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Samstag, 28. Juni 2014

{Samstagskaffee}: Ich höre Stimmen oder wie ich beschlossen habe, achtsamer zu werden



In meinem Kopf herrscht seit geraumer Zeit Chaos. Wenn ich nachmittags dazu komme, mich eine halbe Stunde hinzulegen, höre ich fast immer ein Gemurmel: Ach super, zu diesem Thema könnte ich nochmal etwas schreiben. Habe ich die Wäsche eigentlich schon aufgehängt? Heute abend könnte ich endlich mal wieder was Gesundes kochen. Aber was? Pssst, Ruhe jetzt! Ich wollte doch eigentlich entspannen! Nein, ich höre zum Glück noch keine fremden Stimmen, aber meine eigene dafür umso lauter. Wenn dazu noch das Gezanke, Geschreie und Geheule meiner Kinder kommt, ist der Kopf irgendwann voll.
Dann müsstest Ihr mich mal sehen, wenn ich bei uns zu Hause versuche klar Schiff zu machen. Ich bin eigentlich den ganzen Tag am rumlaufen (ich muss mir unbedingt mal so einen Schrittzähler anschaffen). Ich renne von A nach B und wieder zurück und am Ende des Tages ist es kein Stückchen aufgeräumt. Und jetzt auch wieder: Ursprünglich wollte ich das Schlafzimmer saugen, aber vorher noch eine Kleinigkeit essen. Dann kam mir plötzlich die grandiose Idee, dass ich halbkrank wie ich bin, endlich mal alleine ins Kino gehen könnte. Die Kinder sind bei Oma und Opa, los geht's! Ich sprinte also an den Computer, sehe, dass die Filme erst so spät anfangen, zweifel schon wieder, ob ich das überhaupt machen soll und sitze jetzt hier und schreibe für Ninjas Samstagskaffee. Ach, und meine Texte für die Arbeit wollte ich doch eigentlich auch noch überarbeiten.
Während ich das hier schreibe, bleibt mir selbst kaum Luft zum Atmen, weil es einfach zu viel ist. Kein Wunder, dass mein Kopf gerade streikt und ich extrem angreifbar bin. 

Achtsamkeit wird seit geraumer Zeit von vielen Magazinen aufgegriffen und auch Sonja hat dazu gerade einen Themenmonat abgeschlossen. Ich habe mir schon vor über einem Jahr dieses Buch gekauft und mir gestern zum ersten Mal die CD mit angeleiteten Meditationen angehört (Ha, so viel zum Thema Achtsamkeit). Leider komme ich mit der Männerstimme überhaupt nicht klar und es ist in etwa so entspannend, als wenn mir jemand den Börsenbericht vorliest. Das war dann wohl nichts.

Wie so oft finde ich das Thema Achtsamkeit in der Theorie sehr spannend, aber es umzusetzen fällt mir unglaublich schwer. Aber was ist eigentlich so schwer daran, etwas zu essen, ohne nebenbei Zeitung zu lesen oder das Radio laufen zu lassen? Eigentlich nichts. Aber wie viele andere auch, lasse ich mich nur zu gerne ablenken. Ein Buch, dass ich gerade gerne lese, weil es so schön leicht geschrieben ist, ist Im Alltag Ruhe finden von Jon Kabat-Zinn. Jetzt müsste ich mich nur endlich mal aufraffen, um regelmäßig zu meditieren. Gelassenheit kann ich im Moment nämlich seeeehr gut gebrauchen. Wenn jemand von Euch zu viel davon hat, immer her damit!

Jetzt habe ich mich bei Ninja mal so richtig schön ausgequatscht und werde sehen, was der Tag noch so für  mich bereit hält. Ich trinke jetzt mal den Rest von meinem giftgrünen Smoothie und wünsche Euch ein tolles Wochenende!
Freitag, 27. Juni 2014

Lumix in Hannover: Das Festival für jungen Fotojournalismus



Samstag habe ich meinen kinderfreien Tag genutzt, um mir die Lumix, das Festival für jungen Fotojournalismus anzusehen. Schon vor zwei Jahren war ich bereits dort und war von der Flut grandioser und bedrückender Fotos begeistert. Mein ursprüngliches Vorhaben, mir nur wenige Reportagen auszusuchen, war angesichts der riesigen Auswahl nicht gerade leicht.


