Image Slider

Freitag, 28. September 2012

Fisch zum Frühstück und Meerschweinchen zum Mittag? Buchtipp: Alles lecker!

Ich hätte niemals gedacht, dass ausgerechnet ich mich einmal so ausführlich mit dem Thema Essen beschäftigen würde. Aber seit es meine Familienessen-Reihe gibt, macht es mir unglaublich viel Spaß, nach neuen Rezepten und Büchern Ausschau zu halten. Auf einem meiner virtuellen Streifzüge habe ich jetzt das brandneue Buch "Alles lecker!" aus dem Klett-Kinderbuchverlag entdeckt. Das Buch mit dem vielversprechenden Untertitel "Von Lieblingsspeisen, Ekelessen, Küchendüften, Erbsenpupsen, Pausenbroten und anderen Köstlichkeiten" beschäftigt sich mal ganz anders mit dem Thema Essen, nämlich sehr witzig und unterhaltsam. Statt zum 10.000sten Mal die Nahrungspyramide abzudrucken - die wir ohnehin schon alle im Schlaf können - nähert sich Autorin Alexandra Maxeiner mit einem Augenzwinkern den wirklich wichtigen Fragen rund ums Thema Ernährung. Anke Kuhl gibt dem Buch mit ihren frechen Illustrationen den ganz besonderen Pfiff.



Was essen Kinder auf der ganzen Welt gerne zum Frühstück?


Wie sehen die Tischmanieren in anderen Ländern aus?



Aber auch ernste Fragen wie Hunger, Armut, Essensverschwendung und Massentierhaltung sind in diesem Buch Thema


 Und Eltern bekommen endlich eine Erklärung, warum ihre Kinder gar nicht anders können, als Süßigkeiten zu lieben. Unsere Vorfahren sind nämlich Schuld. Beruhigend, oder?

Copyright für alle Fotos: Alles lecker! von Alexandra Maxeiner und Anke Kuhl, Klett Kinderbuch 2012.


Kinder und Erwachsene können mit diesem schönen Buch über den Tellerrand schauen und Essgewohnheiten, Spezialitäten und Tischmanieren rund um den Globus entdecken. Das Buch ist kein klassischer Ernährungs-Ratgeber,  es bietet aber vor allem durch die tollen Illustrationen und die spannenden Fakten viele Grundlagen für gemeinsame Tischgespräche mit Kindern.


"Alles lecker!" aus dem Klett-Kinderbuchverlag für Kinder ab 5 Jahren. Gebundene Ausgabe, 13,90 Euro
Mittwoch, 26. September 2012

Familienessen: Zu Gast bei Frau Süd

Auf das heutige Familienessen war ich ganz besonders gespannt: Wie bekommt man als Mutter von vier Kindern im Alter von zwei bis elf Jahren, die Gelüste und Abneigungen unter einen Hut bzw. in einen Kochtopf? Die wunderbare Frau Süd vom Blog Nord und Süd verrät uns ihr allerliebstes Familienrezept, dass tatsächlich Kinder und Erwachsene mögen. Los geht's!




Welches ist Euer absolutes Lieblingsessen, das bei der ganzen Familie, vor allem bei Deinen Kindern Begeisterungsstürme auslöst?

Das ist eine Frage, die ich gar nicht mit einem Lieblingsgericht beantworten kann. Zum einen schwankt es schon alleine bei mir jahreszeitlich und stimmungsmässig was ich am allerliebsten esse und zum anderen ist es ein Ding der Unmöglichkeit bei sechs Familienmitliedern EIN Gericht herauszupicken, das das liebste von allen ist. Witzigerweise (und damit eine große Herausforderung für mich als Köchin!) mag nämlich jedes meiner Kinder bestimmte Lebensmittel nicht, die ein anderes dafür ganz toll findet und umgekehrt. Prinzipiell gehen natürlich Kuchen, Gebäck und Süsskram IMMER, wohingegen potentiell gesunde Nahrungsmittel nicht mit ganz soviel Enthusiasmus aufgenommen werden. Allerdings kann ich sagen dass die Freude bei allen gross ist, wenn es Mehlspeisen gibt und deshalb nenne ich jetzt mal als Beispiel eines Lieblingsessens im Hause Süd einen fluffig-lockeren Kaiserschmarrn (ohne Rosinen!) mit selbst gemachtem Apfelkompott und Vanillesosse.

Wie experimentierfreudig sind Deine Kinder? Probieren sie alles aus oder gibt es Protest?

