Image Slider

Dienstag, 30. April 2013

Heldenhafte Obstblüte!

Heute ist wieder Heldendienstag. Das ist der Tag in der Woche, der für die kleinen, oft alltäglichen Dinge des Lebens reserviert ist, die mir den Alltagstrott etwas schöner machen.


Mein erster Blick fiel heute früh, nach der Fahrradrunde in den Kindergarten, auf den Pflaumenbaum in unserem Garten. Er blüht! Und blühende Obstbäume sind für mich eindeutig heldenhaft, weil sie mir jedes Jahr aufs Neue das Gefühl von Frühling geben.

Noch mehr schöne Alltagshelden findet Ihr wie jeden Dienstag bei Roboti liebt. Ich wünsche Euch morgen einen entspannten und hoffentlich sonnigen Maifeiertag.
Montag, 29. April 2013

Mein (verrutschter) 12tel Blick im April



12 Mal im Jahr, ein Mal pro Monat, fotografiere ich einen Blickwinkel und versuche dabei, möglichst die gleiche Perspektive abzubilden. Die Idee zu diesem tollen Foto-Projekt stammt von Tabea, die unsere verschiedenen Blickwinkel noch bis morgen einfängt. 

Ich muss zugeben, dass ich beim letzten 12tel Blick im März nicht mehr daran geglaubt habe, dass es überhaupt nochmal grün wird. So ungeduldig und sehnsüchtig wie in diesem Jahr habe ich noch nie auf den Frühling gewartet. Deshalb war ich vor einigen Tagen, als die Sonne so wunderschön schien so euphorisch, dass ich mir schnell meine Kamera geschnappt und ein Foto von unserem Kräuterbeet im Sonnenschein gemacht habe. Wie ich gerade feststellen musste, ist der Blick leider ziemlich verrutscht, aber dafür scheint auf einem meiner Fotos endlich mal die Sonne.

Hier und da lassen sich die Kräuter wie Oregano, Thymian, Salbei und Currykraut schon erahnen, an anderer Stelle haben einige Kräuter den harten Winter wohl nicht überlebt. Vielleicht gibt es im Mai ja schon Zuwachs in unserem kleinen Beet. 
 

Und auch mein zweites Motiv, die Sicht auf unseren Esstisch, wird so schön von der Sonne angestrahlt und zeigt den Dino von seiner Schokoladenseite.


Meine bisherigen 12tel-Blick-Fotos könnt Ihr Euch hier angucken: Januar, Februar und März

Die 12tel-Blick-Galerie mit allen anderen Teilnehmern könnt Ihr Euch HIER anschauen.
Freitag, 26. April 2013

Mein Frage-Foto-Freitag

Unsere Woche ist wieder einmal im Eiltempo an uns vorbeigezogen: Viel Arbeit, wenig Zeit für Unternehmungen, die ich mir am Wochenende so schön vorgenommen hatte. Umso mehr freue ich mich, mir heute etwas Zeit für Steffis Frage-Foto-Freitag zu nehmen, bevor gleich wieder die Pflicht ruft. Hier sind meine fünf fotografischen Antworten.


In dieser Woche fand ich es besonders schön, den Blumen und Pflanzen in unserem Garten beim Wachsen zuzugucken. Einige Zentimeter in wenigen Tagen sind da gar nichts.



Mit meinen neuen Lieblingsschuhen geht's mit der Familie Samstag zum 40. Geburtstag eines guten Freundes.



Das schnelle Hühnerfrikassee aus der aktuellen Lecker ist der Hit. Ich habe tatsächlich ein Gericht gefunden, dass alle und ich meine wirkliche ALLE bei uns gerne essen.


Wenn ich irgendwann mal wieder richtig Zeit haben sollte, was im Moment leider ziemlich aussichtslos ist, möchte ich mich endlich etwas ausführlicher diesem Buch widmen. Mein erster Blitz-Buchbinde-Versuch: ein kleines Notizheft. 


Durch puren Zufall habe ich gestern herausgefunden, dass unser Kleiner gerne harte Birnen isst. Noch besser schmecken sie allerdings, wenn er sie selber schneidet. Zuhause isst er bis auf Weintrauben fast gar kein Obst, dafür aber umso mehr im Kindergarten. Kinder sind schon komisch...

Noch mehr Antworten auf den Frage-Foto-Freitag findet Ihr wie immer bei Mr. Linky. Ich wünsch Euch ein tolles Wochenende.
Mittwoch, 24. April 2013

Coole Kochhelden aus New York


Soll ich ganz ehrlich sein? Als ich das erste Mal in dem neuen Kochbuch Kochhelden - Rezepte für das wahre Leben aus dem Callwey Verlag geblättert habe, dachte ich: "Mensch, der Joey aus der Serie Friends kocht jetzt ja". Ein paar Fältchen mehr um die Augen, etwas weniger Haare als früher, ist aber auch schon fast 20 Jahre her. Vom Serienstar zum Koch - warum auch nicht? Dachte ich.


