Image Slider

Montag, 30. September 2013

Hallo Herbst: Meine schönsten Insta-Fotos

Habt Ihr auch so das wundervoll sonnige Wochenende genossen? Unser Sonntag war gestern perfekt: Wir haben gemütlich aufs Sofa gekuschelt den Kinderfilm Wo die wilden Kerle wohnen gesehen, eine kleine Radtour in den Wald gemacht, Stöcker und Herbstdeko gesammelt und zum Schluss eine kleine Pause beim Eismann eingelegt. Bevor mir nun eine turbulente Woche mit viel Arbeit, ohne Mann und beginnenden Herbstferien bevorsteht (keine gute Kombination, sag ich Euch), zeige ich Euch zum Abschluss von Julis Instagram-Aktion Hallo Herbst einige meiner liebsten Fotos.


1. Unsere Pflaumen (oder Zwetschgen?) aus dem Garten haben es in Julis Hallo Herbst-Best of geschafft. Yeah! Mehr tolle Fotos seht Ihr auf Julis Blog HeimatPOTTential.

2. Diese Pilze habe ich bei einem Spaziergang entdeckt und sie gleich mit nach Hause genommen. Eigentlich wollte ich die essen. Nach langer Recherche im Internet und einem Anruf bei meinem Schwager, der sie als Butterpilze identifizierte, mochte ich dann aber doch nicht mehr. Obwohl ich es mir nicht eingestehen will, habe ich tief in mir Angst vor einer Vergiftung. 

3. Ein hübsches Garten-Sträußchen von meiner Schwester 

4. Die Maus am Himmel mit Laser-Augen. Seh' eigentlich nur ich die....?

Morgen startet übrigens Teil 2 der Instagram-Aktion ABCFee. Seid Ihr auch wieder dabei? Ich mache auf jeden Fall wieder mit, weil es so unglaublich viel Spaß gemacht hat, fast einen Monat nur noch in Buchstaben zu denken. Meine Bilder vom ersten Teil könnt Ihr Euch hier nochmal anschauen.

Quasi auf den letzten Drücker mache ich noch bei dieser Knalleraktion mit: Auf www.meinxxl.de erhaltet Ihr noch bis heute einen 50-Euro-Gutschein für eine Foto-Leinwand. Ihr müsst nur mit einem Post auf die Aktion aufmerksam machen und sie verlinken. Für mich ist das eine super Gelegenheit, um meine heiß geliebten Insta-Bilder an unsere noch immer nackte Schlafzimmerwand zu bringen.
Wenn Ihr auch noch tolle Fotos habt, die auf Leinwand verewigt werden wollen, macht doch auch noch fix mit. Die Aktion geht genau bis heute, den 30. September.

Samstag, 28. September 2013

Samstagskaffee und der weltbeste Käsekuchen



Dieses Foto wird dem wunderschönen Wetter heute zwar in keinster Weise gerecht, aber hin und wieder muss schwarz-weiß einfach sein. Mit meinem mal wieder ziemlich lauwarmen Kaffee schaue ich in Ninjas toller Samstagskaffee-Runde vorbei. Via Instagram habe ich Ninja versprochen, ihr heute ein Stück Käsekuchen mitzubringen. Da das Verschicken von Käsekuchen sich nicht so ganz leicht gestaltet, bringe ich Euch stellvertretend das Rezept von Jamie Oliver mit.


Und so geht's:

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Boden und Rand einer normalen Springform mit Butter einfetten und mit Backpapier auskleiden. Die Kekse am besten in einer kleinen Gefriertüte zerbröseln und mit der zerlassenen Butter vermengen. Die Keks-Butter-Mischung auf dem Boden der Form verteilen und etwas andrücken. 10 Minuten im Ofen backen und danach auskühlen lassen. 

Nun die Ofentemperatur auf 200 Grad erhöhen. Den Zucker und die Speisestärke in einer Schüssel vermischen. Den Frischkäse dazugeben und mit dem Handmixer cremig rühren. Anschließend die Eier sorgfältig unterheben. Nach und nach die Creme double dazugeben, glatt rühren und das Vanillemark und die abgeriebene Schale der Zitrone und Orange untermischen. 

Die Masse in die Form füllen und auf der mittleren Schiene des Ofens ca. 40 bis 45 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist. Damit der Kuchen nicht zu dunkel wird, deckt ihn rechtzeitig mit einem Stück Alufolie ab. 

Den Kuchen ca. 2 bis 3 Stunden auf Zimmertemperatur abkühlen lassen oder eine Weile in den Kühlschrank stellen. 

Dieses Rezept ist aus dem Buch: Besser kochen mit Jamie, Verlag Dorling Kindersley.

Der Käsekuchen ist ganz schnell gemacht und unglaublich lecker. Ich wünsche Euch ein sonniges Wochenende und drück Dir, liebe Ninja, ganz fest die Daumen für Euren Umzug!!
Freitag, 27. September 2013

Foto-Meditation an einem Herbstmorgen



Fotografieren wirkt auf mich unglaublich beruhigend. Ich kann alles um mich herum vergessen, konzentriere mich ganz auf den Augenblick und das Motiv. Ich atme ruhiger und bin ganz bei mir. Wenn dazu noch die kalte, klare Morgenluft kommt, der Nebel zäh auf den Feldern liegt und die Sonne langsam durch die Wolken bricht, bin ich glücklich. Für solche Momente liebe ich den Herbst.


