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Samstag, 26. Dezember 2015

Frohe Weihnachten!





Ihr Lieben, ich wünsche Euch einen schönen 2. Weihnachtstag. Die letzten Tage habe ich mit meiner Familie, Schwester und Schwager bei meinen Eltern verbracht und die Zeit sehr genossen. Heute werde ich unsere eigene kleine Familientradition pflegen, die wir wie immer am 26. Dezember in gemütlichen Klamotten auf dem Sofa verbringen. Vielleicht sehen wir uns einen schönen Film an oder gehen eine Runde spazieren. Vielleicht auch nicht. Ich mag es, mich an diesem stillen Tag einmal so richtig treiben zu lassen. 

Statt mich im neuen Jahr mit guten Vorsätzen zu bombadieren, nehme ich mir zwischen den Feiertagen nur vor, meine liegengebliebenen Bücher durchzulesen, meinen Schreibtisch in einen vorzeigbaren Zustand zu bringen und Euch meine Lieblingsbücher aus diesem Jahr vorzustellen. Ich glaube, das ist machbar. 
Zu gerne möchte ich das erste Mal die mystischen Rauhnächte vom 24. Dezember bis 6. Januar nutzen, um mit dem Räuchern schlechte Energien aus unserem Haus zu jagen und neuen, reinen Energien Raum zu geben. Einen schönen Überblick findet Ihr bei der Raumfee, die vor einigen Jahren ausführlich über die Rauhnächte geschrieben hat. Ich empfand die Zeit zwischen den Jahren schon in meiner Kindheit als etwas ganz Besonderes und auch heute habe ich das Gefühl, dass die Zeit am Ende des Jahres langsamer vergeht.

Genießt das lange Wochenende und lasst es Euch gut gehen!
Dienstag, 15. Dezember 2015

{Schöne Dinge}: Meine Lieblinge im Dezember

Es wird mal wieder Zeit für ausgewählte Kleinigkeiten, die mir gerade besonders gut gefallen. Statt dutzende Geschenkideen für Weihnachten anzupreisen, wie es ja viele andere gerade machen, habe ich mich selbst beschenkt. Das sollte ich viel öfter machen...




1. Am Samstag war ich mit meiner Freundin auf der Designachten in Hannover. Dieser feine Handmade-Markt im Sofa-Loft in der Südstadt ist mittlerweile ein fester Termin in meinem Kalender. Mitgenommen habe ich diesen tollen Hannover-Druck der niederländischen Illustratorin Dorien Volbeda, der als Poster und als Postkarte erhältlich ist. Die Poster gibt es auch noch für andere Städte wie Amsterdam und New York in ihrem Dawanda-Shop. Dorien hat übrigens in der aktuellen Flow als eine Gewinnerin des Kreativ-Wettbewerbs einen Bogen Geschenkpapier beigesteuert. Ihr Stil gefällt mir unglaublich gut.

2. Gute Laune kann ich immer gut gebrauchen. Wenn ich mal wieder leicht angenervt bin greife ich seit kurzem zu dem Gute-Laune-Airspray von Primavera und verteile es mit einer kleinen Tanzeinlage in unserem Wohnzimmer. Es duftet sehr lecker nach Orange, Limette und Zitrone. Leider verfliegt der Duft ziemlich schnell. Beim nächsten Mal probiere ich das Duftöl aus.

3. Ach, dieser Spruch....ich liebe ihn. Ebenfalls auf der Designachten am Stand von Rasmussons - Papergoods & Gifts entdeckt, musste dieser 3-D-Spruch aus Holz unbedingt mit. Gleich in zweifacher Ausführung: Meine Freundin war genauso angetan davon. 

4. Ich muss gestehen, dass ich Ich bleibe hier von Catherine Ryan Hyde noch gar nicht gelesen habe, aber die vielen positiven Kommentare und auch der Inhalt hören sich ziemlich gut an. Kennt jemand von Euch das Buch, hat es Euch gefallen?


Ich wünsche Euch eine schöne Vorweihnachtszeit.


Dienstag, 1. Dezember 2015

{Insta-Liebe}: Das war unser November

Eines muss ich dem November ja lassen: Gerade am Anfang des Monats hat er mit wunderschönen Farben und angenehmen Temperaturen nicht gegeizt. Über die ein oder andere Durststrecke konnte ich deshalb mal großzügig hinwegsehen. Und bei Schmuddelwetter kann man es sich zu  Hause so richtig schön gemütlich machen. Das haben wir auch: Mit den Jungs habe ich Waffeln und eine erste Runde Weihnachtskekse gebacken und ich habe mal wieder einige alte CDs, die ich schon ewig nicht mehr gehört habe, rausgekramt. Jamie Cullum finde ich übrigens großartig.


Zum Joggen ist es mir gerade ehrlich gesagt zu ungemütlich, aber wenn der Himmel sich so wunderschön zeigt, muss ich doch mal kurz vor die Tür und im Garten frische Luft schnappen. Bei unserer wöchentlichen Runde in die Dorf-Bücherei, habe ich mir dieses süße Kinderbuch aus der Flohmarkt-Kiste geschnappt. Unseren Jungs ist das leider schon viel zu uncool, aber ich habe Pony, Bär und Apfelbaum als Kind geliebt.