Leider ist es so, dass je älter (meine) Kinder werden, desto grösser sind die Vorbehalte gegen unbekannte Lebensmittel und so ist es bisweilen etwas schwierig meine Kinder davon zu überzeugen auch mal etwas neues auszuprobieren. Allerdings gilt bei mir die Regel, dass alles was ich koche zumindest probiert wird (und zwar nicht nur in dem vorsichtig daran gerochen wird, sondern durch richtiges kosten!) und erst danach ein Urteil darüber gefällt wird ob es nun gut schmeckt oder nicht. So hat meine grosse Tochter zum Beispiel ihre Liebe zu Rosenkohl entdeckt.
Allgemein muss ich aber sagen dass meine Kinder schon sehr viel ausprobiert haben und sich sehr gut mit Obst, Gemüse und auch Fleisch und Meeresfrüchten auskennen und Sachen gerne mögen, die viele Kinder ihres Alters gar nicht kennen. So essen beispielsweise eigentlich alle gerne Hummer (was sie definitiv nicht von mir haben ;-) ) und sie lieben Ravioli mit Steinpilzen gefüllt in Trüffelsosse (da fällt mir auf: das hätte ich auch als Lieblingsessen nennen können!)

Welche Nahrungsmittel gehen bei Euch Zuhause gar nicht?

Wir alle mögen keine Innereien und keine Schafs- und Ziegenmilchprodukte, alles andere mag zumindest eine Familienmitlied gerne, wobei - wie schon erwähnt - die Geschmäcker stark auseinander gehen.

Wie wichtig sind Euch feste Rituale am Tisch, wie zum Beispiel gemeinsames Tischdecken, ein Tischspruch (wie im Kindergarten) oder ein Gebet?

Mir persönlich sind unsere Familienmahlzeiten sehr wichtig und ich lege grossen Wert auf einen schön gedeckten Tisch und auch gewisse Tischmanieren. Nicht im übertriebenen Sinne, aber ich finde es wichtig dass bestimmte Grundregeln für alle gelten, ganz selbstverständliche Dinge, wie zum Beispiel dass nicht gelesen, gespielt oder gekaspert wird.
Gebetet wird bei uns nicht, aber meistens besteht unser Junior auf den Tischspruch, der auch in seinem Kindergarten vor der gemeinsamen Brotzeit aufgesagt wird und der seinen kleinen Bruder jedes Mal wieder zum lachen bringt (und der dann etwa fünfmal aufgesagt werden muss bevor wir mit dem Essen beginnen können). Dieser Spruch geht so: Das Krokodil frass & frass und schmatze & schmatze bis es platzte. GUTEN APPETIT!

Was hast Du als Kind gerne gegessen?

Dazu möchte ich kurz folgendes erzählen: mein Geschwister und ich sind mittags, wenn wir aus der Schule heimgekommen sind, immer an der Tür gestanden und haben an dem Geruch, der aus dem Dunstabzug kam (dieser wurde direkt über der Haustür nach draussen geleitet) festgemacht ob es ein guter oder schlechter Tag in Punkto Mittagessen werden würde. Sehr gut war der Tag wenn es nach Pommes & Chicken Chips roch (die es leider sehr selten gab. Was ich heute SEHR gut verstehen kann und ich muss mir merken dass ich so etwas öfter mal für meine Kinder mache, auch wenn ich es nicht mehr mag!) oder nach Milchreis mit geschmolzener Butter und Zimtzucker oder nach meinem Leibgericht Nudeln mit Tomatensosse (meine Mama macht übrigens definitiv die allerweltsbeste Tomatensosse!).

Als ich früher krank war, hat mir meine Mutter immer Grießpudding gemacht und mir ging es ein kleines bisschen besser. Gibt es bei Euch auch so ein "Tröster-Essen"?

Wenn meine Kinder richtig krank sind, dann essen sie kaum etwas, so dass auch ein Lieblingsessen nicht wirklich zum trösten taugen würde. Was ich allerdings fast immer mache, wenn es einem meiner Kinder nicht so gut geht ist Apfelkompott mit Sissi‘s Sünd (meinem absoluten Lieblingsgewürz!) und ganz viel Liebe. Und um das Apfelkompott wird sich hier im Hause Süd fast geprügelt und neben meinen selbst gemachten Marmeladen gibt es keine Möglichkeit so extrem schnell so viel Obst in meine Kinder zu bringen.

Wie wichtig ist für Dich und Deine Familie gesunde, ausgewogene Ernährung und wie setzt Du sie um?