Der erste Begriff, der mir heute morgen in den Sinn kam, um diesen Vorgang zu umschreiben war Foto-Meditation. Denn dieses vollkommene Abschalten und Kopf frei kriegen, klappt bei mir mit dem Finger auf dem Auslöser viel besser als die echte Meditation, mit der ich mich an manchen Tagen sehr schwer tue, weil die Gedanken nur so in meinem Kopf umherfliegen.

Zur Foto-Meditation (ich wusste bisher gar nicht, dass dieser Begriff existiert) gibt es zwei interessante Links, die ich Euch gerne zeigen möchte. 
Zum einen ein sehr interessantes Fotobuch des deutschen Fotografen Torsten Andreas Hoffmann, das in diesem Jahr erschienen ist: Fotografie als Meditation. Eine Reise zur Quelle der Kreativität.     Zum anderen ein Foto-Workshop der britischen Bloggerin Susannah Conway, die viele von Euch bestimmt aus der Kolumne der Zeitschrift The simple Things kennen. Der E-Course heißt Photo Meditations und startet im November.

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Start ins Wochenende. Hier im Norden soll die nächsten Tage endlich mal wieder die Sonne scheinen.

Donnerstag, 26. September 2013

Viola im Weihnachtsrausch oder das neue Buch von Fräulein Klein

Wenn mir jemand vor ein paar Wochen erzählt hätte, dass ich im September ein Weihnachtsbuch vorstelle, hätte ich ihn für völlig wahnsinnig erklärt. Ich gehöre nämlich zu den Leuten, die es nicht ertragen können, wenn Ende August die ersten Lebkuchen und Dominosteine im Regal stehen. Ich warte jedes Jahr mindestens bis November, bis diese Leckereien in meinen Einkaufswagen wandern. Nur bei Marzipankartoffeln mache ich vielleicht hin und wieder eine klitzekleine Ausnahme.


Als ich jedoch das neue Buch Weihnachten mit Fräulein Klein von Yvonne Bauer in den Händen hielt, war es um mich geschehen. Mitten im Herbst träume ausgerechnet ich, die ihre Weihnachtsdeko frühestens Nikolaus heraus kramt, von heißem Chai-Orangenpunsch, Mascarpone-Panna-Cotta mit Toffee-Bratäpfeln und Vanille-Mandel-Schneeflocken mit Cranberrymarmelade. Mir läuft jetzt schon das Wasser im Mund zusammen und ich kann die Tannennadeln fast schon riechen. In Gedanken plane ich bereits die Adventskalender und die Utensilien für die niedlichen Kinder-Weihnachtsbasteleien möchte ich am liebsten sofort besorgen. So sehr ich mich auch gegen Weihnachtsvorfreude im September sträube - Widerstand ist bei diesem Buch vollkommen zwecklos.

Schon von Yvonne Bauers erstem Buch Die wunderbare Welt von Fräulein Klein, das ich Euch im Mai hier vorgestellt habe, war ich sehr angetan. Aber ihr neues Buch hat mich völlig verzaubert. Ihr findet dort, wie es der Titel schon verrät, Backzauber und Dekolust für die schönste Zeit im Jahr. Adventsdekoration, Geschenke aus der Küche und Weihnachtsbäckerei sind nur drei der insgesamt 10 Kapitel, die so richtig Lust auf die Vorweihnachtszeit machen.


Besonders gut gefallen hat mir, dass Yvonne ein Kapitel Basteln mit Kindern gewidmet hat, in dem ihr wirklich kinderleichte und sehr dekorative Bastelideen findet, die eure Kinder an einem Nachmittag nachbasteln können. Wie zum Beispiel diese hübschen Weihnachtskarten aus Bügelperlen.


Die süßen Rezepte und wunderschönen Dekoideen sind im unverwechselbaren Fräulein Klein-Stil gestaltet. Dass die Fotos natürlich zauberhaft sind, muss ich hier nicht extra erwähnen. Falls Ihr Yvonnes Blog noch nicht kennen solltet, schaut dort unbedingt einmal vorbei.

Weihnachten mit Fräulein Klein, Yvonne Bauer, Callwey Verlag, 24,95 Euro. 

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar vom Callwey Verlag freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

Und damit ich von meinem Weihnachtstrip langsam wieder runterkomme, lasse ich mir jetzt mal eine ordentliche Brise Herbstluft um die Nase wehen.
Montag, 23. September 2013

Abschied vom Sommer und Hallo Herbst!

Als ich vor kurzem einen Post meiner Freundin Nicole las, wurde mir schlagartig klar: Ich habe mich gar nicht richtig vom wunderschönen Sommer in diesem Jahr verabschiedet. Wahrscheinlich geht es mir ähnlich wie Stephanie, die sich vom Sommer auch noch nicht so recht trennen mag. Aber es hilft ja nichts: Es ist Ende September und der Herbst kommt - ob ich will oder nicht.
Um dem Sommer 2013 Lebewohl zu sagen und den Herbst willkommen zu heißen, zeige ich Euch heute meine schönsten Bilder. Als ich meine Festplatte nach Sommer-Fotos durchsucht habe ist mir augefallen, dass ich die meisten Bilder mit Instagram gemacht habe. Die Fotos sind zwar tolle Momentaufnahmen und machen den Augenblick wieder lebendig, ich werde aber trotzdem versuchen im Herbst meinen richtigen Fotoapparat öfter einzusetzen. Jetzt aber viel Spaß mit unserem Sommer 2013!!


