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Dienstag, 26. Januar 2016

{Unterwegs}: Mehr entdecken und Ausflugstipps für Familien

Auch wenn ich mir in den letzten Jahren keine großartigen Vorsätze gemacht habe, gibt es immer wieder einige Dinge, die mehr Platz in meinem Leben einnehmen sollen. Und ehrlich gesagt, sind das meistens die gleichen Sachen: Mehr mit Freunden treffen, öfter was mit den Kinder unternehmen und kleine Ausflüge in den Alltag einbauen, neue Rezepte ausprobieren und, und, und. Nicht zu vergessen sind die Dinge, die ich ganz für mich alleine machen möchte wie Yoga oder neuerdings Meditation. Es ist natürlich schwierig, das alles mal eben locker-flockig in den täglichen Familien-Wahnsinn einzubauen. 


Wenn ich von Ausflügen rede müssen das keine großangelegten Aktionen sein. Ein Kurztrip nach London zu Harry Potter? Mal eben den Eifelturm besuchen oder ab ins Legoland? Ein Ausflug in den Wiener Zoo, um endlich einen echten Panda zu sehen? (Der Herzenswunsch unseres großen Sohnes). Das würden wir natürlich auch alles gerne machen, aber dafür braucht man Zeit und vor allem Geld.

Als kleine Auszeit reicht es mir oft schon aus, mit der Familie in den Wald zu gehen, die Umgebung mit dem Fahrrad zu erkunden oder ins nächste Schwimmbad zu fahren. So weit die Theorie... Letzten Sonntag war ich hoch motiviert und flötete am Frühstückstisch: Heute ist doch perfektes Wetter, um ins Schwimmbad zu fahren! Ich sag's mal so: Die Begeisterung hielt sich in Grenzen. Die Jungs wollten lieber zu Hause rumgammeln und auch mein Mann hielt sich vornehm zurück. Ich habe mich nicht durchgesetzt und den Sonntag fröhlich vertrödelt. 

Wenn übermorgen die kurzen Zeugnisferien beginnen, möchte ich dann aber doch etwas mit den Jungs unternehmen - ob sie wollen oder nicht. Vielleicht fahren wir nach Hannover und sehen uns das Neue Rathaus an, das aussieht wie ein prunkvolles Märchenschloss. Danach gehen wir am Maschsee spazieren oder begutachten das Sprengel-Museum mit seiner neuen Fassade. Vielleicht machen wir auch einen Abstecher in den Winterzoo, der noch bis zum 14. Februar geöffnet hat. Ab 16 Uhr ist der Eintritt sogar frei, nur die Tiere kann man dann nicht mehr besuchen.

Wenn Ihr auch mal Hannover oder das Umland besucht, habe ich einige Ausflugs-Tipps für Euch:

* Der wunderschöne Zoo in Hannover eignet sich hervorragend für eine kleine Weltreise.

* Wenn es draußen wieder wärmer wird ist der Park der Sinne in Hannover-Laatzen ein schönes Ziel. Der Eintritt ist frei und für Kinder gibt es viele Stationen zum Experimentieren und Ausprobieren. 

* Das ganze Jahr geöffnet hat auch das Wisentgehege in Springe, das perfekt für einen Tagesausflug geeignet ist. 

* Nicht weit von uns entfernt ist die wunderschöne Fachwerkstadt Celle, in der ich geboren wurde. Das Celler Schloss und den umliegenden Schlosspark kann man sich auch mit Kindern sehr gut angucken. Vorteil: Ihr könnt das Schloss ohne Führung auf eigene Faust angucken. Genau gegenüber findet Ihr das Bomann-Museum mit wechselnden Aktionen und Workshops für Kinder und Jugendliche.

* Noch faszinierender als das Celler Schloss ist die Marienburg in Pattensen. Die Führung für Erwachsene ist für jüngere Kinder leider etwas langatmig, für Kindergärten und Schulen werden spezielle Kinderführungen angeboten. Nachteil: Die Besichtigung der prunkvollen Räume ist nur im Rahmen einer Führung möglich.