Am Wochenende haben wir im Wald Weihnachts-Dekoration gesammelt. Mit schönen Lärchenzweigen, Tannenzweigen und Zapfen im Gepäck habe ich zu Hause die erste kleine Dekorunde gestartet. Auch in diesem Jahr ist mal wieder weniger ist mehr mein Motto.


Der Dezember wird bei uns erfahrungsgemäß wie im Flug vergehen, weil neben den Weihnachtstagen noch zwei Geburtstage anstehen. Dem Weihnachtsmann muss nach etlichen Rohfassungen noch ein endgültiger Wunschzettel geschrieben werden und ich mache mich auf die Suche nach leckeren Rezepten für Heiligabend und Spiele-Ideen für einen 6. Geburtstag. Kinder, die Zeit rennt, ich werde wahnsinnig!!



Ich wünsche Euch eine schöne Vorweihnachtszeit und macht Euch nicht so viel Stress. Daran muss ich mich auch immer mal wieder erinnern. 

Seit heute läuft übrigens der Insta-Adventskalender bei der lieben Fee. Macht Ihr mit?
Freitag, 27. November 2015

Ach, Sommer und erste Advents-Inspirationen

Während am letzten Wochenende hier die ersten Schneeflocken um die Wette tanzen, trauer ich immer noch etwas dem Sommer hinterher. Deshalb zeige ich heute noch einige Fotos aus unserem wunderschönen Menorca-Urlaub, der uns ordentlich zum Schwitzen gebracht hat. Unser Ausflug auf die Festung La Mola wurde uns von der Ferienbekanntschaft unserer Jungs mehrfach und nachdrücklich ans Herz gelegt. Dicke Mauern, geheimnisvolle Gänge und jede Menge Kanonen...auch unsere Kinder waren hin und weg und haben das Gemäuer bei Temperaturen von über 30 Grad ausgiebig erkundet. Mir ist es auch nach fast 10 Jahren als Jungs-Mama völlig schleierhaft, dass Kinder davon so unglaublich fasziniert sind. Ich habe lieber am Wegesrand wilden Knoblauch und kleine Muscheln fotografiert.

Falls Ihr auf Sommer gerade gar keine Lust habt, dann hüpft schnell weiter nach unten. Dort gibt es noch einige Advents-Inspirationen aus den letzten Jahren. 


Für alle von Euch, die sich so richtig auf den Winter freuen, habe ich kleine Inspirationen aus meinen letzten Blog-Jahren zusammengetragen, wie diesen schönen Adventskalender aus Streichholzschachteln, hübsche Kupfer-Deko für Fenster und Zweige oder einen fix gemachten Adventskranz, von dem es in diesem Jahr eine Neuauflage geben wird. Und auch die Meisen-Muffins werde ich in diesem Jahr wieder in unseren Garten hängen. 

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende und einen gemütlichen ersten Advent!
Samstag, 7. November 2015

{In Heaven}: Licht im Dunkeln


Dieser Sonnenuntergang hat mir Anfang der Woche sprichwörtlich den Atem geraubt. Ich widme ihn heute allen, die gerade etwas Licht, Liebe und Hoffnung in ihrem Leben gut gebrauchen können.



Die Raumfee sammelt viele weitere schöne Himmelsbilder...
Sonntag, 1. November 2015

{Insta-Liebe}: Das war unser Oktober



Könnt Ihr es glauben, dass heute tatsächlich schon der vorletzte Monat des Jahres angebrochen ist? Heute in genau zwei Monaten habe ich Geburtstag und das Jahr ist (mal wieder) gerast. Wie immer zu Beginn eines neuen Monats gibt es einen Rückblick mit meinen schönsten Instagram-Fotos. 

Im Herbst brauche ich die Sonne, wie die Luft zum Atmen. Wenn ich morgens die Vorhänge zur Seite ziehe und mir der blaue Himmel entgegenstrahlt ist alles gut. Umso mehr habe ich die vergangenen Tage genossen.


Der Oktober war bei uns ziemlich gemütlich, was vor allem an den Herbstferien lag. Keine festen Termine, länger schlafen und schön planlos in den Tag starten. Herrlich! In den Ferien kamen leider meine Yoga-Stunden etwas zu kurz und deshalb freue ich mich, dass es für mich nächste Woche wieder los geht. 

So sehr ich das Licht und die Sonne brauche und liebe: Ich mag auch diese düstere, leicht melancholische Stimmung im Herbst und Winter. Mein Foto für den leckeren Kirschkuchen mit Walnüssen gefällt mir richtig gut, obwohl oder gerade weil es ein echter Schnappschuss war.


Und dann sind da noch die fabelhaften Sonnenuntergänge, von denen ich niemals genug bekommen werde.


Bevor uns morgen der Alltag mit Kindergarten, Schule, Arbeit und Terminen wieder fest im Griff hat, haben wir heute nochmal das tolle Herbstwetter mit einem langen Waldspaziergang genossen. Und als ich die Augen zugemacht und das Gesicht in die Sonne gehalten habe, hat es sie wie Frühling angefühlt. Können wir den Winter nicht einfach überspringen? Ich wünsche Euch einen wunderbaren Start in den November!
Mittwoch, 21. Oktober 2015

{Smoothie-Liebe}: Grüne Power für den Herbst

Macht sich bei Euch auch schon ein erstes fieses Kratzen im Hals bemerkbar oder läuft Eure Nase? Dann habe ich heute den perfekten Smoothie für Euch, mit dem Ihr den Viren mal ordentlich in den Hintern treten könnt. Und der Power-Up-Smoothie mit Bananen, Orangen, Avocado und Grünkohl schmeckt richtig super. Ich habe ja die ganz blöde Angewohnheit mir erst dann die Vitamine reinzupfeifen, wenn es schon fast zu spät ist. Nachdem ich die letzten Tage ziemlich schlapp war, habe ich heute jede Menge Grünzeug eingekauft. 