Die großen Ferien starteten bei uns Ende Juni mit unserem Sommer-Urlaub in Holland. Die Temperaturen waren alles andere als sommerlich, trotzdem badeten die Jungs todesmutig in der kalten Nordsee und suchten eimerweise Muscheln. Wir besuchten das bezaubernde Städtchen Alkmaar und unternahmen eine abenteuerliche Touri-Bootsfahrt, bei der wir uns auf den Boden des Bootes legen mussten, um unter den niedrigen Brücken durchzufahren. Die Jungs fanden das super spannend, ich eher nicht so.



Diesen Sommer haben wir vier ganz viel Zeit in unserem Garten verbracht: Im Pool geplanscht, schattige Höhlen zum Ausruhen gebaut und uns mit dem Sprenger abgekühlt.


Wenn ich zurückblicke habe ich das Gefühl, dass ich mich im Juli und August fast nur flüssig oder von Obst ernährt habe. Alles andere war mir zu heiß und zu schwer. Leckere Schafskäsepäckchen zum Grillen oder die grandiosen Ofenspaghetti von Isabelle waren da eine leckere Abwechslung, die auch bei hohen Temperaturen einfach köstlich waren. Mein Getränk des Sommers war übrigens selbstgemachter Eiskaffee mit gaaaanz viel Vanilleeis.


In diesem Sommer habe ich auch endlich geschafft, was ich mir Anfang des Jahres vorgenommen hatte: Mich mehr bzw. überhaupt mit meinen Freundinnen zu treffen, die leider nicht ums Eck wohnen. Egal ob es nur ein Nachmittag oder über Nacht war - ausgiebig und ungestört zu quatschen tut einfach immer gut.


Der Sommer 2013 bescherte mir ganz viele wunderbare Glücksmomente am Himmel. Ich kriege wirklich jedes Mal Gänsehaut, wenn ich so ein Himmelsspektakel bewundern darf. Unsere zwei Jungs habe ich auch schon angesteckt: Mama guck mal, so ein schöner Himmel. Da musst du schnell ein Foto machen.

Mit dieser Bilderflut habe ich den Sommer nun ganz offiziell verabschiedet und mache mich bereit für den Herbst. Und wenn der Herbst sich gerade mal nicht von seiner schönsten Seite zeigt, schaut bei Instagram unter dem #halloherbst13 vorbei. Dort sammelt  Juli noch bis Ende September schönste Herbsteindrücke mit bunten Blättern, Kürbissuppen und vielem mehr.

Und wie sieht's bei Euch aus? Trauert Ihr dem Sommer noch hinterher oder seit Ihr bereit für den Herbst? Ich wünsche Euch eine schöne Woche!!
Samstag, 21. September 2013

Samstagskaffee mit Tee und Lachs-Schnitte



Puh, heute hab ich die feine Samstagskaffee-Runde bei Ninjassieben glatt verpasst. Dafür kann ich Euch erzählen, was heute bei mir so los war. Nach einem gemütlichen Vormittag mit lauwarmem Tee, einem leckeren Lachsbrot und einer traumhaften Lektüre waren mein Mann und ich shoppen. Ganz alleine, nur wir zwei. Es gibt kaum jemanden mit dem ich so gerne einkaufen fahre. Es ist so herrlich stressfrei und in den kleinen Päuschen können wir in aller Ruhe quatschen oder uns einfach mal anschweigen. Nach 14 Jahren darf man das ohne schlechtes Gewissen, finde ich. Rein klamottentechnisch war ich nicht so erfolgreich wie mein Liebster, es war aber trotzdem ein toller Nachmittag. Mein Mann düst gerade Richtung Alte-Freunde-Wiedersehens-Party und ich habe, wenn die Kinder im Bett sind, noch ein Date mit Mr. Jamie Oliver zum Latenightbaking.

Euch wünsche ich ein tolles und erholsames Wochenende.
Freitag, 20. September 2013

Und es gibt sie doch...





Vor ein paar Tagen habe ich diesen Spruch irgendwo auf Instagram gefunden. Ich war völlig verzaubert: Weil unser Sohn Noah heißt und weil ich jetzt endlich die Gewissheit habe, dass es Einhörner doch gibt. Ha!
Damit der Spruch ganz schnell seinen Weg an eine leere Wand in unserem Haus findet, habe ich ihn kurzerhand in Photoshop mit einer schönen Schrift verewigt. Wenn ich jetzt noch wüsste, wie ich ein pdf für Euch hier hinterlege, könntet Ihr Euch den Spruch ausdrucken. Habt Ihr Tipps?

Ich wünsche Euch jetzt schon mal ein tolles Wochenende. Macht's Euch bei dem ungemütlichen Wetter da draußen so richtig kuschelig.
Donnerstag, 19. September 2013

Darf ich vorstellen: Mein kleines Lädchen!!



Ihr Lieben, heute möchte ich mein neues Baby vorstellen: Ein kleiner Online-Shop mit heiß geliebten Dingen, für die meine zwei Jungs mittlerweile zu groß geworden sind. Ich habe lange überlegt, wie ich Kleidung, Spielzeug & Co an andere Mamas und Kinder weitergebe. Ich bin kein großer Fan von ebay und auch der Mami-Kreisel ist mir persönlich etwas zu unübersichtlich. Und auch mit Flohmärkten habe ich bisher keine guten Erfahrungen gemacht. Viele Kisten mit alten Kindersachen habe ich bereits gespendet oder verschenkt. Es gibt aber immernoch einige Herzensdinge unserer Jungs, die mir dafür einfach zu schade sind und sie sollen auch nicht im Keller verstauben, bis ich einmal Oma bin. 
Nach einigen Grübeleien, kam mir vor kurzem die Idee, an einem kleinen Lädchen herumzubasteln, in dem ich Euch schöne Dinge aus zweiter Hand anbiete. Das Tolle: Ihr könnt in Ruhe stöbern und auswählen, ganz einfach mit Paypal bezahlen und ich schicke Euch Eure Bestellung nach Hause.
Den Link zu meinem Lädchen, findet Ihr ab heute oben in der Leiste. Das Sortiment wird stetig aufgestockt. Hier warten zum Beispiel auch noch einige Bücher auf neue Besitzer. Schaut einfach immer mal wieder vorbei. Ich würde mich sehr freuen.