Joey ist es natürlich nicht, sondern Max Sussman (links), der zusammen mit seinem Bruder Eli dieses toll gestaltete und sehr hippe Kochbuch geschrieben hat. Ich war sehr darauf gespannt, die Männer-Rezepte von den zwei New Yorkern zu lesen, die sich selbst als "völlig besessen von essen" beschreiben.
Die beiden zeigen in Ihrem Kochbuch zu einem großen Teil genau das, was ich unter typischem Männeressen verstehe: Viiiiiel Fleisch, viel Speck, viele Eier, viel Käse! Jede Menge Frittiertes, Gebratenes und natürliches Gegrilltes. Die Sussman-Brüder präsentieren ihre Rezepte für verschiedene Anlässe wie Sonntgasbrunch, Grill-Abende oder eine Dinnerparty.


Der Ansatz von  Max und Eli: Sie wollen Menschen einen Anstoß geben, neue Gerichte auszuprobieren. Das Buch gibt deshalb "einen Einblick in die Küchen fremder Länder, zeigt Ihnen Aromakombinationen, auf die sie nie gekommen wären."

Ich habe in dem Kochbuch nicht besonders viele Gerichte gefunden, die ich nachkochen würde, aber vielleicht bin ich für die ungewohnten Aromakombinationen der zwei Brüder - Speck, Eier und Ahornsirup oder Buttermilchkekse mit Chorizo-Sauce - einfach noch nicht so weit. Ich habe aber trotzdem zwei tolle Gerichte entdeckt, die ich in der Grill-Saison unbedingt ausprobieren möchte.



Fazit: Das Kochbuch hat mich von der Aufmachung sehr angesprochen. Das Layout und die Fotos sind klasse, die Rezepte gut erklärt und auch für nicht so ambitionierte Köche machbar. Außerdem erklären sie ausführlich Basics wie selbstgemachte Pasta oder den perfekten Pizzateig.
Und auch wenn die Rezepte der Kochhelden nicht so ganz meinen persönlichen Geschmack treffen, würde ich mich von Max und Eli Sussman gerne mal zu einer New Yorker Dachterrassen-Party einladen lassen. Ein paar Cocktails schlürfen, den gegrillten Pfirsichsalat gereicht bekommen und quatschen bis die Sonne untergeht. Kommt Ihr mit?

Kochhelden - Rezepte für das wahre Leben, Max Sussman und Eli Sussman, Callwey Verlag, 24,95 Euro.
Dienstag, 23. April 2013

Unsere Helden des Alltags

Nach einer kleinen Pause zeige ich Euch heute wieder unsere Helden des Alltags. Das sind häufig kleine, alltägliche Dinge, die mir den Alltagstrott etwas verschönern oder erleichtern. An diesem ungemütlichen Dienstag, an dem ich mich am liebsten unter der Bettdecke verkriechen würde, küre ich die Farbe gelb zu meinem Helden. Auch wenn es draußen trüb ist, macht sie mir immer gute Laune. Wenn das kein Held ist...


Mein zweiter Held und der meines Sohnes, ist dieses grandiose Spiel für Kinder ab 7 Jahren. Er hat die Mission im Lesedschungel zum Geburtstag bekommen und ist Feuer und Flamme.


Schon im letzten Jahr habe ich überlegt, ob der tiptoi-Stift mit den zugehörigen Spielen und Büchern das Richtige für unseren Sohn ist. Jetzt frage ich mich, warum ich so lange gewartet habe. Das System ist super und macht der ganzen Familie Spaß. Unser Großer zieht sich jetzt sogar alleine zurück und spielt dieses wirklich gut gemachte und spannende Abenteuer-Spiel, das für 1 bis 4 Spieler geeignet ist. Ganz nebenbei trainiert er das Lesen, weil er die Aufgaben auf den Abenteuer-Karten laut vorlesen muss. Außerdem ist das Spiel eine tolle Alternative zum Computer.

Noch ein Hinweis: Auch wenn ich hier ganz offensiv Werbung mache, tue ich dies nur, weil ich das Spiel wirklich gut finde. Ich bekomme dafür nichts.

Viele weitere Alltagshelden findet Ihr wie immer bei Roboti liebt!
Montag, 22. April 2013

Entspannt



Puh, war das eine Woche. Bis zu den zwei Geburtstagsfeiern für unseren Großen am Donnerstag und Freitag, einmal mit der Familie und einmal mit den Freunden, habe ich mit meinem Mann ordentlich durchgepowert. Glücklicherweise lief alles wie am Schnürchen und sogar die Teller, die wir eigentlich auf der Kinderparty gemeinsam bemalen wollten, haben wir in unserem Zeitplan nicht mehr untergekriegt.
Weil uns vergangene Woche kaum Zeit zum Luftholen blieb, haben wir uns umso mehr auf das Wochenende gefreut.


