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Dienstag, 19. April 2016

Von Lebensträumen und einem passenden Buchtipp


Wann habt Ihr das letzte Mal geträumt? Ich meine so richtig, mit kribbeliger Vorfreude und Herzklopfen, wenn Ihr nur an Euren Traum oder Eure Wünsche denkt. Von einem Urlaub, den Ihr schon immer einmal machen wolltet, vielleicht einem neuen Job, der Euch wirklich erfüllt oder einer Auszeit mit Eurer Familie in einem fremden Land. Oft bleibt es ja beim Ausmalen des Traums in den schönsten Farben, aber uns hindert meistens irgendetwas daran, ihn tatsächlich umzusetzen. Sei es das liebe Geld, die Schulpflicht der Kinder oder der Angst vor der ungewissen Zukunft. 

Während ich seit Jahren vor mich hinphantasiere, dass ich irgendwann einmal am Meer leben möchte und noch nicht mal selber weiß, ob ich es wirklich ernst damit meine, wird meine Schwester da schon etwas konkreter. Sie träumt seit Jahren von einem eigenen kleinen Café auf ihrem traumhaften Grundstück. Ihre Gäste sitzen auf bunt zusammengewürfelten Mobiliar, das sie auf Flohmärkten gesammelt hat und serviert ihnen ihren fabelhaften selbstgebackenem Obstkuchen vom Blech, fluffige Muffins und süßen Käsekuchen. Abends, wenn die Sonne langsam hinter der umgebauten Scheune und dem großen, verwunschenen Garten verschwindet, gibt es einen knusprigen Flammkuchen mit einem leckeren Glas Wein. 


Kurz vor ihrem 50. Geburtstag in diesem Sommer nehmen die lang ausgeheckten Pläne ganz langsam Gestalt an. Wenn sich zu den Träumen dann aber die Realität gesellt in Form von Umbau, Finanzierungsplänen, Behördengängen und dem Gedanken, ob überhaupt jemand in ihr kleines, abgelegenes Café am Rand der Lüneburger Heide kommen wird, sieht alles nicht mehr so schön bunt aus und der Zweifel gesellt sich dazu.

Gestern, beim 10. Geburtstag unseres Großen, haben wir schon mal ein wenig weitergesponnen und überlegt, welche Köstlichkeiten es unbedingt auf eine kleine Speisekarten schaffen könnten und ich habe mich großzügig angeboten, meine Schwester auf eine kleine Recherche-Tour durch hübsche Cafés in Hannover zu begleiten. Ich bin jedenfalls furchtbar gespannt, wie es mit dem Traum meiner Schwester weitergeht. Fest steht: Sie kann backen und kochen und hat ein tolles Gespür, schöne Dinge zu entdecken und zu dekorieren.


Ein tolles, neues Buch, das die Träume meiner Schwester im Moment beflügelt, sind die Sugar Girls aus dem Callwey Verlag. Dort berichten 20 Frauen, wie sie ihren ganz persönlichen Traum von einem eigenen Café in die Tat umgesetzt haben - mit allen Höhen und Tiefen. Neben den Porträts dieser sympathischen Café-Besitzerinnen, wie etwa Doreen (Foto) mit ihrem Café Himmelhoch in Braunschweig, liefert das Buch aber auch leckere Rezepte, süße Deko-Ideen und jede Menge Gründer-Tipps für alle, die es auch einmal mit einem eigenen Café versuchen wollen. HIER könnt Ihr einen Blick in das Buch werfen.

Fotos: Ulrike Schacht




Sugar Girls, Meike Werkmeister, Jana Henschel, Callwey Verlag, 29,95 Euro 


Und? Wie sieht's mit Euren Träumen aus? Eine Weltreise, auch ein eigenes Café oder seid Ihr wunschlos glücklich?
Mittwoch, 13. April 2016

{Insta-Liebe}: Meine 12 von 12 im April

Seit ewigen Zeiten schaffe ich es endlich wieder einmal bei den 12 von 12 mitzumachen. Von unserem recht vollen Tag, bin ich gestern abend so erschöpft aufs Sofa gefallen, dass ich die Bilder leider nicht mehr auf den Blog stellen konnte. Aber jetzt!