Und ich bin natürlich furchtbar gespannt, wie Euch mein kleiner Shop gefällt...
Mittwoch, 18. September 2013

Familienessen zu Gast bei Miez meets

Ihr Lieben, auf geht's in eine neue Runde Familienessen und ich freu mich so, dass ich mich heute bei Priska einladen durfte. In ihren Blog Miez meets war ich von Anfang an verknallt: Der tolle Name, das Layout und dazu viele Fundstücke aus dem Internet, Kinder-Fashion, Buchtipps und vieles mehr. Priska lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern Selma (fast 6) und Emil (2,5 Jahre) im Schweizer Alpendorf Flims und dort führen sie ein Hotel. Außerdem betreibt Priska mit ihrer Freundin Mary den zauberhaften Online-Shop We love you love. Schaut dort unbedingt mal vorbei. Jetzt geht's aber los mit Priskas Familienessen. Viel Spaß und guten Hunger!



Welches ist euer absolutes Lieblingsessen, das bei der ganzen Familie, vor allem bei deinen Kindern Begeisterungsstürme auslöst?

Omeletten - seit ich für die Grossen salzige Beläge mache auch bei den Eltern. Für die Kleinen am liebsten mit Nutella (welche Überraschung!), Ahornsirup oder Quitten-Gonfi (Schweizer Wort für Marmelade).  

Wie experimentierfreudig sind deine Kinder? Probieren sie alles aus oder gibt es Protest?

Die Grosse leider überhaupt nicht. Die rührt nichts an was sie nicht kennt. Sie grübelte schon aus dem Babybrei alles was nicht aalglatt war… Der Kleine wäre viel interessierter, lässt sich aber von der Grossen abschrecken: "findi au guusig"!

Welche Nahrungsmittel gehen bei Euch Zuhause gar nicht?

Zwiebeln - weil ich die nicht mag. Nicht schneiden, nicht kochen, nicht essen.

Wie wichtig sind euch feste Rituale am Tisch, wie zum Beispiel gemeinsames Tischdecken, ein Tischspruch (wie im Kindergarten) oder ein Gebet?

Leider zu wenig. Mit dem Tischdecken fangen wir nun langsam an, und mit dem Tischabräumen - wobei ich stets denke, warum haben wir das nicht schon ewig so gemacht?  


 Was hast du als Kind gerne gegessen?

Den Auflauf im Rezept, Porrige, Fondue, Maiskolben, Toast mit einem kanadischen Brotaufstrich aus Cheddar-Käse. Und - da kommt meine Tochter ganz nach mir: Nudeln und Reis immer "blutt" (ohne Sauce).  

Als ich früher krank war, hat mir meine Mutter immer Grießpudding gemacht und mir ging es ein kleines bisschen besser. Gibt es bei euch auch so ein "Tröster-Essen"?

Eben, die Omeletten machen fast alles wieder gut. Und Bouillon mit Buchstaben oder Nudel-Sternli… Mein persönliches Trost-Essen ist nach wie vor Porridge mit Ahornsirup. Das mögen aber meine Kinder nicht so.  

Wie wichtig ist für dich und deine Familie eine gesunde, ausgewogene Ernährung und wie setzt du sie um?

In meinem Kopf ist sie sehr wichtig - aber mit der Umsetzung hapert es noch. Ich achte darauf, dass die Kinder das wenige Gemüse, das sie mögen, in guter Qualität regelmässig essen. Beim Fleisch achte ich darauf, nur Schweizer Biofleisch zu verwenden. Die Qualität der Nahrungsmittel stimmt also grundsätzlich - die Variation und Vielfalt leider allerdings noch nicht. Aber seit einigen Wochen setze ich mich intensiver mit dem Thema auseinander - bald mehr dazu auf meinem Blog!  

Welches ist für euch als Familie die wichtigste Mahlzeit am Tag und warum?

Das Mittagessen- weil wir dann alle am meisten Zeit haben. Durch den Hotelbetrieb unserer Familie ist oft jemand am Abend abwesend oder muss nach einem kurzen Essen wieder ins Hotel.

                                             REZEPT FÜR KANADA-AUFLAUF (4 Personen)


Meine Mutter stammt aus Kanada. Die Küche meiner Kindheit war davon ein wenig beeinflusst. Dieser Auflauf war schon ein Lieblingsessen von meinem Bruder und mir und ist nach meinem zweiten Heimatland benannt.

500 g Rinds-Hackfleisch
Eine Dose Mais
1 Beutel Kartoffelstock (gerne auch fertig, aber gute Qualität)
ca. 1 dl Rahm (das entspricht etwa 100 ml Sahne)
Salz, Pfeffer

Das Hackfleisch würzen und braten. Gleichzeitig den Kartoffelstock anrühren. Das gebratene Hackfleisch in einer Auflaufform ausbreiten, darüber eine Schicht Mais. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen, ein wenig Rahm über die ganze Fläche giessen. Das Ganze mit dem Kartoffelstock bedecken - mit der Gabel aus dem Kartoffelstock kleine Spitzen bilden.