Der herrliche Sonnenschein hat sehr dazu beigetragen, dass unser Wochenende wirklich schön und entspannt war. Die Jungs haben nach all dem Trubel auch etwas länger geschlafen als sonst, der frisch gebackene 7-Jährige konnte endlich sein Spielzeug begutachten und ausprobieren und wir haben angefangen, unseren Garten etwas zu verschönern. Sonntag haben wir eine kleine Fahrradtour unternommen und leckere selbstgemachte Pizza gegessen. So kann es gerne bleiben.

Um Euch den Wochenstart etwas zu versüßen, zeige ich Euch das Rezept von unserem Geburtstags-Wunsch-Kuchen. In diesem Jahr wünschte sich der Große einen Zitronenkuchen. Das Grundrezept dazu habe ich aus dem Donna-Hay-Kochbuch Schnell, frisch, einfach.
Mit der bunten Verzierung habe ich etwas Herumexperimentiert, damit der Kuchen auch nach Kindergeburtstag aussah.
 






180 ml Pflanzenöl
2 Eier
1 EL fein abgeriebene Zitronenschale
2 EL Zitronensaft
 (ich habe den Saft einer ganzen Zitrone genommen)
280 g dicker Naturjoghurt
380 g feiner Zucker
300 g Mehl
1 TL Backpulver

Für die Glasur:
120 g grobkörnigen Zucker oder Puderzucker
60 ml Zitronensaft

Von mir:
Lebensmittelfarbe für den zweifarbigen Teig
Bunte Zuckerperlen zum Verzieren




Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Öl, Eier, Zitronenschale und den Saft, Joghurt und Zucker verrühren. Mehl und Backpulver dazusieben und alles zu einem glatten Teig verrühren. Diesen in eine gefettete Kranzform mit 24 cm Durchmesser füllen und etwa 35 Minuten backen (Stäbchenprobe machen). Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, aus der Form stürzen und auf einen Teller setzen.
Für die Glasur Zucker und Zitronensaft verrühren und über den Kuchen geben. Ich habe den Guss zusätzlich mit bunten Zuckerperlen verziert. Den Guss fest werden lassen und lauwarm servieren.

Anmerkung: Ich habe die Menge an Zucker auf 300 g reduziert, was für meinen Geschmack immernoch zu süß war. Außerdem habe ich den Saft einer ganzen Zitrone in den Teig gegeben, damit der Kuchen seinem Namen auch gerecht wird. Laut Rezept nimmt man nur 2 EL. Damit der Kuchen so schön gefärbt ist, habe ich etwas Teig mit roter sowie mit gelber Lebensmittelfarbe eingefärbt und abwechselnd mit dem normalen Teig in die Form geschichtet. So erzielt Ihr einen schönen Effekt.

Ich wünsch Euch eine schöne Woche!

Dienstag, 16. April 2013

Bücherliebe: Hollys wunderbare Wohnideen



Der Frühling ist meine allerliebste Jahreszeit. Die Natur erwacht langsam aus ihrem Winterschlaf, die Vögel zwitschern, es blüht überall und es liegt dieser ganz besondere Frühlingsduft in der Luft. Im Frühling habe ich am meisten Lust auf Veränderung und kann mich gar nicht entscheiden, ob ich im Haus endlich mal wieder ausmiste und umräume oder im Garten die ersten Blumen pflanze.

Ein Buch, das im Moment perfekt zu meiner Aufbruchstimmung passt ist: Holly Beckers Wunderbare Wohnideen - 8 Schritte zu einem kreativen Zuhause aus dem Callwey Verlag. Die Autorin des weltweit erfolgreichen Design-Blogs Decor8 gibt uns ein Arbeitsbuch voller Inspirationen und Tipps an die Hand, um unser Zuhause kreativer zu gestalten und unseren individuellen Stil zu finden und einzubringen.



Gestern habe ich mich bei dem wunderschönen Frühlingswetter in unseren Garten gesetzt und in Hollys Buch gelesen. Schon in ihrem Vorwort habe ich mich sofort wiedererkannt. Holly schreibt: "Wir alle möchten ein schönes Zuhause, aber oft ist es das Erste, das wir vernachlässigen, wenn der Alltag uns überrennt."  Wie wahr! Es gibt so viele Ecken in unserem Haus, die ursprünglich liebevoll dekoriert waren, aber im Laufe der Zeit mit Stapeln an Kinderzeichnungen, Bastelkram und vielem unnützem Zeug überdeckt worden sind. Das Tückische daran ist, dass man die Unordnung nach einiger Zeit einfach nicht mehr wahrnimmt. Das kennt Ihr bestimmt auch, oder?
 

