Verhütung beschäftigt hatte, stieß ich im Internet auf NFPNatürliche Familienplanung hörte sich für mich nicht unbedingt nach sicherer Verhütung an. Und auch meine Schwester frohlockte, dass bald bestimmt ein kleines Mädchen unterwegs sei.



Früher hätte ich diese Form der Verhütung wahrscheinlich als esoterischen Quatsch abgetan und mich nicht weiter damit beschäftigt. Bei NFP nach der symptothermalen Methode Sensiplan, wie es genau heißt, geht es aber ganz sachlich darum, anhand der Basalthemperatur (das ist die Temperatur, die direkt nach dem Aufwachen und vor dem Aufstehen gemessen wird) und dem Zervixschleim die fruchtbaren und unfruchtbaren Tage zu bestimmen. Die täglichen Daten werden in ein Datenblatt oder etwas komfortabler in eine dazugehörige App auf dem Handy eingetragen. Wer sich strikt an die Regeln hält, die in dem Buch Natürlich & Sicher Das Praxisbuch dargestellt werden, wird mit einer Methodensicherheit belohnt, die vergleichbar mit der Pille ist.
Stark vereinfacht gesagt: Wenn die unfruchtbaren Tage nach der Methode ausgewertet werden konnten, ist Sex für bis zu zwei Wochen im Zyklus ganz ohne Verhütung möglich. (Natürlich immer abhängig vom individuellen Zyklus der Frau). In der fruchtbaren Zeit greift man dann auf Kondome oder andere Barrieremethoden zurück. Die ganze Sache ist auf den ersten Blick ziemlich kompliziert, aber ich finde es momentan spannend, mich damit genauer auseinanderzusetzen.

Wenn Ihr Euch auch für das Thema interessiert findet Ihr bei Maggie von We are the Ladies einen super Einstieg und viel Wissenswertes zur natürlichen Verhütung.

Mehr zur Arbeitsgruppe NFP und der wissenschaftlich fundierten Methode Sensiplan erfahrt Ihr HIER.


Wie macht Ihr das? Hormone ja oder nein?





Donnerstag, 19. Mai 2016

5 Dinge, auf die ich mich diesen Sommer freue

Huch, na das war ja eine lange Blogpause! Vier Wochen war es hier still, dafür tobte aber unser echtes Leben um so mehr. Wir haben den 10. Geburtstag unseren Sohnes gefeiert und den 75. meines Papas. Wir haben die ersten warmen Tage in unserem Garten genossen und kleine Ausflüge mit der Familie unternommen. Uns den Kopf zerbrochen, welche Schule für unseren Großen nach den Sommerferien wohl die richtige ist. Und ich habe mir mal wieder über Sinn und Zweck des Bloggens so meine Gedanken gemacht. Einer plötzlichen Eingebung folgend, habe ich mir dann noch vorgenommen, bis auf weiteres auf Hormone in Form von Spirale oder Pille zu verzichten. Wie es dazu kam und wie es jetzt verhütungstechnisch weitergeht, berichte ich ein anderes Mal. Jetzt kommen erstmal 5 grandiose Dinge, auf die ich mich diesen Sommer richtig freue!

1. Freundinnen-Kurztrip nach Kopenhagen


Unser Städte-Trip nach Kopenhagen war eigentlich schon für letztes Jahr geplant, aber zwei Männer, vier Kinder und gefühlte 1000 Termine wollen unter einen Hut gebracht werden. Jetzt hat es aber geklappt! Endlich! Zum Start der Sommerferien düsen wir in die tolle dänische Stadt und wollen einfach nur quatschen, gucken, essen und die Zeit genießen. Die Zugtickets sind gebucht und unsere Unterkunft in einer süßen Wohnung mit Balkon mitten im schönen Nørrebro steht auch. Hach, ich freu mich!


2. Einfach mal nichts tun und die Füße hochlegen


Ich freue mich riesig aufs süße Nichtstun! Früher kam bei mir immer leichte Panik auf, wenn die Sommerferien vor der Tür standen. 6 Wochen Ferien mit zwei Jungs, die erfahrungsgemäß mindestens 2, eher 3 Wochen brauchen, um sich aufeinander einzugrooven. In Kombination mit meiner Selbstständigkeit ist das oft anstrengend, aber dafür müssen wir nicht mehr für Tests lernen, der Hausaufgaben-Stress verschwindet und der Wecker wird in eine dunkle Ecke verbannt.

3. Ein Hochbeet für unseren Garten
   

Lange im Kopf geplant und demnächst soll es endlich mit dem Projekt Hochbeet losgehen. Wir sind alle schon ganz heiß drauf, Salat, Kohlrabi, Gurken, Tomaten & Co. aus unserem eigenen Anbau zu ernten und zu essen. 

4. Mit dem Liebsten zum Massive Attack-Konzert nach Berlin

Mit Anfang 20, in meiner leicht melancholisch angehauchten Phase, hörte ich Massive Attack in meinem WG-Zimmer in Hannover rauf und runter. Zum Konzert habe ich es damals leider nicht geschafft, obwohl sie sogar in einem Club im gleichen Stadtteil bei mir um die Ecke aufgetreten sind. Jetzt, gut 20 Jahre später, hole ich das nach. Meinen Mann schleppe ich einfach mit und dann sehen wir uns in der wunderschönen Zitadelle in Spandau das Konzert an.  


5. Endlich wieder in den Sonnenaufgang tanzen


Mindestens ein Mal im Jahr gibt es für meine Freundin und frühere WG-Mitbewohnerin und mich einen Pflichttermin: Wir fahren auf ein Festival und tanzen zu elektronischer Musik in den Sonnenaufgang (wenn wir nicht vorher totmüde in unser Zelt fallen). Im letzten Jahr hat das super geklappt und wir möchten es diesen Sommer unbedingt wiederholen.


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