Circa 30 Minuten (bis die Kartoffelstock-Spitzen kross und ein wenig braun werden) bei 180 Grad backen. 
Dienstag, 17. September 2013

Meine Helden des Alltags oder ein neues Zuhause für meine Tapes



Nach einer kurzen Helden-Pause melde ich mich heute wieder zurück. Wie (fast) jeden Dienstag zeige ich hier kleine oder große Helden, die mir den Alltag etwas verschönern oder erleichtern. Einen ganz besonders hübschen Helden habe ich letztens bei einem kleinen Bummel durch Hannover entdeckt. Lange, sehr lange, hielt ich diesen Setzkasten in der Hand und führte innere Monologe: Hach, ist der aber schön. Aber eigentlich brauchst Du keinen Setzkasten und eigentlich fandest du die doch immer doof. Staubfänger und so. Und eigentlich kannst du sowas auch toll selber machen, im Keller liegen doch noch alte Schubladen vom Sperrmüll. Dann hast du ein schickes DIY für deinen Blog. Ach nee, lieber nicht, dann wird das ja nie was. 
Meine Vernunft hat (vorerst) gesiegt und ich habe das Kästchen wieder brav zurück ins Regal gestellt.


Zu Hause angekommen habe ich mich natürlich geärgert, dass ich diesen schönen Setzkasten nicht mitgenommen habe und ihn mir kurzerhand im Internet bestellt. Jaha, sehr entscheidungsfreudig war ich leider noch nie. 


Dafür freue ich mich jetzt umso mehr, dass meine Masking-Tapes, Stempel und anderer Schnick-Schnack ein neues Zuhause gefunden haben und ich sie viel besser im Blick habe als vorher.  

Noch mehr schöne Alltagshelden findet ihr wie immer bei Roboti liebt!

 

 
Montag, 16. September 2013

Mamas freier Tag: Alte Heimat und eine Gewinnerin


Es war Samstag schon ein merkwürdiges Gefühl, mir in dem Stadtteil, in dem ich einige Jahre gelebt habe, ein Hotelzimmer zu buchen. Als wir dann nach einigen Anfangsproblemen, (statt dem gewünschten Doppelzimmer bekamen wir nur zwei Einzelzimmer), die Fenster im siebten Stock unserer Zimmer öffneten, wurden wir mit diesem grandiosen Panorama-Blick über die Stadt belohnt. Die drei Schornsteine sind übrigens die drei warmen Brüder des Heizkraftwerks im Stadtteil Linden, die nachts illuminiert werden. Die weiteren markanten Gebäude und Bauwerke der Stadt, wie das Neue Rathaus, den großen und kleinen Fernsehturm Telemax und Telemoritz, die Marktkirche und viele mehr, konnte ich mit meiner Handy-Kamera leider nicht einfangen.
Ich habe mit meiner Freundin die Zeit ausgiebig genutzt und viel gebummelt, gequatscht, lecker gegessen und seit langem mal wieder getanzt. Schön war's und die Wiedersehensfreude meiner Jungs nach nur 24 Stunden ohne Mama war unbezahlbar.

Bei meinem Gewinnspiel hat übrigens Joolez gewonnen. Schick mir doch bitte Deine Adresse, dann macht sich das Buch auf den Weg zu Dir. Und für alle anderen: Ein weiteres kleines, aber feines Kochbüchlein wartet hier bereits auf die nächste Verlosung.
Samstag, 14. September 2013

Samstagskaffee mit ganz viel Vorfreude


Mein Samstagskaffee bei Ninjassieben ist heute voll kribbelnder Vorfreude. Ich treffe mich heute Nachmittag mit einer langjährigen Freundin in Hannover, mit der ich knapp drei Jahre lang in dem schönen Stadtteil Linden gewohnt habe. Erst in einer WG mit zwei Jungs, kurze Zeit später dann nur noch wir zwei alleine. Rückblickend kommt mir diese Zeit viel, viel länger vor, was aber daran liegt, dass wir mit Anfang 20 unglaublich viel erlebt haben. Erst möchten wir ein bisschen shoppen, uns  gemütlich in ein Café setzen, unser Hotel begutachten (juchhuh, uns steht eine kinderfreie Nacht bevor) und uns dann unserer alten Partyroute widmen. Das wird nach über 15 Jahren bestimmt spannend.
Ach ja, die Pflaumen... Die hat unser Kleiner im Nieselregen gerade frisch vom Baum gepflückt. Das ein oder anderer Kuchen-Rezept steht hier schon in den Startlöchern...

Ich wünsche Euch ein ebenso aufregendes oder einfach nur gemütliches Wochenende. Die Gewinnerin der Buch-Verlosung gebe ich Montag bekannt. Ich muss jetzt erstmal Sachen packen....
Donnerstag, 12. September 2013

Meine 12 von 12 im September

Puh, fast hätte ich die 12 von 12 von Caro vergessen, gestern abend fiel es mir dann ganz spät zum Glück doch noch ein. Bisher habe ich nämlich an jeden der 9 Monate gedacht. Heute gibt es bei uns wie schon im August einen ganz normalen Tag zu sehen. Viel Spaß!


1. Den Kleinen in den Kindergarten gebracht.// 2. Auf dem Rückweg bei uns im Garten ganz versteckt diese hübschen Astern entdeckt. // 3. Zweites Frühstück mit Kaffee, Brötchen und Heidehonig. Den mag ich besonders gerne.// 4. Gearbeitet und Aufträge ganz brav erledigt. 