Ich bin bei diesen ganzen Hypes, die in der Bloggerlandschaft ihre Kreise ziehen, grundsätzlich erstmal skeptisch. Probieren ist deshalb meine Devise. Und oft war ich nach diversen Einkäufen ziemlich ernüchtert: Die viel gepriesenen Goji-Beeren hatten einen leicht muffigen Geschmack, der mich ziemlich an Pferdestall erinnert hat. Die ungeschälten Hanf-Samen konnte ich mir aus den Zähnen rauspulen und bei Chia-Pudding (Chia-Samen mit Mandel- oder Kokosmilch) muss ich immer und immer wieder an Froschlaich denken...buaaah!!

Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie lange ich letztes Jahr mit mir gehadert habe, bis der frische Grünkohl aus der Bio-Kiste endlich in meinem Mixer gelandet ist. Vom Ergebnis war ich dann aber so begeistert, dass der hippe Kale, auf den die Amis nach wie vor so verrückt sind, in meinem Power-Up-Smoothie gelandet ist! Wenn Euch schon alleine der Gedanke an Grünkohl und Avocado in flüssiger Form anekelt: Von diesen Zutaten schmeckt Ihr wirklich überhaupt gar nichts. Versprochen! Was bleibt ist die knallgrüne Farbe. Und auch daran gewöhnt man sich schnell.



Power-Up-Smoothie (1 großes Glas)

1 Banane
Saft von 3 Orangen
1 halbe (kleine) Avocado
2 Hände frischen Grünkohl, gewaschen und ohne Strunk

Alle Zutaten in einem Blender mixen, bei Bedarf noch etwas Wasser dazugeben. Tipp: Ein Hochleistungsmixer ist hier von Vorteil, damit Euch die Grünkohlfasern nicht zwischen den Zähnen hängen.

Wenn es keinen frischen Grünkohl gibt, nehme ich als Alternative total gerne Feldsalat oder Spinat, wenn gar nichts Frisches im Haus ist auch mal Gerstengraspulver. Viel Spaß beim Ausprobieren und bleibt gesund!

Mittwoch, 14. Oktober 2015

Soulfood für trübe Herbsttage: Sweet-Carob-Smoothie

Ich bin eigentlich gar nicht so der Schokoladen-Freak, aber hin und wieder kriege ich dann doch Lust. Vor allem immer dann, wenn es draußen so kalt und ungemütlich ist wie im Moment. Wahrscheinlich möchte mein Körper schon mal Fettreserven für den Winter anlegen und verlangt deshalb nach Süßem. 


In letzter Zeit ist mir immer mal wieder Carob-Pulver, das aus den gerösteten und gemahlenen Schoten des Johannisbrotbaums gewonnen wird, über den Weg gelaufen. Vor allem die stimmungsaufhellende Wirkung, die Carob nachgesagt wird, hat es mir angetan. Wenn sich die Sonne nämlich über mehrere Tage oder sogar Wochen verabschiedet, kann ich ganz schön ungemütlich werden. 
Da passte es ganz hervorragend, dass in den Tiefen meiner Smoothie-Schublade seit Monaten eine verschlossene Dose Carob-Pulver auf mich wartet. Mit einigen Zutaten habe ich mir ganz fix einen richtig leckeren Soulfood-Smoothie gezaubert, der für trübe Tage besonders gut geeignet ist. Und ich kann Euch versprechen: Danach ist Eure Lust auf Süßes erstmal gestillt.


Sweet-Carob-Smoothie für 2 Personen

2 Bananen
400 ml Mandelmilch
2 Datteln
2 TL Carob-Pulver
2 TL Maca
1 TL Kokosöl
Als Topping Kakao-Nibs

Die Banane in Scheiben und die Datteln in kleine Stücke schneiden, die Mandelmilch und die anderen Zutaten dazugeben und in einem Blender mixen. Den Smoothie zum Schluss mit Kakao-Nibs oder Kokos-Flocken bestreuen.

Das Carob-Pulver ist übrigens auch eine gute Alternative zum Kakao, da es koffeinfrei ist. Ihr könnt das Pulver wie Kakao mit Milch zum Trinken oder Backen verwenden. 
 
Viel Spaß beim Ausprobieren und eine schöne Woche für Euch!
Montag, 12. Oktober 2015

{Insta-Liebe}: Meine 12 von 12 im Oktober

Irgendwie ist es ja an jedem 12. das Gleiche: Morgens bin ich hochmotiviert und der festen Überzeugung, dass ich bis spätestens 18 Uhr alle Bilder im Kasten habe. Aber sobald hier die Kinder eintrudeln, ist dieser Plan fast nicht mehr umzusetzen. Aber immerhin habe ich es noch geschafft. Viel Spaß!!