Hollys klarer Ansatz ihres Buches, uns in 8 Schritten zu einem schöneren Zuhause zu verhelfen, gefällt mir sehr. Dabei ist die Suche nach dem eigenen Stil nicht an einem Nachmittag abgehandelt. Holly Beckers Wunderbare Wohnideen ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Arbeitsbuch, das sehr viel kreative Arbeit und Zeit erfordert. Von den ersten Ideen, der Projektsuche, den Vorbereitungen, der Budget-Planung, der Festlegung der Entwürfe und schließlich der Dekoration ist es ein langer Weg.
Wer nicht so intensiv in das Thema einsteigen möchte findet in dem Buch aber auch viele Inspirationen, Einrichtungs-Ideen und Einblicke in verschiedene Wohnstile (darunter auch in Hollys Wohnung). Dazu gibt es Tipps zur Gestaltung von Wohn- und Schlafzimmer, Küche, Bad sowie Kinder- und Arbeitszimmer. Grundrisse und detaillierte Beschreibungen erklären die Anordnung der Möbel.



Ein unglaublich wichtiges und vor allem kreatives Instrument, um seine Vorstellungen von einem neuen, kreativen Zuhause auf Papier zu bringen, sind Moodboards. Schon in Hollys E-Course, an dem ich letztes Jahr teilgenommen habe, gehörte das Erstellen eines Moodboards zu einer unserer Hausaufgaben. Es hat mir bei der Planung meines Blog-Designs sehr geholfen, um herauszufinden, welchen Stil und welche Farben ich besonders mag.

Holly versteht Ihr Buch als Handbuch und fordert uns ausdrücklich dazu auf, Stift und Marker in die Hand zu nehmen und unsere Ideen und Vorstellungen in das Buch zu schreiben. Es gibt deshalb auch viele hübsch gestaltete Seiten mit hilfreichen Fragen der Autorin, um seinem individuellen Wohn-Stil auf die Spur zu kommen.


Einige Seiten werden auch der Gestaltung von Kinderzimmern gewidmet.


Ein Projekt, das mir schon länger im Kopf herumspukt, ist die Verschönerung unseres Schlafzimmers. Eigentlich ist es der Raum in unserem Haus den ich am liebsten mag und dennoch könnte ich mir gut vorstellen, eine Wand in einem hübschen Blauton zu streichen. Das Bild in Hollys Buch kommt dieser Vorstellung schon ziemlich nahe.


Fazit: Wer sein Zuhause verschönern und kreativer gestalten möchte, erhält mit Holly Beckers Buch einen sehr detaillierten und vor allem wunderschön gestalteten Ratgeber, der einem hilft, seinen persönlichen Wohnstil zu entdecken.

Das Buch Holly Beckers Wunderbare Wohnideen - 8 Schritte zu einem kreativen Zuhause ist im Callwey Verlag für 24,95 Euro erschienen. Ihr könnt es HIER bestellen, auf der Seite findet Ihr auch eine weitere Leseprobe des Buches.


Montag, 15. April 2013

Meine Woche wird...



In dieser Woche steht der 7. Geburtstag unseres Sohnes an. Geplant ist so gut wie noch nichts und die Panik macht sich bei mir ganz langsam breit. Immerhin habe ich am Wochenende ein tolles Rezept für Mini-Amerikaner gefunden, das ich schon mal zur Probe gebacken habe. Die Jungs waren kaum noch zu bremsen und fanden sie super. Das Rezept habe ich beim Stöbern hier entdeckt. Eins vorneweg: Der Teig ist angeblich für rund 20 Mini-Amerikaner gedacht, bei mir ist aber fast die doppelte Menge rausgekommen, damit sie so richtig süß und handlich sind. Falls Ihr die Minis für einen gemütlichen Kaffeeklatsch nachbacken möchtet, reicht bestimmt auch die Hälfte der Zutaten. 



Das braucht Ihr:

500 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
125 g Zucker
125 g weiche Butter
250 ml Milch
3 Eier
Eine Prise Salz

Für den Guss: 

250 g Puderzucker
5 EL Zitronensaft
Zuckerstreusel oder Smarties zum Verzieren


Und so geht's: Für den Teig rührt Ihr zunächst die Butter und den Zucker mit dem Mixer weiß-schaumig. Danach kommen die Eier dazu und eine Prise Salz. Mehl und Backpulver mischen und im Wechsel mit der Milch unter die Butter-Zucker-Mischung rühren.