5. Mir eine kleine Pause gegönnt und dieses super eklige Buch meiner Schwester weitergelesen // 6. In dem neuen tollen Kinderkochbuch Kinder kocht! geblättert, das ich Euch demnächst hier vorstellen werde. // 7. Den Kleinen wieder vom Kindergarten abgeholt.// 8. Seit Tagen endlich mal wieder blauen Himmel gesehen.

9. Für den armen durchgefrorenen Jungen nach dem Schulschwimmen im Freibad (bei 14 Grad kein Vergnügen) einen warmen Kakao gemacht // 10. Nudeln mit Tomaten-Speck-Sauce für das Schulkind nach Omas Rezept gekocht // 11. Neues Haustier frisch vom Postmann gebracht // 12. Och nö: Chaos beseitigen, bevor es ans Abendbrot machen geht und ich noch zum Elternabend in die Kita muss.

Noch mehr schöne Einblicke in den 12. September seht Ihr wie immer bei Caro von Draußen nur Kännchen.
Mittwoch, 11. September 2013

Fundstück: Tolles Stempel-DIY für trübe Tage

Seit Ewigkeiten habe ich gestern mal wieder eine kleine Pinterest-Runde gedreht, um mich in der schönsten Form von der Arbeit ablenken zu lassen. Das hat super geklappt und ich bin auch noch auf zwei besonders hübsche Ideen gestoßen, um die nasskalten Herbsttage zu vergraulen.

1 2
Auf dem wunderschönen Blog Fellow Fellow findet ihr diese farbenfrohen und ganz leichten Stempel-Anleitungen. Wenn der Herbst sich weiter so ungemütlich zeigt, werde ich das mit den Jungs in einer etwas abgewandelten Form einmal ausprobieren. Statt der Mini-Stempelkissen, die ich in diesen tollen Farben leider nicht zu Hause habe, versuche ich das mit unserem Tuschkasten.

Ich wünsche Euch noch eine kuschelige Woche.
Montag, 9. September 2013

Das vegetarische Experiment und ein Giveaway

Ab und zu packt es mich ja und ich würde meine Ernährung am liebsten komplett umschmeißen: Noch mehr Bio-Produkte einkaufen, regelmäßiger und auch gerne aufwendiger kochen, weniger Zucker, kein Fleisch... Die Liste ist ganz schön lang. Dass in unsere Lebensmittel jede Menge unnötige Zusatzstoffe geschummelt werden, ist ja nichts Neues. Das Fass zum Überlaufen brachte für mich jedoch ein Bericht von Food Watch, dass sogar in bekannten Marken-Orangensäften Gelatine verwendet wird und es noch nicht einmal auf der Packung gekennzeichnet werden muss.
Um meine Ernährungspläne peu-à-peu in die Tat umzusetzen, verzichte ich seit einer Woche (vorerst) auf Wurst, Fleisch und Fisch. Das ist selbstverständlich keine endgültige Entscheidung, ich möchte nur gerne testen, wie lange ich es ohne aushalte.


Ein neues Kochbuch, das für meine Pläne bestens geeignet ist, ist die Biokiste vegetarisch aus dem Kosmos Verlag. In dem Buch von Cornelia Schinharl findet ihr Mangoldstrudel, Auberginen-Bolognese, gefüllte Mairübchen, Kürbisravioli mit scharfer Nussbutter und vieles mehr. Hört sich super an, oder? Besonders gut gefällt mir, dass es endlich köstliche Rezepte für typisches Biokisten-Gemüse gibt, mit dem man sonst nicht so viel anzufangen weiß: Topinambur, rote Beete, Spitzkohl, Pastinaken und Sellerie zum Beispiel.
Die Rezepte sind (wie ich es übrigens sehr liebe) nach Jahreszeiten geordnet und am Anfang des Buches gibt es einen ausführlichen Saison-Kalender für Obst und Gemüse. Ihr erfahrt Wissenswertes zu Soja, Getreide und Hülsenfrüchten und lernt, wie ihr euch den Geschmack einer Jahreszeit einfangt. Tolle großformatige Fotos, auführliche Anleitungen und wie in allen Kosmos-Kochbüchern immer wieder kleine Tipps am Rande runden dieses vegetarische Buch ab. Vegane Gerichte bzw. vegane Abwandlungen der vegetarischen Gerichte sind übrigens extra gekennzeichnet.


Besonders neugierig war ich auf die geschmorten Auberginen orientalisch mit Couscous. Da ich die passenden Gewürze nicht zu Hause hatte, habe ich das Gericht etwas abgewandelt. Und es war so unglaublich lecker und ohne viel Aufwand zubereitet.


Wenn Ihr jetzt auch Lust auf die vegetarische Küche bekommen habt, könnt Ihr hier einen kleinen Blick in das Kochbuch werfen. 

Biokiste vegetarisch, Cornelia Schinharl, Cosmos Verlag, 14,95 Euro.

Das Beste habe ich mir für den Schluss aufgehoben: Für eine Kikabu-Leserin darf ich das wunderschöne vegetarische Kochbuch Biokiste vegetarisch verlosen. Ihr müsst mir wie immer nur eine kleine Frage beantworten: Welches ist gerade Euer liebstes Kochbuch?


Das Giveaway läuft bis kommenden Freitag, den 13. September und mitmachen könnt Ihr alle, egal ob mit oder ohne Blog. Wenn Ihr keinen Blog habt, schreibt mir aber bitte Eure E-Mail-Adresse dazu, damit ich Euch im Falle eines Gewinns kontaktieren kann. Teilnehmen können alle Leserinnen ab 18 Jahren. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.