Ich wünsche Euch eine schöne Woche!
Samstag, 16. Januar 2016

Meine liebsten Bücher des Jahres

Ihr Lieben, ich sag jetzt mal so wie es hier gerade aussieht: Während draußen die dicken Schneeflocken vom Himmel fallen und unseren Garten in eine ansehnliche Winterlandschaft verwandeln, kämpfe ich mit einer ausgewachsenen Schreibblockade. Das geht jetzt schon seit Wochen so und wird einfach nicht besser. Verdammt! Da unsere Jungs das Wochenende bei Oma und Opa verbringen und ich meinen grob angedachten Plan, mit meinem Mann etwas Kulturelles zu unternehmen wetterbedingt verworfen habe, nutze ich mal die seltenen Momente der Ruhe und schreibe. Deshalb gibt's heute mit etwas Verspätung den Rückblick auf meine liebsten Bücher des letzten Jahres und für Euch einige Leseinspirationen. 




Eine meiner Neuentdeckungen 2015 waren die Bücher von Joachim Meyerhoff. Angefixt wurde ich durch den Besuch des Theater-Schauspielers in einer Talkshow: So lustig, temporeich und lebhaft er von seinen tragisch-komischen Erlebnissen seiner Kindheit und Jugend berichtete, musste ich seine Bücher unbedingt lesen. 

1. Den Anfang seiner Alle Toten fliegen hoch-Reihe macht Amerika. Dort schildert Meyerhoff seine Erlebnisse als Austauschschüler in einer erzkonservativen und schwer religiösen amerikanischen Familie in Wyoming. Überschattet wird das Jahr durch ein tragisches Unglück, das ich Euch natürlich nicht verraten werden.

2. Wann wird es endlich wieder so wie es nie war ist der zweite Teil und erzählt von Meyerhoffs Kindheit als Sohn des Leiters einer Kinder- und Jugendpsychiatrie in einem Kaff in Norddeutschland. Die Anekdoten sind oft sehr lustig, jedoch immer mit einem tragischen und leicht düsteren Beigeschmack.

3. Schließlich Meyerhoffs dritter und aktueller Roman Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke, der mir am besten gefallen hat. Was habe ich gelacht! Nach der Aufnahme auf einer Münchener Schauspielschule wohnt Meyerhoff bei seinen Großeltern im herrschaftlichen Nymphenburg. Ich will nicht zu viel verraten: Aber die Kombination aus einer auf höchste theatralischen Schauspiel-Diva und einem Philosophie-Professor, die ihre Tage durch den Genuss alkoholischer Getränke strukturieren, ist der Knüller.
Ihr müsst die Bücher nicht unbedingt der Reihe nach lesen. Jeder Roman steht mit seiner Geschichte für sich. Eine absolute Leseempfehlung!

4. In die Bücher von Nadine und Jörg habe ich mich auf den ersten Blick verliebt. Mir flattern ja öfter Rezensions-Exemplare von Verlagen ins Haus, aber Vegan frühstücken kann jeder habe ich mir selbst gekauft. Auch wenn ich nach wie vor nicht vorhabe, vegan zu leben, mag ich dieses Buch mit den leckeren Rezepten und tollen Fotos sehr. Falls Ihr den tollen Blog der Zwei noch nicht kennt, schaut unbedingt bei Eat this vorbei. Ihr drittes Kochbuch Vegan Street Food erscheint Ende Februar.

5. Es sollte mehr Bücher wie dieses geben. Kinder, an den Herd! ist das zweite Buch des Autorinnen-Gespanns Claudia Seifert, Gesa Sander, Julia Hoersch und Nelly Mager aus dem AT-Verlag. Diesmal sollen Kinder selber den Kochlöffel schwingen und sich an Dreierlei Gemüse-Tapas, Kartoffelsuppe mit Würstchen oder sogar ihrem ersten Drei-Gänge-Menü versuchen. Wie schon im ersten Buch Kinder kocht! (Meine Rezension findet Ihr HIER) von dem ich restlos begeistert war, trumpft dieses fantasievolle Kinderkochbuch mit einem wunderschönen Layout und tollen Fotos auf. Von Leckereien für Frühstücksmuffel (mit herrlich gelangweilten Kindern sehr lustig fotografisch umgesetzt), Ruckzuckgerichten für die ganze Familie, Spontanküche aus dem Vorratsschrank oder Großeltern-Rezepten gibt's in Kinder, an den Herd! über 70 Rezepte nach dem Motto schnell, einfach, unkompliziert.
Und wenn Eure Kinder (so wie meine) der Sinn nicht so nach Kochen steht, findet Ihr einige witzige Küchenexperimente, die auch Kochmuffeln garantiert Spaß machen. Unser Favorit war der Luftballon, der sich wie von Zauberhand auf einer Plastikflasche durch ein Backpulver-Essig-Gemisch aufgeblasen hat.