1. Wie jeden Morgen: Warmes Zitronenwasser und ein Becher Kaffee.// 2. So startet die Woche doch super: Knallblauer Himmel und strahlender Sonnenschein bei sehr knackigen Temperaturen. Zum Glück ist es drinnen schön warm. // 3. Der (leider vergebliche) Versuch, wenigstens 10 Minuten mal an nichts zu denken. Wenn ich nur eine davon schaffe, bin ich schon super glücklich. Von Meditation zu reden, ist noch etwas übertrieben// 4. Nach einem entspannten Start ruft dann aber doch der Schreibtisch.


5. Im Moment läuft's bei mir mit dem Lesen ganz gut. Heute gab's vom Briefträger Die letzten Tage von Rabbit Hayes mit diesem unfassbar schönen Cover. Mal wieder ein klarer Fall von Blogger-Lemming.// 6. Lust auf Süßes und dann hinein ins Nachmittagstief. // 7. Bei Instagram entdeckt und sofort dem hübschen Verpackungsdesign verfallen. Wenn es draußen kälter wird, schmeckt mir Tee endlich auch wieder. // 8. Bei uns stapeln sich die Lustigen Taschenbücher.



9. Dank einer spontanen Verabredung am Nachmittag komme ich mit unserem Kleinen doch nochmal an die frische Luft. Mit dem Rad geht's erstmal zur Bücherei und einer Freundin...// 10. ...und dann noch kurz auf den Spielplatz.// 11. Zurück zu Hause habe ich mich über diesen tollen Sonnenuntergang gefreut...// 12. ...und wurde von einem jungen Mann einfach ausgesperrt. Frechheit!!

 Noch mehr Einblicke in den 12. Oktober findet Ihr wie immer bei Caro von Draußen nur Kännchen!
Donnerstag, 8. Oktober 2015

{Musik}: Das Mixtape meines Lebens

Seit langer, langer Zeit geistert dieser eine Gedanke in meinem Kopf herum: Ich möchte auf die Songs zurückblicken, die mich in meinem Leben bisher begleitet haben. Lieder, die mich an bestimmte Situationen erinnern, schöne und nicht so schöne Gefühle hervorrufen und mich mit aller Wucht in die Vergangenheit katapultieren. Ein Mixtape meines Lebens quasi. Ich bin ein Kind der 80er und habe so manchen Nachmittag damit verbracht, vor dem Kassettenrekorder zu sitzen und Lieder aus dem Radio aufzunehmen. Eine schöne Erinnerung. Überhaupt Mixtapes: Ich finde die Vorstellung so toll, dass sich jemand die Zeit nimmt, um einer anderen Person Musik aufzunehmen und eine Freude zu machen.

Als alte Soziologin interessiert mich aber auch die Frage, wie wir eigentlich zu unserem Musikgeschmack kommen: Wer prägt uns? Sind es die Eltern, die Freunde, Geschwister, bestimmte Erlebnisse? Ich habe schon geahnt, dass so eine Zusammenstellung nicht mal eben gemacht ist und habe es deshalb immer wieder vor mir hergeschoben. Jetzt mit 40 Jahren scheint mir der richtige Zeitpunkt gekommen zu sein, um einfach mal damit anzufangen.


Am Wochenende habe ich ganz tief in meiner musikalischen Vergangenheit gekramt und bin dabei zu einer unglaublichen Erkenntnis gelangt: Ich war als Teenager nur deshalb so mies drauf, weil ich so unglaublich deprimierende Popmusik gehört habe. Vor allem mit 13, 14 Jahren, der Zeit der unerfüllten Schwärmereien. Ganz, ganz schlimm... Heute kann ich darüber lachen, aber wenn ich die Musik jetzt höre, kann ich immer noch ganz tief in mir diesen fiesen Teenie-Herzschmerz spüren. 

Meine kleine musikalische Zeitreise beginnt 1985. Damals war ich 10 Jahre alt. Ich habe vorher auch Musik gehört (jede Menge Radio-Gedudel neben vielen ???-Hörspielen), aber das erste Lied, das wirklich etwas in mir ausgelöst hat, war Take on me von a-ha. Der Grund war denkbar einfach: Ich war total in den Sänger Morten Harket verknallt und habe mir das Video bestimmt gefühlte 1000 Mal angeschaut. Wer von Euch auch? Hände hoch!! :-)

Die erste Playlist für mein eigenes Mixtape konnte ich also nur Teenie Love nennen. Sie ist randvoll mit kitschigen Popsongs aus den 80er Jahren, aber es gibt auch Songs wie Sowing the seeds of love von Tears for Fears, das ich auch heute noch super finde. Bros und Chesney Hawkes eher nicht so... Besonders spannend finde ich, wie sich mein Musikgeschmack mit Beginn der 90er-Jahre verändert hat. Die Playlist gibt es aber ein anderes mal.

Wenn Ihr Lust auf eine kleine musikalische Zeitreise habt, könnt Ihr gerne in meine Teenie Love-Playlist reinhören. Und vielleicht kommt Euch das ein oder andere Lied ja auch bekannt vor??


Ich wünsch Euch ganz viel Spaß beim Hören!!