Auf die mit Backpapier ausgelegten Backbleche setzt Ihr kleine Teighäufchen. Ich habe ziemlich lange herumprobiert, welches die richtige Größe ist. Damit sie schön klein bleiben, habe ich wirklich nur einen Mini-Klecks auf das Backblech gesetzt. Achtet darauf, dass dazwischen ausreichend Platz bleibt, weil der Teig auseinanderläuft.  Die Mini-Amerikaner backen bei 180 Grad (Umluft 160 Grad, Gas: Stufe 3) für etwa 12 bis 15 Minuten im Ofen, bis sie goldbraun sind. Achtung: Sie werden relativ schnell dunkel und sind dann leider ziemlich hart. Die fertigen Mini-Amerikaner lasst Ihr auf einem Kuchengitter abkühlen. Wenn sie kalt sind, könnt Ihr sie mit Puderzucker und Zuckerstreuseln verzieren.

So, und jetzt noch ein kleiner (Hilfe)ruf an alle Mamas: Verratet Ihr mir ein paar tolle Spiele, die eine Bande von 8 Kindern über einen Zeitraum von 3 Stunden bei Laune halten? Schatzsuche bzw. Schnitzeljagd und Stopptanz sind von dem Geburtstagskind schon genehmigt. Außerdem ist ein kleiner Wettbewerb mit verschiedenen Disziplinen angedacht. Wenn Ihr schöne Ideen habt, immer her damit!!
Letztes Jahr war ich von dem 6. Kindergeburtstag ja total begeistert, weil alles super verlaufen ist. Damals hatte ich jede freie Minute verplant, was im Nachhinein auch wirklich wichtig und richtig war. Und wie ich gerade gesehen habe, gab es sogar eine Merkliste für den 7. Geburtstag. Yeah!!

Ich wünsch Euch eine sonnige Frühlingswoche!!
Freitag, 12. April 2013

12 von 12 im April oder Mamas freier Tag

Es ist schon verrückt: In diesem Jahr denke ich aus irgendeinem unerfindlichen Grund immer an die Aktion 12 von 12 von Caro. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass die Instagram-Fotos einfach so schön schnell gehen und das Telefon immer griffbereit liegt.
Heute gab es für mich mal wieder seit langem einen kinderfreien Nachmittag. Die Jungs sind bei Oma und Opa. Ich habe mich so sehr auf diesen Tag gefreut und bin doch wie ein aufgescheuchtes Huhn rumgelaufen. Ikea? Yoga? Aufräumen? Putzen? Lesen? Ich hatte Pläne, sogar jede Menge, letztendlich habe ich die paar Stunden genutzt, um mal schön die Beine hochzulegen, ein Käffchen zu trinken und einen alten Schaukelstuhl anzumalen. Ich musste leider feststellen, dass ich für solche handwerklichen Tätigkeiten nicht geschaffen bin. Keine Geduld und die Farbe war für meinen Geschmack auch etwas zu blau. Und jetzt steht der Stuhl hier halb gestrichen herum und wartet darauf vollendet zu werden. Aber das Schöne ist ja, dass Dank Shabby Chic und Dip Dying die Dinge schön krukelig und unfertig aussehen können. Für mich perfekt! Und jetzt viel Spaß bei meinen 12 von 12 im April!


1. Kindergarten-Frühstück für den Kleinen// 2. Erster Kaffee und Blick in die Zeitung// 3. Zuhause gearbeitet// 4. Auf dem Weg ins Zollamt


5. Päckchen vom Zoll in Hannover abgeholt// 6. Nach gefühlten hundert Jahren (ca. 6 Wochen) ist mein Handycase endlich da// 7. Meine hübschen Namensschwestern bewundert, mich dann aber doch gegen sie entschieden// 8. Mittagessen


9. In diesem wunderschönen Buch geblättert und erste Ideen für den Kindergeburtstag gesammelt (nächste Woche dazu mehr)// 10. Lack und Pinsel bereitgestellt// 11. Ich dachte, jetzt kommt der Frühling??!// 12. Angefangen, meinen alten Schaukelstuhl zu streichen (das möchte ich schon seit 3 Jahren)!

Noch mehr fotografisch festgehaltene Tage vom 12. April findet Ihr bei Caro von Draußen nur Kännchen. Viel Spaß, ich husch dort auch gleich mal vorbei. Ich wünsch Euch ein tolles Wochenende!
Donnerstag, 11. April 2013

La Veganista: Multimedia in meiner Küche



Ich freue mich, Euch heute ein ganz besonderes Kochbuch vorstellen zu dürfen. Als ich das vegane Kochbuch "La Veganista" von der Wahl-Berlinerin Nicole Just vor Kurzem in der Buchhandlung entdeckt habe, war ich, wie schon so oft, von dem fröhlichen und sehr, sehr hübschen Layout angetan. Die Rezepte waren erstmal Nebensache, zumal ich ja noch nicht mal Vegetarierin bin und von einer veganen Ernährung Lichtjahre entfernt. Dafür liebe ich Honig, Joghurt und Käse viel zu sehr.
Trotzdem war ich neugierig auf die Rezepte, die alle ohne tierische Produkte auskommen. Wie der Zufall es wollte, interessierte sich meine Freundin, die seit Jahren Vegetarierin ist, für die vegane Küche und war auf der Suche nach einem passenden Buch. Und auch meine Schwester kocht seit Wochen hin und wieder vegan. Sie schwärmte mir sogar vor, dass Sie viel mehr Energie als vorher habe und nicht mehr so müde sei. Das hörte sich für mich als chronisch müde Mama ziemlich gut an.