Ich muss ehrlich zugeben, dass ich die Fotoreportagen über Krieg, Gewalt, Tod, Zerstörung und grausamer menschlicher Schicksale nach kurzer Zeit nicht mehr ertragen konnte, weil es einfach too much für mich war. Allerdings war es wirklich schwierig, Fotos zu finden, die sich mit etwas anderem beschäftigen.


Eine Reportage, die für mich aus der Masse herausstach, war die über das Ende der Karriere der Balletttänzerin Karine Seneca. Nach 20 Jahren auf der Bühne nahm sie Abschied von der Staatsoper in Hannover und damit auch von ihren Kollegen und Freunden. Die 40-Jährige blickt in eine ungewisse Zukunft, die nicht mehr nur aus Tanz besteht. Während dieser Zeit wurde sie von der jungen Fotografin Insa Cathérine Hagemann begleitet, die mit ihren Fotos ein stilles, wunderschönes Porträt dieser Tänzerin gezeichnet hat. HIER könnt Ihr Euch ein Video mit vielen der tollen Fotos und einem Interview der Tänzerin ansehen.


Besonders war an dieser 4. Lumix, dass aus Platzmangel einige Bilder in einem kleinen Garten ausgestellt wurden. Mit einer speziellen Beschichtung haben die Fotos zum Glück so manchen Regenschauer überstanden.


Ein weiteres Highlight war für mich die Reportage "Fukushima, Sacrificed Land". Jeremie Souteyrat, ein französischer Fotograf der in Japan lebt, befasst sich dort mit dem Leben nach der nuklearen Katastrophe. Viele Menschen warten auch 3 Jahre nach dem Unglück in Übergangsquartieren darauf,  dass sie in ihre Heimat zurückkehren können. Ich finde es immer wieder faszinierend, wie sich die Natur ihren Lebensraum zurückerobert, wenn keine Menschen da sind.



Nächste Woche zeige ich Euch Fotos aus einer Reportage über das Schicksal einiger Jugendlichen, die den grausamen Amoklauf auf der norwegischen Insel Utoja vor drei Jahren überlebt haben. Die Intensität der Bilder und das unglaubliche Leid dieser jungen Menschen hat mich sehr getroffen und berührt.
Dienstag, 24. Juni 2014

Heldenhafter Regenschirm oder Mistwetter, du kannst mich mal



Es gibt Tage, an denen flutscht alles: Eltern und Kinder sind gut drauf, die Arbeit macht Spaß, die Posts für den Blog schreiben sich fast von selbst, die Ideen sprudeln und die Sonne lacht vom Himmel. Und es gibt Tage, an denen läuft gar nichts: Erkältungen, die nicht weggehen wollen, schlechte gelaunte Kinder im Dauerstreit, zu viele Aufträge und zu wenig Zeit, gezerrte Waden, weil Muddi zu doof zum Fußball spielen ist und 'ne Ladung Antibiotikum, damit der Dauerhusten endlich verschwindet.
Um dem Mistwetter eine ordentliche Portion Galgenhumor um die Ohren zu hauen, habe ich mir heute quasi im Vorbeigehen einen wunderschönen Regenschirm gekauft. Rot mit weißen Punkten macht mir immer gute Laune.

Meinen Schirm schicke ich zu Ninotschkas Alltagshelden und hoffe, dass unsere nervige kleine Durststrecke schnell wieder vorbei ist. Gleich feiern wir hier noch einen kleinen Kuscheltier-Geburtstag mit Mr. Bäri und leckeren Brownies, fangen schnell einige Sonnenstrahlen ein und lassen es uns gut gehen. So!