Montag, 5. Oktober 2015

{Hallo Herbst}: Leckerer Kirsch-Joghurt-Kuchen mit Walnüssen aus dem Garten


Ich fasse es nicht: Vor kurzem habe ich hier noch rumposaunt, dass ich in diesem Jahr vom Sommer nicht genug bekomme und jetzt bin ich in allerschönster Herbst-Laune. Ich freue mich über das goldene Licht, die Birnen und Walnüsse an unserem Baum und die ersten Kerzen, die auf dem Tisch brennen. Der erste Kürbis liegt bereit und mein neuer Herbstmantel möchte ausgeführt werden. Und auch das Backen mag ich in der dunklen Jahreszeit viel lieber als im Frühling und Sommer. Nach einer nervigen Schreibblockade heute früh und durchtanzten, müden Knochen vom Wochenende, war heute der perfekte Tag zum Backen. Aus den Resten, die der Vorratsschrank gerade noch so hergab, rührte ich mit unserem kleinen Sohn einen Kirsch-Joghurt-Kuchen mit Walnüssen aus unserem Garten zusammen.


Mit dem Kuchen habe ich gleichzeitig mein fürchterlich schlechtes Gewissen beruhigt, weil sich der Kleine seit Tagen einen Geburtstagskuchen für sein Lieblings-Kuscheltier gewünscht hat. Weil ich meine Jungs aber mittlerweile ganz gut kenne und weiß, dass Kuchen hier nicht so hoch im Kurs steht, habe ich das ursprüngliche Rezept für 12 Muffins halbiert und in eine Mini-Kastenform gefüllt. Ich verrate Euch aber gerne das ganze Rezept.

Kirsch-Joghurt-Muffins mit Walnüssen (12 Stück)

Ihr braucht: 

140 g Mehl (405)
120 g Vollkornmehl
2 TL Backpulver
1/2 TL Zimt
60 g gehackte Walnüsse
2 Eier
180 g Brauner Zucker
100 ml neutrales Öl
 250 g Naturjoghurt
1/2 Glas Sauerkirschen 
12 Papier-Muffinförmchen

Und so geht's: 

Die Eier aufschlagen und mit Zucker, Öl und Joghurt verrühren. Nun das Mehl mit dem Backpulver vermengen und zu den feuchten Zutaten geben. Die Kirschen werden ganz zum Schluss vorsichtig untergehoben. 12 Muffinförmchen aus Papier auf einem Muffinblech verteilen und den Teig einfüllen. Die Muffins im vorgeheizten Backofen bei 180 °C etwa 20 bis 25 Minuten backen.



Walnüsse gehören übrigens zu den echten Superfoods und sind super gesund: Walnüsse sind ein sehr guter Lieferant für Omega-3-Fettsäuren und damit wichtig für die Entwicklung des Gehirns und der Nervenzellen. Außerdem enthalten Walnüsse Antioxidantien, die das Krebswachstum hemmen sollen und sind reich an Zink und Folsäure. Falls Ihr auch einen eigenen Walnussbaum im Garten stehen habt, HIER findet Ihr Tipps zum Ernten und Lagern der Nüsse. 

Ich wünsche Euch eine schöne Woche...


Mittwoch, 30. September 2015

{Insta-Liebe}: Das war unser September


Nachdem ich mich Anfang September ja so extrem schwer damit getan habe, den Sommer zu verabschieden, habe ich mich jetzt mit dem Herbst versöhnt. Aber bei diesen tollen Farben, kann ich auch gar nicht anders. Ich würde Euch jetzt liebend gerne erzählen, was wir im September so gemacht haben, aber mein Kopf ist leer. Aber sowas von... Ich habe absolut keinen Schimmer. Dieser Monat ist einfach nur an mir vorbeigerauscht. Wenn ich mir meine liebsten Insta-Fotos so ansehe, muss der September wohl sehr gemütlich gewesen sein. 


Meine Mama würde jetzt sagen: Viola, du musst doch wissen, was Du gemacht hast. Du bist doch noch jung! Also wenn ich das sagen würde, aber Du? Ok..ich reiß mich jetzt wirklich mal zusammen und überlege. Im September hat die Schule wieder angefangen und da liegt wahrscheinlich auch das Problem: Der Alltag hat uns wieder fest im Griff mit Hausaufgaben, wöchentlichen Terminen und meinem Versuch, mir zwischendurch einige kleine Ruheinseln zu schaffen. Für meine Verhältnisse relativ viel gelesen habe ich immerhin auch. Und wir (na ja, ok, mein Mann) hat das Wohnzimmer gestrichen und ich benötige momentan jede freie Gehirnzelle, um mir zu überlegen, welche Bilder an die Wand kommen. Das kann dauern....


Um den Kopf frei zu kriegen hilft bei mir immer frische Luft. Wenn dann noch die Sonne scheint und so fabelhafte Wolkenformationen am Himmel zu sehen sind, kann ich super abschalten. Letzten Sonntag haben wir es dann auch endlich zum Drachenfest am Kronsberg in Hannover geschafft. 

Auf den Oktober freue ich mich schon riesig, weil wir jede Menge vorhaben: Mit meiner Freundin werde ich Samstag mal wieder die Nacht zum Tag machen und mit meinem Mann geht es zum Konzert von Gloria. Das wird super!

Kommt gut in den Oktober, Ihr Lieben!
Donnerstag, 24. September 2015

Möchtet Ihr den Sommer verlängern? Kommt mit nach Menorca!