Die Anfrage vom GU-Verlag, mir die E-Book-Version der "La Veganista" fürs iPad anzuschauen, kam für mich deshalb wie gerufen. Obwohl ich eigentlich Verfechterin des echten, gedruckten Buches bin, hat es mir das E-Book nach ausgiebigem Lesen und Ausprobieren wirklich angetan.




























Durch einige Videos, in denen Nicole Just Rezepte aus ihrem Kochbuch vorstellt und zubereitet, wird dieses Multimedia-Kochbuch lebendig. Außerdem nimmt uns die Veganista mit in einen Bio-Supermarkt und erklärt einige wichtige Zutaten der veganen Küche - sehr hilfreich und sehr sympathisch.
Am Anfang des Kochbuchs erklärt sie außerdem die wohl wichtigsten Fragen der veganen Küche: Wie ersetze ich denn bitteschön Eier, Milch, Sahne, Frischkäse oder Quark, um zum Beispiel einen richtig leckeren Käsekuchen zu zaubern? Außerdem werden geschmackliche Alternativen zu Fisch, Fleisch und Wurst präsentiert. Sogar Gulasch und vegane Rouladen sind für die Enkelin eines Metzgers kein Problem, man muss eben nur wissen wie es geht.

In dem Kochbuch "La Veganista" gibt es 100 Rezepte vom Frühstück bis zum Abendbrot: Ihr findet dort Frühstücksideen von gesund bis genussvoll, leckere Kleinigkeiten für zwischendurch und unterwegs, tolle Hauptgerichte und natürlich wundervolle Kuchen und Desserts. Bei den Gerichten gefällt mir besonders gut, dass die Zutaten nicht allzu exotisch sind, sondern im Bioladen und immer mehr auch im gut sortierten Supermarkt erhältlich sind.

Wie bei allen anderen Kochbüchern gibt es natürlich auch in diesem Rezepte, die ich mehr oder weniger mag. Ich weiß nicht, ob ich ein Rührei ohne Ei wirklich essen möchte. Obwohl das Rührtofu mit Knusperwürfeln einem Rührei zum Verwechseln ähnlich sieht. Ein Rezept, dass ich demnächst allerdings unbedingt einmal ausprobieren möchte, sind diese Salbeispaghetti mit Knuspersoja.


Und als Freundin der spanischen Küche, werde ich mich auch an diesen veganen Flan wagen.


Ein weiteres tolles Feature dieses Multimedia-Buches ist die Marker-Funktion: Mit dem Finger tippt man auf das gewünschte Wort und mit einem Wisch leuchtet die Zeile in den schönsten Neon-Farben. Außerdem sind die veganen Zutaten im Rezept dick gedruckt und mit einem Fingertipp erscheint ein Pop-Up-Fenster, in dem die Zutaten genauer erklärt werden.

Diese wunderschöne Einkaufsliste hat mich schließlich davon überzeugt, dass man auch als eingefleischte (haha) Buchleserin ruhig mal ein E-Book ausprobieren sollte. Von der jeweiligen Rezeptseite gelangt man zu einer Einkaufsliste mit allen Zutaten, die für das Gericht benötigt werden. Ihr könnt einfach abhaken, was Ihr schon zu Hause habt und Euch die Liste ganz furchtbar praktisch per Mail aufs Handy oder den Computer schicken lassen. 


Fazit: Das Kochbuch hat mich wirklich neugierig auf die vegane Küche gemacht. Auch ich war früher nicht ohne Vorurteile und konnte mir absolut nicht vorstellen, auf tierische Produkte zu verzichten. Und auch wenn ich langfristig nicht auf Eier, Käse, Fisch & Co verzichten werde, ist mein Forscherdrang geweckt. Gefallen hat mir, dass der Großteil der Rezepte auch für mich als nicht so erfahrene Köchin nachvollziehbar ist. Besonders wichtig finde ich außerdem, dass die Zutaten nicht zu ausgefallen und in (fast) jedem größeren Supermarkt bzw. Bioladen zu finden sind.

Wenn Ihr Euch für La Veganista in der gedruckten Form interessiert, könnt Ihr HIER in dem Buch blättern, ein Video anschauen und findet außerdem weitere leckere Rezepte.