1.Wie ich Montagmorgende liebe! Nach einem Wochenende mit unseren Jungs genieße ich die Ruhe am frühen morgen besonders. Und wenn dann noch die Sonne scheint, umso besser.// 2. Eine Runde durch die Kinderzimmer gedreht.// 3. Das tolle Wetter genutzt, um eine Runde laufen zu gehen. Ich mache das ja leider nicht besonders regelmäßig und bin dann trotz großer Motivation meistens ziemlich erschöpft. Die kleinen Fotopausen nutze ich gerne zum durchatmen.// 4. Nach dem Laufen einen super leckeren Smoothie getrunken mit Himbeere, Banane, Mango und Datteln. Die Smoothie-Farbe passt so toll zu der Marmelade, da musste ich mit der Reihenfolge etwas schummeln. :-)



5. Das obligatorische Jogging-Klamotten-Foto. Leider ziehe ich mich immer viel zu warm an.// 6. Nach diesem schönen Vormittag muss ich dann leider doch noch den Computer anschmeißen und etwas arbeiten und Geburtstagsplanerei für einen gewissen 9-Jährigen betreiben.// 7. Unspektakuläres Mittagessen, aber die Jungs lieben nunmal Laugenbrötchen.// 8. Spontan noch einen Friseurtermin für die Jungs eingeschoben. Die Begeisterung für meine Nachmittagsplanung war überwältigend. Zum Schuhekaufen hat's zu ihrer Freude nicht mehr gereicht.


9. Unser Großer muss für ein Schultheaterstück üben, das er mit seiner Theater-AG zur Einschulung der Erstklässler und damit auch seines kleinen Bruders aufführt. So viele Taschentücher kann ich alte Heulsuse gar nicht einstecken.// 10. Mit Hunger Kochbücher angucken ist nicht besonders schlau. Ich habe in letzter Zeit schon so viele leckere Gerichte mit Reisnudeln gesehen, bei uns auf dem Dorf bekomme ich die aber blöderweise nicht.// 11. Brüderliche Zweisamkeit beim Spielen.// 12. Ich finde den Duft von Wildrose ja immer etwas omamäßig, aber nach dieser 7-Tage-Kur mit Gesichtsöl fühlt sich die Haut ziemlich gut an. 


Mehr Einblicke in den 12. April findet Ihr wie immer bei Caro von Draußen nur Kännchen!

Samstag, 9. April 2016

{Bücherliebe}: Salat Samurai - 100 Salate, die endlich richtig satt machen

Ich liiiiebe Salat! Vor allem im Sommer gehört er zu meinem Grundnahrungsmittel. Nach einigen Tagen mit einer Schale voll grünem Salat, Gurken, Tomaten, Champignons, Mais und vielleicht etwas Abwechslung mit frisch geriebenem Parmesan oder Kürbiskernen, sind mir schon oft die Ideen ausgegangen. Deshalb war ich auch gleich sehr angetan, als ich das Buch Salat Samurai von Terry Hope Romero aus dem Unimedica Verlag, das auch optisch sehr gelungen ist, in den Händen hielt. Dort findet Ihr 100 Rezepte für leckere Salate, wie ihr sie garantiert noch nicht gegessen habt.


Die Idee hinter dem Buch: Die amerikanische Autorin Terry Hope Romero hat sich als Veganerin lange Zeit darüber geärgert, dass sie vor allem in Restaurants häufig nur eine fantasielose Salatbeilage als Hauptgericht essen konnte. Mir ihrem Buch stellt sie nun gleich 100 sehr herzhafte vegane Salate vor, die eine ganze Mahlzeit sind und endlich aus dem Schatten der kleinen Beilage heraustreten.

Ausprobieren werde ich ganz bestimmt die Dojo-Sesamnudeln (oben) mit knackigem grünen Salat, Tomaten, Gurken, Frühlingszwiebeln und Nori in einer pikanten Sesam-Erdnuss-Soße. Und die BGT-Bowl mit Bacon, Grünkohl und Tomaten (unten). Anfangs hat es mich etwas irritiert, dass in den veganen Rezepten von Bacon und Speck-Würfeln die Rede ist. Selbstverständlich wird das Fleisch durch Tempeh ersetzt. Es gibt aber noch jede Menge anderer Knaller-Rezepte, die nach Jahreszeiten und saisonalem Gemüse unterteilt sind, wie den teuflischen Caesar-Salat mit einem sehr pikanten Dressing, das aufgewärmt auch glatt als Suppe durchgehen kann oder den gerösteten mexikanischen Maissalat mit Avocado. Viele Rezepte sind fix gemacht und viele Zutaten hat man sowieso im Haus, andere sind etwas exotischer und erfordern einen kleinen Ausflug in den Bioladen und den Asia-Supermarkt.


Außerdem gibt es in dem Buch viele Tipps für die veganen Zutaten, einen Wochenplan und die Grundausstattung für einen echten Salat Samurai. 

Lasst Euch von dem Wörtchen vegan im Titel bitte nicht abschrecken. Ich finde es als Nicht-Veganerin immer wieder spannend, mal über den Tellerrand zu schauen und neue Dinge auszuprobieren. Aber wenn Ihr nun mal gerne Steak oder Speck mögt, lasst den Sojafleischersatz Tempeh oder Tofu im Regal stehen und genießt einfach diese tollen, abwechslungsreichen Salate.

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