Mir ist es sehr wichtig dafür zu sorgen dass wir alle uns gesund ernähren. Allerdings bin ich dabei nicht dogmatisch und es gibt keine strikten Ernährungslehren, denen ich folge und keine absoluten Verboten (ich glaube sowieso, dass es nichts bringt Kindern zu verbieten bestimmte Sachen zu essen. Sobald sie im entsprechenden Alter sind, werden sie dann gerade solche Sachen heimlich konsumieren. Und meine Kinder sind zum Glück dank einiger Selbstversuche so weit, dass sie Fast-Food nicht mehr so toll finden). Ich versuche so ausgewogen und abwechslungsreich wie möglich mit frischen Produkten, am liebsten regional und saisonal in Bioqualität, zu kochen und backen.
Wir bekommen einmal in der Woche eine Biokiste geliefert, die ich wöchentlich selbst übers Internet zusammenstelle und in der neben Obst und Gemüse auch Milchprodukte, Müsli, Gewürze und vieles mehr sind. Das finde ich sehr praktisch, denn viele Produkte würde ich sonst bei uns in der näheren Umgebung nur schwer bekommen.

Welches ist für Euch als Familie die wichtigste Mahlzeit am Tag und warum?

Das Abendessen ist unsere Familienhauptmahlzeit des Tages. In der Früh geht es hier sehr hektisch und nicht gerade gut gelaunt zu und da ist weder Zeit noch Lust auf ein ausgedehntes Frühstück und mittags mache ich meist nur schnelle Gerichte oder es wird kalt gegessen, da meine Kinder zu unterschiedlichen Zeiten (und die Grosse nie vor vierzehn Uhr) nach Hause kommen und ich zudem auch in der Regel bis mittags am Schreibtisch sitze. Abends wird dann immer gekocht oder essen gegangen und fast immer ist die ganze Familie um den Tisch versammelt.

Liebstes Familienrezept von Frau Süd: Ossobuco


Das mit dem Lieblingsfamilienessen ist (siehe Frage 1) so eine Sache... für ganz viele Mehl- und Süssspeisen, die wir alle und vor allem meine vier Kinder lieben, habe ich die Rezepte schon auf unserem Blog vorgestellt, deshalb möchte ich heute ein Lieblingsfleischgericht vorstellen, welches gleichermassen von uns Erwachsenen und den Kindern geliebt wird und zwar „Ossobuco“ (übrigens ein prima Versteck für Gemüse!). Hierbei handelt es sich um ein klassisches italienisches Schmorrgericht, welches folgendermaßen zubereitet wird:

6 Kalbshaxenscheiben salzen & pfeffern und in Mehl wenden. In einem grossen Bräter von beiden Seiten scharf in Butterschmalz anbraten und aus der Pfannen nehmen.

2 grosse Zwiebeln, 3 Möhren, 3 Stangen Staudensellerie und 1 bis 2 Knoblauchzehen jeweils waschen, schälen und in feine Würfel schneiden und im Bratenfett andünsten.

2 Esslöffel Tomatenmark zugeben und anschwitzen. Mit etwa 500 ml Fond oder Fleischbrühe ablöschen und mit Salz, Pfeffer und italienischen Kräutern (Thymian, Oregano, Basilikum) würzen.

Die Fleischscheiben wieder in die Pfanne geben und komplett mit Sosse bedecken. Im vorgeheizten Backofen bei 150 Grad für 1,5 bis 2 Stunden garen. Das Fleisch fällt dann regelrecht vom Knochen.

Beim Servieren kommt darüber (natürlich nur für den, der mag) eine sogenannte Gremolata und diese wird so hergestellt:

1 grosse Biozitrone gut abwaschen und die Schale fein reiben. 3 Knoblauchzehen sehr fein hacken.
1 Bund Petersilie ebenfalls fein haken und alle drei Zutaten gut miteinander vermischen. Fertig.

Bei uns gibt es dazu immer Tagliatelle und italienisches Weissbrot. So kann jeder das Gericht essen, wie bzw. was er/sie am liebsten mag: Nudeln mit Sosse, Fleisch und Gemüse, das Knochenmark auf das Brot geschmiert (über die Knochen freuen sich dann nach dem essen unsere Hunde!) und zum Schluss werden die letzten Sossenreste direkt aus dem Bräter mit dem Weissbrot aufgetunkt. Also alles in allem ein perfektes Familienessen!

Vielen Dank, liebe Frau Süd, für Deine Antworten.

Die anderen Familienessen-Interviews inklusive der leckeren Rezepte findet Ihr oben unter dem Header. Viel Spaß beim Kochen!
Montag, 24. September 2012

Mein(e) Woche(nende) in Bildern/ 8.

Hattet Ihr ein schönes Wochenende? Etwas verspätet zeige ich heute meine Woche in Bildern, na ja, ok, eigentlich nur mein Wochenende. Aber der Rest der Woche war nicht so wirklich spektakulär.


Freitag: Geärgert, dass unsere Kaffeemaschine schon wieder den Geist aufgegeben hat und gefreut, dass die Neue jetzt auch Milch aufschäumen kann.
Samstag: Einen herrlich faulen Samstag verbracht und unseren fleißigen Specht bei der Arbeit beobachtet.