La Veganista Special Edition: Lust auf vegane Küche von Nicole Just. GU-Themenkochbuch E-Book für das iPad, 13,99 Euro. 
Mittwoch, 10. April 2013

Für Geduldige: Zucchini-Frittata

Wenn ich koche, muss ich das Essen immer im Auge behalten. Ich rühre und würze und rühre noch ein bisschen und warte bis es ENDLICH fertig wird. Geduld ist da nicht so mein Ding. Deshalb war diese Zucchini-Frittata für mich eine echte Herausforderung. Der Eiermasse soll 15 Minuten in der Pfanne stocken. Herrje... Nachdem vor einigen Monaten schon eine Tortilla meiner Ungeduld zum Opfer gefallen ist und als Kartoffel-Rührei endete (was übrigens auch sehr lecker war), wollte ich es diesmal besser machen.
Nach mehrfachem Hineinschielen merkte ich ziemlich schnell, das sich in der Pfanne nicht viel tut. Auch nach 15 Minuten nicht. Deshalb kam ich auf die grandiose Idee, erstmal unsere Kinder ins Bett zu bringen. Nach weiteren 20 Minuten war das italienische Omelett dann endlich fertig, die Jungs im Land der Träume (na ja, nicht so ganz) und mein Mann und ich haben die Frittata gegessen.
Beim nächsten Mal stelle ich die Frittata übrigens in den Ofen: Aus den Augen aus dem Sinn, heißt es doch so schön. Ihr könnt nebenher natürlich auch prima Saugen, Lesen, einen Kaffee trinken oder einfach geduldig warten.




Und so geht's:

1. Die Zwiebel schälen und hacken. Die Zucchini putzen und in dünne Scheiben schneiden. Öl und Butter erhitzen und die Zwiebeln darin andünsten. Zucchini dazugeben und 5 Minuten mitbraten. 

2. Eier und Sahne mit dem Schneebesen gründlich verquirlen, mit einem halben TL Salz und Pfeffer würzen. Die Zucchinischeiben mit Salz, Pfeffer und Chili kräftig würzen. Die Eiersahne dazugießen und alles zugedeckt bei kleiner Hitze 15 Minuten stocken lassen.

3. Die Fritatta in Stücke schneiden und warm oder kalt servieren.

Tipp: Die Frittata wird noch würziger, wenn Ihr 2 EL geriebenen Parmesan oder Manchego unter die Eiermasse rührt. Schön luftig wird die Masse, wenn Ihr sie mit dem Stabmixer kurz aufschäumt.

Die Menge hat bei uns für zwei Personen gereicht (angegeben waren 4 Personen), so richtig satt geworden sind wir davon aber nicht. Wenn Ihr dazu aber noch andere leckere Kleinigkeiten oder einen Salat zaubert, reicht es bestimmt. 

Viel Spaß beim Nachmachen und Guten Appetit!
Dienstag, 9. April 2013

Meine Heldin des Alltags



Kylie ist im August letzten Jahres zunächst als Gasthund bei uns eingezogen und ich war anfangs sehr skeptisch. Auch wenn ich mir immer gut einen Hund (gerne auch einen Großen) als Haustier vorstellen konnte, hatte ich Angst um unsere Jungs. Macht Kylie die Knuddelattacken der Beiden einfach mit? Verträgt sie es, wenn ihr der Kleine "Huhuuund, komm her" oder "Kylie, mach Plaaatz" ins Ohr brüllt? Kann ich die Kinder mit dem Hund unbesorgt im Garten Ball spielen lassen? Ja, sie hat alles mitgemacht und wenn es ihr zuviel wurde, hat sie sich auf ihren Platz verkrümelt. Sie war der beste Familienhund, den man sich vorstellen kann und vor allem für die Jungs ist der Abschied am Samstag sehr schwer gefallen. Sie war wohl schon längere Zeit sehr krank, aber bis zuletzt ging es ihr bei uns glücklicherweise sehr gut und sie musste nicht leiden.
Als mein Mann ohne Kylie vom Tierarzt wieder kam, fragte der Große: "Und wo ist Kylie jetzt?" "Sie ist jetzt im Hundehimmel." "Nein, Papa, Du warst doch gerade mit Ihr beim Arzt, sie muss doch jetzt irgendwo sein...?" "Sie bleibt beim Arzt." "Ach, so." Ich war von dieser abgeklärten Frage sehr überrascht und musste mir eingestehen, dass mein Sohn mit seinen fast 7 Jahren schon ganz schön groß ist. Danke für Eure lieben Worte gestern, den beiden geht es wieder besser.


Noch mehr Alltagshelden findet Ihr wie immer bei Roboti liebt!
Montag, 8. April 2013

Meine Woche wird...