Samstag, 21. Juni 2014

Samstagskaffee und ein Foto-Festival



Ich habe mir ganz fest vorgenommen, mich von dem nicht vorhandenen Sommer bei uns im Norden dieses Jahr nicht ärgern zu lassen. Während ich die letzten Samstage ständig zwischen Home-Office und Sofa pendelte mache ich heute keins von beiden und fahre gleich zur Lumix nach Hannover. Bei Kälte, Wind und Regen genau das Richtige! 
Schon vor zwei Jahren habe ich das Festival für jungen Fotojournalismus auf dem früheren Weltausstellungsgelände bestaunt und darüber berichtet. Ich kann mich noch genau erinnern, wie mir damals der Kopf schwirrte und ich schon nach kurzer Zeit nicht mehr aufnahmefähig war. Zu viele Eindrücke von so vielen talentierten jungen Fotografen. Deshalb versuche ich heute mal frei nach dem Motto weniger ist mehr, mich auf wenige Fotografen zu konzentrieren. Ich vermute schon, dass das extrem schwierig wird. Wie schon vor zwei Jahren wird mich meine alte Lumix (wie passend) begleiten. Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen, mir endlich eine DSLR oder eine Systemkamera anzuschaffen, aber ich kann mich leider so überhaupt nicht entscheiden und kräftig sparen muss ich auch noch. So, ich stärke mich jetzt noch schnell mit meinem Müsli und meinem Samstagskaffee für Ninja und düse los...

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende und viel Spaß beim Fußballgucken!
Mittwoch, 18. Juni 2014

Neues Kleidchen für den alten Apfelbaum



In unserem Garten steht ein alter Apfelbaum, der in den letzten Jahren leider zusehends abgestorben ist. Den Gedanken, ihn zu fällen, haben wir schon nach kurzer Zeit wieder verworfen, weil sich in schöner Regelmäßigkeit Spechte, Meisen, Amseln und Elstern an dem Baum treffen. An so einem fast hohlen Baumstamm lässt es sich aber auch prima herumklopfen. Aber auch viele Insekten und anderes kleines Getier fühlen sich unter der morschen Rinde so richtig wohl und hinterlassen ihre verschlungenen Spuren.


Vor kurzem hatte mein Mann den Einfall, den kahlen Baum etwas zu verschönern. Laternen in den Baum hängen? Bunte Tücher spannen? Ganz spontan kam mir die Idee, Blumentöpfe aus Metall und mit mattem Lack besprühte Dosen zu bepflanzen und am Baum zu befestigen. Also haben wir kurz entschlossen die Übertöpfe an den Baum geschraubt (er) und danach bepflanzt (ich). 


Jetzt sieht unser alter Apfelbaum wieder etwas lebhafter aus. Nur der Specht und seine zwei Kumpels  waren am Wochenende sichtlich irritiert, dass am Baum nun diese komischen Töpfe hängen.



Ich wünsche Euch noch eine schöne Woche, Ihr Lieben!
Samstag, 14. Juni 2014

Samstagskaffee oder Ich lenk mich mal kurz ab

Eigentlich müsste ich mich gerade ernsthaft mit dem Thema Plazenta befassen und einen möglichst schlauen Artikel darüber verfassen. Als ich bei Google das Stichwort eingegeben habe, sind mir dort aber einige sehr unappetitliche Dinge über den Weg gelaufen, dass ich mich mal kurz ablenken muss.


Mein heutiger Samstagskaffee bei Ninja ist leider nur kurz auf den Sprung, weil ich blöderweise so viel zu tun habe. Die Jungs sind bei Oma und Opa und ich müsste schreiben. Aber ich lasse mich immer wieder ablenken von Themen, die doch auch so wichtig sind: Ich will mein Buch nach 3 Monaten endlich durchlesen! Ich will auf dem Sofa dösen! Ich muss aufräumen! Und wohin verflixt nochmal fahren wir in den Sommerurlaub? Ibiza, Südfrankreich oder doch wieder Mallorca, da gibt es doch so eine tolle Ecke in der ich als kleines Mädchen mal war. Hmmm, ja, genau! Port de Soller, zauberhaft sage ich Euch...
Ihr seht: Im Ablenken bin ich richtig gut, aber bevor ich mich damit beschätigen muss, dass Prokrastination eine krankhafte Störung ist, schreibe ich lieber schnell weiter.