Ich drück Euch die Daumen und wünsche Euch eine tolle Woche!!

Samstag, 7. September 2013

Samstagskaffee heute mal tiefenentspannt



Von mir gibt's heute mal einen gaaaanz entspannten Gruß in die Samstagskaffee-Runde bei Ninjassieben. Mein Papa hat nämlich gerade die Jungs abgeholt, ich habe etwas Zeit für mich und später treffe ich mich mit meiner Schwester hier zu einem gemütlichen Spätsommerbummel. Herrlich...
Ach, ich habe Euch noch etwas mitgebracht: Ein Rezept für eine süße, kleine Schweinerei, die Ihr hier links im Bild seht. Vor kurzem habe ich mir dieses Buch ausgeliehen und mir fest vorgenommen, mal einen veganen Tag einzulegen. Beim Blättern bin ich dann auf diese Pralinen gestoßen. Eigentlich sind die als Belohnung für ein straffes Sportprogramm im Rahmen der Vegan-Challenge gedacht, aber da ich ja keinen Sport treibe und auch an der Challenge nicht teilnehme, kann ich diese kleine Teile unbesorgt essen. (Von meiner Hose, die nicht mehr passt, erzähle ich Euch dann mal nächste Woche).

Rezept für Cinnamon Bliss Kiss (ca. 20 Stück)

40 g gepopptes Amarant
140 g Cashewmus
50 g Agavendicksaft
1 Prise Meersalz
1/2 TL gemahlener Zimt
(ich habe stattdessen eine Messerspitze gemahlene Vanille genommen)

Die Zutaten werden mit einer Gabel vermengt und danach mit angefeuchteten Händen zu kleinen Kugeln geformt. Anschließend stellt Ihr sie ca. 10 Minuten ins Tiefkühlfach. Die Pralinen sind super lecker, vor allem wenn sie noch leicht gekühlt sind.

Montag gibt's hier übrigens wieder was Schönes für Euch zu gewinnen. Ich wünsch Euch ein tolles und entspanntes Spätsommerwochenende!








Mittwoch, 4. September 2013

Familienessen zu Gast bei A lovely journey

Ich freue mich sehr, dass ich heute Saskia beim Kochen über die Schulter schauen darf. Auf ihrem wunderschönen Blog A lovely Journey berichtet Saskia über das Familienleben mit ihrer fast zweijährigen Tochter Lotte. Das Familienessen, das sie heute für uns zubereitet hat ist schnell gemacht, dabei so lecker und auch noch gesund. Ich wünsche Euch ganz viel Spaß beim Lesen und Nachkochen!



Welches ist euer absolutes Lieblingsessen, das bei der ganzen Familie, vor allem bei deiner Tochter Begeisterungsstürme auslöst?

Ganz ehrlich variiert das noch sehr stark: Im Moment liebt Lotte Nudeln mit Avocadocreme - extrem lecker und vor allem extrem schnell gezaubert.


Wie experimentierfreudig ist deine Tochter? Probiert sie alles aus oder gibt es Protest?

Anfangs hatten wir mit der Breikost so unsere Schwierigkeiten. Lotte mochte einfach keinen Brei und wir waren wirklich froh, als wir mit Baby-led Weaning (BLW) - also fester Nahrung von Anfang an - eine unkomplizierte Lösung gefunden haben. Ich denke dieser recht bunte Snackeinstieg hat sie offen für so ziemlich jedes Essen gemacht - probiert wird auf jeden Fall alles. 

Welche Nahrungsmittel gehen bei Euch Zuhause gar nicht?
 

Halbfertige Produkte und Marketing-Fallen; grundsätzlich kommen selten Lebensmittel in den Einkaufswagen, deren Inhaltsstoffe ich nicht an einer Hand abzählen kann.

Wie wichtig sind euch feste Rituale am Tisch, wie zum Beispiel gemeinsames Tischdecken, ein Tischspruch (wie im Kindergarten) oder ein Gebet?
 

Wir versuchen Lotte möglichst selbstständig zu erziehen und natürlich gehört auch das gemeinsame Tischdecken mit dazu. Grundsätzlich finde ich es wichtig, dass wir am Tag mindestens einmal als Familie am Tisch sitzen, gemeinsam mit dem Essen beginnen und uns wirklich Zeit nehmen.

Was hast du als Kind gerne gegessen?

Die Klassiker: Pfannkuchen, Grießbrei aber auch einen extrem leckeren griechischen Eintopf nach Mamas Spezialrezept. Meine Mutter hat immer frisch gekocht und was ich damals ehrlich noch nicht zu schätzen wusste (Pommes und Pizza sind aber auch zu verlockend) hat mich bis heute tief geprägt.

Als ich früher krank war, hat mir meine Mutter immer Grießpudding gemacht und mir ging es ein kleines bisschen besser. Gibt es bei euch auch so ein "Tröster-Essen"?
 

Bei uns gab es meist Hühnerbrühe oder Grießbrei. Lotte ist für ein Trostessen noch zu klein aber an tristen Regentagen oder wenn etwas (setze ein: Zahn, Gesundheit, Schub) aufs Gemüt drückt, backen wir unheimlich gerne - Was ist da eigentlich egal. Mit Mehl in den Haaren und Teig an den Händen sieht die Welt doch gleich ein bisschen freundlicher aus.

Wie wichtig ist für dich und deine Familie eine gesunde, ausgewogene Ernährung und wie setzt du sie um?