Auch wenn vielen von Euch - jetzt wo offiziell der Herbst begonnen hat - bestimmt schon nach kuscheliger Strickjacke, Kerzenlicht, einem heißen Tee und Kürbissuppe ist... Ich nehme Euch heute noch einmal mit auf die schöne Insel Menorca und zeige Euch eines meiner liebsten Ausflugsziele: die Cova d'en Xoroi. 

Ich bin ja ziemlich leicht zu beeindrucken: Ein imposanter Ausblick aufs Meer, dazu feinste, entspannte Chillout-Musik und gemütliche Sofa-Landschaften...mehr brauche ich nicht. Na ja, ein leckerer Cocktail könnte dem Ganzen vielleicht noch die Krone aufsetzen. :-) Auch wenn die Höhle im Süden der Insel ein waschechter Touristen-Hotspot ist und Eintritt kostet, lohnt es sich trotzdem. Aber seht selbst...



Ich finde es ja immer extrem schwierig große Höhen mit einem Foto halbwegs realitätsnah darzustellen. Auch in diesem Fall bekommt man nicht ansatzweise einen Eindruck davon, wie hoch diese Höhle über dem Meer schwebt. Ich kann Euch sagen: Es sind 25 Meter! Nichts für Leute mit Höhenangst. 


Die imposante Cova d'en Xoroi könnt Ihr Euch aber nicht nur tagsüber ansehen, sondern auch den Sonnenuntergang von der Terrasse bewundern. Und wenn Ihr ohne Kinder unterwegs seit: Nachts legen in der Höhle wechselnde DJs auf und Ihr könnt in den Sonnenaufgang tanzen.



Wie ich HIER ja schon erwähnt habe, waren unsere Kinder von der Höhle nicht wirklich begeistert. Aber vielleicht hätte ich ihnen die Legende vom einohrigen Piraten Xoroi erzählen sollen, der in dieser Höhle Unterschlupf fand und im Dorf Lebensmittel und Kleidung bei den Einheimischen stahl. Zu allem Überfluss entführte er das schönste Mädchen der Gegend und versteckte sich mit ihr in der Höhle. Erst Jahre später wurde der Pirat entdeckt...zusammen mit dem Mädchen und drei gemeinsamen Kindern. Xoroi wusste, dass er in der Falle saß und sprang 25 Meter tief in den Tod, sein ältester Sohn folgte ihm.

In dem zugegeben recht happigen Preis von 8,50 Euro pro Person (Kinder 5 Euro) ist immerhin ein Freigetränk pro Person enthalten. Ein super Tipp für Familien: Bis 14.30 Uhr bezahlen nur die Eltern Eintritt, die Kinder sind frei. Wenn Ihr Euch den Sonnenuntergang ansehen wollt oder nachts in die Disco gehen möchtet, wird's allerdings noch teurer. Der Weg zur Cova d'en Xoroi ist gut ausgeschildert und Ihr könnt direkt vor der Höhle kostenlos parken.


Cova d'en Xoroi
Carrer de Sa Cova 2
Cala en Porter, Menorca
Montag, 21. September 2015

Leckerer Wochenstart mit einem ganz einfachen Apfelkuchen

Als ich früher noch jeden Tag ins Büro gefahren bin, fand ich Montage immer richtig doof. Hinter mir lag ein herrlich faules und verschlafenes Wochenende, mit langen Nächten und richtig gemütlichen Tagen. Kein Wunder, dass der Start in die Woche meistens nicht sehr angenehm war. Jetzt, Jahre später mit Kindern und als Selbstständige mit einem Job zu Hause, bin ich ehrlich gesagt richtig froh, wenn Montag ist. Ich genieße diese unglaubliche Stille am Montagmorgen nach einem trubeligen und meist lauten Wochenende mit den Jungs. Und damit der Montag auch richtig lecker beginnt, gibt es heute Apfelkuchen vom Wochenende.


Es ist ja schon verrückt: Da wachsen die Apfelbäume direkt in unserem Garten vor meiner Nase und ich komme nicht auf die naheliegende Idee, einen Kuchen zu backen. Also bin ich gestern im Regen in den Garten gelaufen, habe die herrlich sauren Äpfel geplückt und einen schnellen und sehr leckeren Kuchen ohne viel Schnickschnack gebacken. Wollt Ihr auch? Hier kommt das Rezept!


Ihr braucht für den Apfelkuchen (26 cm Springform): 

* 400 g Äpfel
* 200 g weiche Butter
* 200 g brauner Zucker
* 4 Eier
* 300 g Mehl 
(Hälfte Weizenmehl/ Hälfte Dinkelmehl)
* 2 TL Backpulver
* 1 Prise Salz
* 100 ml naturtrüber Apfelsaft
* 1 EL Puderzucker


Und so geht's: 


1. Die Äpfel waschen, schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Die Springform mit Backpapier auslegen und den Ofen auf 160 Grad (Umluft) vorheizen. 

2. Die weiche Butter und den Zucker mit dem Handrührer schön cremig aufschlagen und nach und nach die Eier dazugeben. Mehl, Backpulver und eine Prise Salz vermischen und im Wechsel mit dem Apfelsaft unter den Teig rühren. 