Ich wünsche Euch ein entspanntes Wochenende und haue jetzt ordentlich in die Tasten!
Donnerstag, 12. Juni 2014

{Insta-Love}: Meine 12 von 12 im Juni

Es gibt ja so Tage, an denen ich mir wünsche, die Zeit möge verfliegen. Vor allem in den frühen Nachmittagsstunden rafft es mich dahin und ich würde am liebsten in einen 100-jährigen Schlaf fallen. Heute verflog der Tag zwar im Nu, ich kam aber leider kaum hinterher. Da der frühe Morgen schon ziemlich abgehetzt begann (ich kann es mir einfach nicht angewöhnen früher aufzustehen), habe ich auch erst vormittags beim Auspacken unserer Bio-Kiste bemerkt, dass heute der 12. Juni ist und Zeit für die 12 Bilder des Tages. Viel Spaß!


1. Jede Menge Obst und Gemüse verstaut und geknabbert // 2. Mein zweites Frühstück ganz in Ruhe mit Müsli und Zeitung // 3. Kaffee und Arbeit // 4. Noch ganz kurz mit meinem Project Life-Album weitergemacht.


5. Ruck-Zuck war der Vormittag vorbei und nach dem Kindergarten gab's für den Kleinen zur Begrüßung ein Eis. // 6. Mein erstes Ochsenherz // 

Zwischen Tomaten- und Kaffeefoto liegen übrigens etwa 3 Stunden. Noch eine kleine, lustige Anekdote: Zusammen mit dem Kleinen wollte ich den großen Bruder vom Schwimmen vor der Schule abholen. Zusammen mit anderen Müttern warteten wir fast eine halbe Stunde und machten uns, wie Mütter eben so sind, Sorgen. Unfall mit dem Bus? Stau? Nee, ganz falsch: Die Kinder waren so spät, weil zwei 8-jährige Mädchen unter der Dusche so vertieft gequatscht haben, dass sie alles um sich herum vergessen haben. Als Jungs-Mama ist mir das völlig fremd. Lustig finde ich es trotzdem, von der Warterei mal ganz abgesehen. Der Große hat, pfiffig wie er ist, die Zeit des Wartens genutzt und sich im Freibad DREI Eis gekauft! Beim nächsten Mal gebe ich ihm nur 1 Euro mit. So, weiter geht's...


7. Fix einen Schluck Kaffee getrunken und in die Stadt gefahren. // 8. Der Große hat im Spielzeugladen sein Geld ausgegeben und ich hab mir die schönen Sachen für die Mamas angeschaut. Ich liebe solche Läden! // 9. Neue Sportschuhe für den Großen gekauft // 10. Für den Kleinen gab's eine neue Lego-Figur von den Simpsons. Ich glaube, den Kleinen interessiert die Figur herzlich wenig und er kennt sie auch nicht aus dem Fernsehen, aber das Gelb hat ihn wohl angesprungen.


11. Wie jeden Donnerstag sind wir in die Dorf-Bücherei gefahren, um neue Hörspiele für den Großen zu holen und zum xten Mal Harry Potter und der Stein der Weisen als DVD auszuleihen // 12. Durchatmen! Endlich zu Hause die Ruhe genießen.

Völlig erledigt werfe ich meine Arbeitspläne für heute Abend über Bord und gehe demnächst ins Bett. Noch mehr Einblicke in den 12. Juni seht Ihr wie immer bei Caro von Draußen nur Kännchen.
Mittwoch, 11. Juni 2014

Ein Sommertag

Die freien Tage über Pfingsten hatte ich mir eigentlich vorgenommen, meine Familie einzupacken und irgendwo hin zu fahren. Der Harz war eine Option, vielleicht an einen See. Als ich von den grandiosen Wetteraussichten erfuhr, habe ich die Planung wieder über den Haufen geworfen. Bei 30 Grad mit zwei Jungs durch die Botanik rennen? Ach, nee... Wir entschieden uns für einen Kurzurlaub in unserem Garten und der hatte alles zu bieten, was kleine und große Jungen und uns Eltern glücklich macht.