Eine bewusste Ernährung ist mir natürlich wichtig - genau so wichtig sind mir aber auch die kleinen Ausnahmen. Im Normalfall koche ich täglich dreimal frisch und dabei kommen überwiegend Obst, Gemüse und Vollkornprodukte zum Einsatz; Bio darf natürlich auch gerne sein. Wir achten auf versteckten Zucker in Lebensmitteln, verstecken ihn aber nicht vor unserem Kind. Die einfachste Art, Bewusstsein für Ernährung zu schaffen ist wohl, indem man Kinder aktiv teilhaben lässt. Ob es nun das Waschen von Obst oder Mischen der Backzutaten ist; Spaß am Essen zu haben ist für mich essenziell.

Welches ist für euch als Familie die wichtigste Mahlzeit am Tag und warum?

Definitiv das Abendessen. Für uns ist es im Moment die einzige Mahlzeit, bei der die ganze Familie am Tisch sitzt und das genießen wir.

Lottes Lieblingsessen: Pasta mit Avocadocreme (3 Portionen)



1 reife Avocado
2 EL Zitronensaft
1 Knoblauchzehe
2 EL Olivenöl
Salz + Pfeffer
Cherrytomaten
Parmesan
Pinienkerne
500 g Linguine (Vollkorn)

  
Und so geht's:

Die Nudeln nach Anleitung kochen.

Währenddessen Knoblauch, Zitronensaft und Olivenöl im Mixer vermengen. Avocado kleinschneiden und portionsweise hinzufügen. Die Zutaten im Mixer solange mischen bis eine cremige Masse entsteht.

Die Creme unter die gekochten Nudeln geben, mit etwas Parmesan verfeinern und nach Geschmack Tomaten und (geröstete) Pinienkerne hinzugeben.

Guten Appetit!

Vielen Dank, liebe Saskia, für das schöne Interview und den kleinen Einblick in Euer Familienessen.
Montag, 2. September 2013

Die Exploribox: Für kleine und große Entdecker



Wenn es draußen langsam ungemütlich wird, können sich die Tage bei uns, vor allem am Wochenende, ganz schön in die Länge ziehen. Der Große hört im Moment stundenlang Hörspiele (gerade ist Harry Potter aktuell) und ich bin immer froh, wenn ich etwas Schönes finde, dass ich mit ihm zusammen machen kann. Mit irgendwelchen Basteleien kann ich den 7-Jährigen nämlich kaum noch hinterm Ofen vorlocken.
Vor kurzem bin ich im Internet auf die Exploribox gestoßen. In der Entdecker-Kiste für Kinder von 5 bis 10 Jahren findet Ihr viele Experimente, um die Welt der Naturwissenschaften ganz spielerisch zu erforschen. Es gibt pro Kiste immer zwei Themenbereiche, wie zum Beispiel Magnetismus, Sonne oder Raketen, mit jeweils 4 bis 6 Experimenten. Die Idee zur Exploribox hatten drei junge Ingenieure aus Berlin, allen voran Karolina Cyganek, die das naturwissenschaftliche Interesse von ihrem Vater mitbekommen hat. Mit der Exploribox möchte sie bei Kindern und Eltern das Interesse für Naturwisschenschaften und Technik wecken. Für Euch durfte ich die Entdecker-Kiste einmal ausprobieren.

Als ich mit meinem Sohn die große Exploribox öffnete, waren wir angenehm überrascht. Dort gibt es zu zwei Themenbereichen (in unserem Fall: Sonne und optische Täuschungen) jeweils ein Heft, das alle Experimente mit den zugehörigen Materialien sehr ausführlich erklärt. So sind die Kinder in der Lage, die Experimente alleine durchzuführen oder natürlich gemeinsam mit Mama und Papa. Mir sind natürlich gleich die kleinen, liebevollen Details ins Auge gesprungen, wie die zugenähten Papiertütchen, in denen das Material verstaut war.
Bei uns Zuhause ist es ganz oft so, dass wir nachmittags anfangen wollen, etwas spontan zu basteln und irgendetwas fehlt dann. In der Exploribox findet Ihr alles, was ihr für die Experimente braucht und auch noch länger benutzen könnt, wie die Farbstifte oder den Holzkreisel.


Unser Sohn hat sich spontan für die 3D-Brille entschieden und das Zusammenbauen war kinderleicht. Im Heft gab es 3D-Bilder zum Ausprobieren und auch auf dem dazugehörigen ExploriBlog findet Ihr noch weitere.


Verblüffend fanden wir außerdem die Experimente mit dem Kreisel. Hier könnt Ihr Euch den Kreisel übrigens in Aktion angucken. Der Clou: Wenn man lange und sehr intensiv auf den Kreisel und das Schwarz-Weiß-Muster schaut und danach sofort auf seine Hand guckt, hat man das Gefühl, dass sich die Haut bewegt. Wie in einem Alien-Film. Und es hat funktioniert...ganz schön gruselig. Die Experimente rund ums Thema Sonne werden wir nächste Woche ausprobieren, wenn sich der Sommer hier nochmal zeigen soll.



Fazit: Ich finde die Exploribox mit den vielen Experimenten rundum gelungen. Ihr habt die Möglichkeit, die Box einmalig für 25 Euro oder im Abo zu bestellen. Als Geschenkidee für Jungen und Mädchen finde ich die Exploribox super oder als spannender Zeitvertreib für wissbegierige kleine Forscher. Mehr zu den Preisen und viele weitere Infos erhaltet Ihr hier.

Ich wünsche Euch eine schöne Woche!

Custom Post Signature

Custom Post  Signature