3. Nun die Hälfte des Teigs in die Springform füllen und die Hälfte der Apfelstücke darauf geben. Den restlichen Teig einfüllen und die restlichen Apfelstücke auf dem Kuchen verteilen. Den Kuchen im vorgeheizten Ofen etwa 40 bis 45 Minuten backen. Nach der Stäbchenprobe den Kuchen abkühlen lassen, aus der Form nehmen und mit Puderzucker bestäuben.


Ich wünsche Euch eine schöne Woche!
Freitag, 18. September 2015

{Schöne Dinge}: Meine September-Lieblinge

Puh, der Herbst hat noch nicht mal richtig angefangen, da drückt mir das schlechte Wetter schon aufs Gemüt. Um meine Laune etwas zu heben, habe ich die düsteren Tage genutzt und meine September-Lieblinge zusammengetragen. Vielleicht ist ja auch etwas für Euch dabei.







1*. Wenn ich einmal eine perfekte Handtasche gefunden habe, verspreche ich ihr ewige Treue. Ich schaffe mir keine neue an, bis die Alte ihren Geist aufgibt und halbwegs auseinander fällt. Leider sind die Tage meiner alten Tasche gezählt und deshalb muss demnächst dringend eine neue her. Auch bei Marken setzt ich gerne auf Bewährtes und habe mir deshalb diese hübsche Tasche von Fritzi aus Preussen ausgesucht. Und die Farbe passt so schön zu Herbst.

2. Schöne Jahreskalender gibt es ja mittlerweile wie Sand am Meer, aber seit diesem Jahr begleitet mich das Daily Journal vom australischen Frankie Magazine. Der Einband aus festem Leinen fühlt sich toll an, der Kalender hat die perfekte Größe und ist wunderschön gestaltet. Und weil der Versand aus Australien mitunter einige Wochen dauern kann, habe ich mir meinen Kalender für 2016 HIER schon mal vorbestellt.

3. Ich mag Naturkosmetik unglaublich gerne und probiere immer wieder neue Produkte. Nur mit dem Shampoo hatte ich bisher nicht wirklich Glück, weil das Haar nach einigen Wochen meistens ziemlich trocken und stumpf war und ich dann doch wieder zu herkömmlichen Marken gegriffen habe. Seit einigen Wochen teste ich nun das  Benecos Shampoo Aprikose & Holunderblüte das bisher wirklich super ist und dazu noch herrlich nach Aprikose und Sommer duftet.

4*. Als Studentin habe ich mir meine Musik-CDs am liebsten nach dem hübschen Cover ausgesucht und glücklicherweise traf auch die Musik meistens meinen Geschmack. Jetzt suche ich mir Kochbücher nach ihrer Aufmachung und ihren Fotos aus, die Rezepte sind meistens schöne Nebensache. Ganz oben auf meiner Wunsch-Liste steht das erste Kochbuch von Bloggerin Veronika Pachala. Wenn ihr Buch Gesund kochen ist Liebe nur halb so entzückend ist, wie ihr Blog Carrots for Claire, muss ich es mir unbedingt kaufen. Das Buch erscheint übrigens am 29. September, Ihr könnt es aber HIER vorbestellen. 


Kommt gut ins Wochenende, Ihr Lieben!


*Die Links führen zum Partnerprogramm von Amazon. Wenn Ihr darüber etwas kauft, geht ein kleiner Betrag an mich. Ihr bezahlt natürlich den ganz normalen Preis.
Montag, 14. September 2015

Mach's gut, du schöner Sommer und Hallo Herbst



In diesem Jahr fällt es mir besonders schwer, mich vom Sommer zu verabschieden. Ja, wir hatten einen fantastischen Sommer und ich habe jede Minute genossen: Wir waren viel im Garten, haben gegrillt, Feuer gemacht, Geburtstage mit unseren Lieben gefeiert und einen wunderschönen Sommerurlaub verbracht. Jammern auf ganz schrecklich hohem Niveau. Trotzdem oder wahrscheinlich gerade deshalb sträubt sich im Moment alles in mir gegen orange-gelb-rote Herbstdeko, Kürbissuppe, raschelndes Laub und ungemütliche Herbststürme. Ich will mich noch nicht in eine dicke Strickjacke kuscheln und mir wetterfeste Boots kaufen. Aber vielleicht bin ich einfach noch nicht so weit. Im letzten Jahr habe ich auch erst Ende September eine kleine Ich mach's mir schön Herbst-Liste geschrieben. Und für alle, die wie ich kleine Anlaufschwierigkeiten mit der neuen Jahreszeit haben, gibt es gerade bei Madhavi von kaerlighed Tipps für einen gelungenen Herbst-Start. 

Ich setze mich jetzt ganz gemütlich mit einem Kaffee in unseren Garten in die warme Sonne und werde mich gaaaanz langsam vom Sommer verabschieden. Und wer weiß? Vielleicht zeige ich Euch schon bald ein leckeres Suppenrezept und komme doch noch richtig in Stimmung...

Was mich ja mal brennend interessieren würde: Könnt Ihr Euch auch noch nicht so recht vom Sommer trennen oder freut Ihr Euch schon richtig auf den Herbst?