Dass der Kleine hier liegt und chillt, ist natürlich ein Trugschluss. Obwohl es auf der Gartenbank extrem gemütlich war, lockte ihn ziemlich schnell der Ruf des Planschbeckens. Der Große, nur noch mit Taucherbrille unterwegs, zog seine Bahnen und tauchte nach Ringen.


Das eigentliche Highlight für uns war der wunderschöne Sommerabend. Ganz entspannt mit kalten Getränken und einem vollem Bauch vom Grillen, haben mein Mann und ich mal wieder amüsiert festgestellt, wie verrückt unsere Kinder nach Feuer sind. Wie hypnotisiert starten sie in die Flammen und passten auf, dass das Feuer ja nicht aus geht. Großes Kinderglück. Ganz spontan haben wir noch unser kleines Zelt aufgebaut, in das zum Glück nur drei Personen passen. Ich habe den anderen gaaaanz großzügig den Vortritt gelassen. Ich wünsche mir für dieses Jahr noch viele solcher Sommertage...



Sonntag, 8. Juni 2014

Mamas freier Tag: Gartenfestival in Herrenhausen



Endlich Sommer! Meine Schwester und ich sind gestern seit langem mal wieder zusammen auf ein Gartenfestival gefahren. Das Festival am Rande der Herrenhäuser Gärten ist seit Jahren ein fester Termin für alle Gartenbegeisterte. Ich mag es sehr, die vielen Stände anzugucken und mir Inspirationen für den eigenen Garten zu holen. Obwohl es wirklich sehr warm war, gab es auf dem wunderschönen Gelände genügend Möglichkeiten, sich im Schatten aufzuhalten.




Urban Gardenig ist natürlich nicht nur für Magazine und Blogger ein aktuelles Thema. Auch in Herrenhausen gabe es viele Stände, die sich mit Bepflanzungen auf kleinem Raum beschäftigen. Obwohl wir jede Menge Platz in unserem Garten haben, gefällt mir die Idee mit der bepflanzten Schubkarre sehr gut.



Wenn Ihr auch Lust auf das Gartenfestival in Herrenhausen bekommen habt und zufällig in der Nähe wohnt, könnt Ihr es noch heute und morgen besuchen. Mehr Infos zum Programm gibt es hier. Die Herrenhäuser Garten und der frei zugängliche Georgengarten mit seinem Leibnitztempel sind gerade im Sommer einen Besuch wert.

Ich wünsche Euch noch wunderschöne sommerliche Pfingsttage!

Mittwoch, 4. Juni 2014

Hallo Sommer! Fruchtig-scharfer Quinoa-Salat

Kennt Ihr das? Zu Hause stapeln sich Eure Kochbücher und dann findet Ihr auf der Packung xy ein Gericht, das Ihr sofort ausprobieren müsst. So ging es mir vor kurzem mit einem Rezept auf der Rückseite einer Quinoa-Verpackung, das mich sofort angesprungen hat. Rein zufällig hatte ich alle Zutaten im Haus (was bei mir übrigens sehr selten vorkommt), so dass ich diesen sommerlichen Salat direkt ausprobiert habe. Und das Beste: Der Salat war schnell gemacht und sehr, sehr lecker!