Kinder, an den Herd!, Claudia Seifert, Gesa Sander, Julia Hoersch, Nelly Mager, AT-Verlag, 19,95 Euro.

6. Oh she glows! von Angela Liddon aus dem Unimedica-Verlag. Schon wieder ein veganes Kochbuch. Ich gebe ja offen zu, dass mich schon der Untertitel Über 100 Rezepte, die den Körper zum Strahlen bringen extrem angesprochen hat. Mein Körper möchte auch strahlen, was bei zwei Tassen Milchkaffee und einigen Lakritz-Fledermäusen als einzige Nahrung in den letzten drei Stunden wohl etwas schwierig ist. Deshalb werde ich demnächst unbedingt das Cremige Gemüsecurry, den TexMex-Auflauf für fröhliche Runden oder die Miso-Power-Schale ausprobieren. In Angelas Buch findet Ihr tolle Rezepte für Frühstück, Vorspeisen, Salate, Suppen, Hauptgerichte und Desserts. Und natürlich fehlen auch keine Smoothies und Säfte sowie Powersnacks für zwischendurch. Dazu zeigt Angela sehr ausführlich, was sich in ihrer veganen Speisekammer befindet und welche Küchenutensilien sie benutzt.
Besonders gut finde ich, dass die Zutaten völlig normal und nicht so abgehoben sind, wie in einigen anderen veganen Kochbüchern. Falls Ihr keine Lust auf vegane Küche habt, könnt Ihr die Rezepte übrigens auch ganz einfach in vegetarische Gerichte umwandeln. Einen ersten Blick in das Buch könnt Ihr HIER werfen. 

Oh she glows! Das Kochbuch, Über 100 Rezepte, die den Körper zum Strahlen bringen, Angela Liddon, Unimedica-Verlag, 29 Euro.

7. Gerade im Winter werde ich von akutem Fernweh gepackt. Wenn es Euch genauso geht ist Reisehunger von Nicole Stich ein super Buch, das gute Laune und Appetit auf fremde Länder macht. Meine Rezension findet Ihr HIER mit einem leckeren Sommergericht, das garantiert auch in der kalten Jahreszeit schmeckt.

Welche Bücher haben Euch im letzten Jahr besonders gut gefallen? Ich freue mich immer über Tipps!
Donnerstag, 7. Januar 2016

{Hallo Winter}: Ein schneeweißer Start ins neue Jahr



Ihr Lieben, hattet Ihr auch gemütliche Weihnachten und einen fabelhaften Start ins neue Jahr? Wir haben es in diesem Jahr ziemlich ruhig angehen lassen, was nach zwei Geburtstagen und dem ganzen Weihnachtsvorbereitungs-Klimbim sehr erholsam war. Heiligabend und der 1. Weihnachtstag wurden kurzerhand zu meinen Eltern ausgelagert und Silvester haben wir spontan bei Freunden meiner Schwester verbracht. Mit ganz viel leckerem Essen, Feuerzangenbowle und Silvesterknallerein haben wir ins neue Jahr und meinen Geburtstag gefeiert.

Meine Geburtstagsrosen sind jetzt fast verblüht, aber ich finde diesen morbiden Charme fast noch schöner als die frischen Blumen. Jetzt muss nur noch die letzte Weihnachtsdeko weggeräumt werden und der Tannenbaum rausfliegen und ich mache mich bereit für das neue Jahr. Ganz ohne große Pläne, ohne Detox-Kur, Grüne-Smoothie-Challenge oder andere Herausforderungen, die einen am Ende doch nur frustrieren. Obwohl...mehr fotografieren steht 2016 definitiv ganz oben auf meiner imaginären Liste.


Mit dem Ende der Schulferien kehrt hier langsam wieder der Alltag ein. Ganz langsam wohlgemerkt... Ich genieße diese stillen Vormittage nach den Ferien immer so sehr und ignoriere die Arbeit noch ein Weilchen. 

Nach den milden Weihnachtstagen fühlt es sich bei uns im Moment tatsächlich wie Winter an. Der Schnee liegt schon seit einigen Tagen, die Jungs waren Schlittenfahren und ich habe endlich mal wieder meine Kamera geschnappt und einige Winterbilder in unserem Garten gemacht. So ein Blog ist nämlich furchtbar praktisch, um herauszufinden, ob es in den letzten Jahren geschneit hat.




 Kommt gut in die erste Arbeitswoche...

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