Samstag, 12. September 2015

{Insta-Liebe}: Meine 12 von 12 Fotos im September

Ich freu mich so, dass ich es nach langer Zeit endlich mal wieder schaffe bei Caros 12 von 12 mitzumachen. Ich durfte heute einen herrlich entspannten Tag verbringen, der eigentlich mit dem Besuch meiner Freundin und einer sehr langen Nacht in Hannover seinen Höhepunkt finden sollte. Weil das leider nicht geklappt hat, hatte ich heute viel Zeit für mich.


1. Nachdem ich die Jungs mit Frühstück versorgt habe, brauche ich erstmal meinen Kaffee// 2. Die Jungs spielen und ich nutze die Zeit, um zu lesen // 3. Mein Mini-Meditations-Oase // 4. Duschen mit Ausblick auf eines meiner Lieblingsfotos und gleichzeitig eine schöne Erinnerung an unseren Sommerurlaub auf Usedom vor einigen Jahren.


5. Mittagessen mit dem weltschnellsten Nudelgericht. "Mama, die sind so lecker, ich fall gleich in Ohnmacht"...auf diesen Spruch habe ich schon mein ganzes Leben gewartet// 6. Am Mittag zeigt sich endlich die Sonne// 7. Nachdem ich die Jungs zu Oma und Opa gefahren habe, wurde der neue Teich bei meiner Schwester angeguckt // 8. Frische Feige direkt vom Baum


9. Morgen wird diese wunderschöne Heide endlich eingepflanzt // 10. Feigen und Ziegenkäse zum Abendbrot // 11. Auch wenn ich niemals auch nur im Ansatz Veganerin werde: Das neue Buch Vegan frühstücken kann jeder ist mein neues Lieblingsbuch. Ich stelle Euch das demnächst hier mal vor // 12. Jetzt noch ein Glas Wein und ab aufs Sofa. Weil mein Mann auch unterwegs ist, gucke ich mir eine richtig schöne Liebesschnulze an...


Ich wünsche Euch ein entspanntes und gemütliches Wochenende!
Donnerstag, 10. September 2015

Schwer verknallt: Unser Sommerurlaub auf Menorca



Zufälle sind manchmal etwas ganz Wunderbares... Ursprünglich hatten wir die Idee, unseren Sommerurlaub auf Mallorca zu verbringen: Schöne Insel, schnell mit dem Flieger hin, schöne Hotels und mit etwas Glück auch in der Hauptsaison mit vier Personen bezahlbar. Aber irgendwie schlich sich in meine idyllische Urlaubsfantasie immer wieder das Bild überlaufener Strände, tausender Kinder, die Sandburgen bauen, Menschenmassen und ich mittendrin. Wer wie wir Anfang August in den Urlaub fahren muss, muss mit solchen Szenen rechnen. Bis der nette Mann im Reisebüro mich aus meinem Alptraum riss und sagte: Oder wie wär's mit Menorca?


Nachdem ich mich im Internet schlau gelesen habe und mir die Fotos traumhafter Buchten mit kristallklarem Wasser angeschaut habe war klar: Da will ich hin! Entschieden haben wir uns letztlich für ein recht einfaches Appartmenthotel im Nordosten der Insel. 
Meine Ansprüche an unseren Sommerurlaub waren recht überschaubar: Ich möchte mich entspannen und mich NICHT ums Kochen, Putzen etc. kümmern müssen, am Pool oder Strand relaxen, im Meer baden und ein wenig die Insel erkunden. Im Großen und Ganzen hat das auch ganz gut geklappt, obwohl wir wirklich Probleme hatten, die Kinder ans Meer zu lotsen. Sie waren am Pool zusammen mit den anderen Kindern wunschlos glücklich. 

Nachdem wir die ersten drei Tage nichts gemacht haben, außer rumzuliegen, zu baden und zu essen, war ich dann doch froh, als wir unseren Mietwagen für drei Tage abgeholt haben. Unsere Jungs waren nur mittelmäßig begeistert, den langen Pooltag gegen eine Autofahrt mit langweiligen Städtetrips bei 34 Grad zu tauschen. Ich war im Himmel! Eine schöne Altstadt, kleine Cafés und Boutiquen, versteckte Hinterhöfe.... mehr brauche ich nicht für einen perfekten Urlaubstag.


Mit Ciutadella im Westen der Insel haben wir uns gleich ein besonders hübsches Städtchen mit einer wunderschönen Altstadt ausgesucht. Mit einem Hafen, kleinen Booten, viel Wasser und der Suche nach dem nächsten Eisladen waren die Jungs fürs Erste wieder milde gestimmt.







Bevor die Stimmung ganz im Keller war, hatten wir die grandiose Idee, eine der vielen wunderschönen versteckten Buchten, zu suchen. Menorca hat übrigens den grandiosen Vorteil, dass die Insel nur 50 Kilometer lang und 16 Kilometer breit ist. So kann man ich recht kurzer Zeit, viele Orte der Insel entdecken.
Als wir am späten Nachmittag auf einem rappelvollen Parkplatz ankamen und gut 20 Minuten auf einem gepflasterten Weg (toll für Eltern mit Kinderwagen) mitten durch den Wald liefen, hätte ich mir denken können, dass die Cala Mitjana nicht mehr wirklich ein Geheimtipp ist. Wenn man aus der richtigen Perspektive ein Foto macht, kann der schöne Schein aber noch gewahrt werden.



Spätestens bei diesem Anblick war mir klar, dass ich mich in diese tolle Insel verknallt habe....

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