Das braucht Ihr für zwei Portionen:

100 g Quinoa Tricolore (Ihr könnt aber auch den normalen nehmen)
1 Mango
1 Avocado
1 rote Paprika
1 Chilischote
Frische Minze

Für das Dressing: 

6 EL Olivenöl
3 EL weißen Balsamico-Essig
2 TL Agavendicksaft
4 TL Limettensaft
Salz & Pfeffer

Und so geht's: 

Zuerst bringt Ihr 250 ml leicht gesalzenes Wasser zum Kochen und gebt den Quinoa dazu. Dann lasst Ihr den Quinoa etwa 15 Minuten kochen, bis das Wasser ganz aufgenommen wurde. Zwischendurch rührt Ihr einige Male um. Während der Quinoa vor sich hin köchelt, schneidet Ihr die Mango und die Avocado in Streifen und die Paprika in Würfel. Dann entkernt ihr die Chilischote und hackt sie, genau wie die frische Minze, fein.
Für das Dressing mischt Ihr den Essig, den Limetten- und den Agavendicksaft mit einer Prise Salz und Pfeffer und rührt zum Schluss das Öl unter. Danach gebt Ihr den noch warmen Quinoa mit Paprika, Avocado, Mango und der Chili in eine Schüssel und hebt das Dressing unter. Zum Schluss bestreut Ihr den Salat mit gehackter Minze. 

Falls Ihr von Quinoa noch nichts gehört habt: Das Inka-Korn, wie Quinoa auch genannt wird, stammt aus der Hochebene der Anden und wird dort schon seit 6000 Jahren angebaut. Quinoa ist vor allem deshalb bemerkenswert, da es eine der besten pflanzlichen Eiweißquellen ist und viele Mineralien wie Magnesium, Eisen und Zink enthält. Da Quinoa kein Gluten enthält, ist es für Allergiker sehr gut geeignet. Zubereitet wird es genau wie Reis in der doppelten bzw. 2,5-fachen Menge Wasser und eignet sich als Beilage und prima als Salat. Der Geschmack ist leicht nussig. 

Ich wünsche Euch eine schöne Woche und viel Spaß beim Ausprobieren!
Montag, 2. Juni 2014

{Insta-Love}: Das war mein Mai

Ich liebe Foto-Rückblicke, um Vergangenes Revue passieren zu lassen und ich liebe Instagram. Deshalb gibt es wie bisher jeden Monat in diesem Jahr meinen Insta-Love-Rückblick für den Mai.


Ich bin ein kleiner Stubenhocker und verbringe viel Zeit zu Hause. Wir sind nur sehr selten mit den Jungs unterwegs, ich alleine noch viel weniger. Deshalb begann das erste Wochenende für mich besonders schön: Ich war mit meiner Freundin für einen Kurz-Trip in Bremen. // Wenige Tage später habe ich mich dann mit Jenny zu einem Mini-Bloggertreffen in einem wunderschönen Laden in Hannover getroffen. // Dass das Wetter im Mai nicht so recht wollte, wie ich es mir gewünscht habe, habe ich in meinem Rückblick glatt ausgeblendet. // Der Mai endete mit einer kleinen Radtour durch die Felder in unserer Nachbarschaft.



Ich habe tatsächlich noch nie Macarons gegessen.  Deshalb wollte jetzt endlich mal am eigenen Leib erfahren, was die kleinen bunten Dinger so verführerisch macht, dass so viele Bloggerinnen regelmäßig ausflippen. Mmmh, ganz ehrlich: So aufregend fand ich sie nun wirklich nicht. // Da mir meine Bikini-Figur mittlerweile ziemlich egal ist (ich trage einen Badeanzug), habe ich mir im Mai so einige Leckereien gegönnt: Vanilleeis mit roter Grütze, Brownies und Rhabarber-Muffins mit Baiser.


Zum Ausgleich für die süßen Leckereien gab es im Mai aber wieder jede Menge Smoothies. 


Einige Tage im Mai waren dann zum Glück doch so schön, dass wir draußen sitzen und grillen konnten. // Diesen Antipasti-Salat kann ich Euch nur wärmstens empfehlen. // Außerdem habe ich die Erdbeer- und Spargelsaison eingeläutet.

Ich bin schon gespannt auf den Juni. Bisher sind wir noch ziemlich planlos und sehen, was auf uns zukommt. Ich wünsche Euch eine schöne Woche!

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