Na, mit dieser Einstellung kann die Woche ja gar nichts werden. Aber tatsächlich will es heute bei mir einfach nicht so recht flutschen. Vor mir liegt eine ungewisse Woche, mit zu vielen Dingen in meinem Kopf: Viel arbeiten, Ideen sammeln für den nahenden 7. Kindergeburtstag und für die Kinder eine Woche Alleinunterhalterin spielen, da mein Mann unterwegs ist. Am schwersten wird es wohl sein, in all dem Trubel etwas Zeit für mich freizuschaufeln.

Nachdem wir gestern einen wunderschönen Tag im Garten verbracht und die Geburtstagskarten unseres Großen mit dem Fahrrad persönlich zugestellt haben, wurde das Wochenende leider von einem sehr traurigen Ereignis überschattet: Wir mussten uns von unserem Hund verabschieden der, ohne dass wir es wussten, sehr krank war. Unser großer Sohn hat so sehr geweint, dass es uns in der Seele weh getan hat. Der Kleine hat noch nicht wirklich verstanden, dass sie nicht mehr wieder kommt und möchte sie mit seiner Feuerwehrleiter aus dem Hundehimmel zurück holen. Ein Foto von ihr gibt's beim morgigen Heldentag.

Ich wünsche Euche eine schöne Woche!




Freitag, 5. April 2013

Mein Frage-Foto-Freitag

Seit einem Monat ist heute der erste Tag, an dem ich vormittags mal wieder so kann, wie ich möchte: In Ruhe Kaffee trinken, Zeitung lesen und bloggen. Und obwohl ich eigentlich meine Erkältung auf dem Sofa auskurieren sollte, schiebe ich noch schnell den Frage-Foto-Freitag von Steffi mit rein, bevor die Bande wieder nach Hause kommt. Los geht's!


1. Gelacht?


Lassen Sie mich durch, ich bin Arzt! Unser kleiner Sohn hat vom Osterhasen einen Arztkoffer bekommen - ein absoluter Volltreffer. Wir wurden reihenweise verarztet und ins Krankenhaus eingeliefert. Diagnose: Noro-Virus. Wir haben so gelacht!

2. Gemacht?


Mein Jahreswandkalender ist endlich fertig. Ich bin ein kleines bisschen stolz, denn es ist weltweit der erste Kalender, der im März beginnt (Sag ich jetzt mal so). Ich hätte Euch gerne noch mehr gezeigt, aber die Sonne lässt sich mal wieder nicht blicken und hier ist alles duster. 

3. Gedacht "Ach..."?


Ach, wie hübsch sind die denn bitte? Ja, ich weiß: Diese Labels sind schon ein alter Hut, aber in neon musste ich die einfach haben. Obwohl ich dachte, dass ich Neon seit den 80ern doof finde. 

4. Gegessen?


Sauer macht lustig, dachte ich mir. Bei meiner hartnäckigen Erkältung und den lausigen Temperaturen ist mir gar nicht nach Lachen zumute.

5. Gefreut?


Über meine neue Chino in einem wunderschönen Blau mit einem neon-pinken Bändchen. Nur ausführen konnte ich sie leider noch nicht.


Noch mehr fotografische Antworten findet Ihr wie immer bei Steffi und Mr. Linky. Ich wünsch Euch ein tolles Wochenende.
Mittwoch, 3. April 2013

Der schmeckt nach Sommer: Saftiger Orangenkuchen

Wie versprochen, verrate ich Euch heute das Kuchen-Rezept von unserem Indoor-Picknick vergangene Woche. Jedes Mal, wenn ich einfach mal so außer der Reihe einen Kuchen backe, frage ich mich: Wer soll das eigentlich alles essen? Mein Mann steht nicht so auf Süßes und die Kinder essen mal mehr mal weniger gerne Kuchen. Bei diesem super leckeren Orangenkuchen gab es aber kein Halten. Schon vor dem Foto-Shooting hatte sich der Kuchen extrem verkleinert und als ich dann endlich den Startschuss zum Futtern gab, war der Kuchen von den Jungs fast verdrückt. Und das will schon was heißen.



 Zum Vergrößern aufs Bild klicken!

Da ich eigentlich immer Angst habe, dass der Kuchen zu trocken wird, hole ich ihn meistens schon früher aus dem Ofen. Bei dem Orangenkuchen war ich so ungeduldig, dass er extrem klebrig war und sich nicht vom Tortenboden lösen ließ. Dafür war der Kuchen aber auch sehr, sehr saftig. Ich wünsch Euch ganz viel Spaß beim Nachbacken. Es lohnt sich....

Das Rezept für den Orangenkuchen stammt aus dem wunderschönen Kochbuch der "Silberlöffel für Kinder", das ich HIER vorgestellt habe. 

Den Gewinner des Rice-Bechers gebe ich morgen bekannt.

Custom Post Signature

Custom Post  Signature