Unser Sonntag stand gestern unter dem Motto: "Wir entdecken unsere Region!" Obwohl wir seit vier Jahren hier auf dem Land wohnen, kennen wir immer noch nicht alle Ecken. Eine gute halbe Stunde von uns entfernt liegen die Spreewaldseen (nein, wir wohnen nicht in Berlin). Der Ausflug war nicht ganz so spektakulär, wie ich mir das vorher ausgemalt hatte, für einen kleinen Herbstspaziergang war die Gegend aber ideal. Zwischen vielen schrabbeligen und nicht mehr ganz taufrischen mobilen Ferienhäusern...



...gab es aber auch tolle Holzhäuser, die direkt am Wasser liegen. Wunderschön und mit einem kleinen Boot am Anleger sehr idyllisch.

Und damit Ihr jetzt richtig gut gelaunt in die Woche startet müsst Ihr unbedingt dieses Lied hören. Das läuft hier seit Tagen rauf und runter.
Freitag, 21. September 2012

Schön war's...

Früher, als ich klein war, durfte ich immer fernsehen. Es gab von meinen Eltern keine Beschränkungen, so erinnere ich mich jedenfalls. Wie alt ich genau war und wie lange ich am Tag geguckt habe, weiß ich nicht mehr. An was ich mich aber noch genau erinnern kann, sind die vielen tollen Fernsehserien, die es damals für Kinder gab. Erinnert Ihr Euch auch noch? Die Märchenbraut (2.) habe ich mir vor einigen Jahren als DVD gekauft und sie bis heute noch nicht geguckt. Ich glaube, ich habe Angst davor, dass diese schöne tschechische Kinderserie für mich ihren Zauber verloren haben könnte. Es gibt heute so viel Mist im Fernsehen (mein Sohn ist da natürlich anderer Meinung), dass ich es nicht verstehen kann, dass diese TV-Serien nicht mal wiederholt werden.

Was das Fernsehen bei uns Zuhause angeht, bin ich übrigens nicht so entspannt, wie damals meine Eltern. Unsere Jungs dürfen zwar gucken, auch ab und zu mal einen längeren Film, aber ich passe sehr darauf auf, dass es nicht zu viel wird.




Was waren Eure liebsten Fernseh-Serien? Verratet Ihr es mir?
Mittwoch, 19. September 2012

Familienessen: Zu Gast bei Mima

Der Mittwoch hat sich hier bei mir seit einigen Wochen fest als Familienessen-Tag etabliert. Ich freu mich so, dass ich heute bei Mima zu Gast sein darf. Die Berliner Bloggerin, Mama der kleinen Mascha und eines großen Jungen, hat für Euch ihr allerliebstes Familienessen gekocht: ein echter Klassiker und bei allen Kindern seeehr beliebt. Na, habt Ihr schon eine Idee?




Welches ist Euer absolutes Lieblingsessen, das bei der ganzen Familie, vor allem bei Deinen Kindern Begeisterungsstürme auslöst?

Unser Lieblingsessen ist einfach und absolut klassisch: Spaghetti mit Tomatensauce. Das geht schön schnell, so dass ich auch nach einem langen, vielleicht anstrengenden Arbeitstag zubereiten mag. Ich selbst kombiniere sie immer noch mit etwas Salat. Zum Beispiel aus Batavia- oder Eichenlaubsalat, Ruccola, Avocado, Fenchel und Lauchzwiebel mit Balsamico-Dressing.

  
Wie experimentierfreudig ist Mascha? Probiert sie alles aus oder gibt es Protest? 

Maschas Experimentierfreude ist ebenso launisch wie ihr Gemüt. Mal lässt sie sich auf "Neues" und "Unbekanntes" ein, mal geht nur das bekannte Essen. Nur Käse, den versucht sie immer, was ich höchst erstaunlich finde. Ich mochte als Kind überhaupt nur Scheibletten-"Käse". Da kommt vielleicht die Schweizerin in ihr durch ;).  

Welche Nahrungsmittel gehen bei Euch Zuhause gar nicht? 

Es gibt wenig, dass "gar nicht" geht. Früher gab es davon mal viel. Als mein Sohn klein war, fanden weder Weißmehl noch Zucker oder Fleisch in unser Zuhause. Heute bin ich diesbezüglich entspannter. Einiges findet man aber doch eher selten bei uns, wie zum Beispiel "Milchschnittiges" oder "Sahniges" (Stichwort: Laktose-Intoleranz) oder Fertiggerichte (Ausnahme: Pizza für meinen Mann).


Wie wichtig sind Euch feste Rituale am Tisch, wie zum Beispiel gemeinsames Tischdecken, ein Tischspruch (wie im Kindergarten) oder ein Gebet?

Das gemeinsame Abendessen und die gemeinsamen Wochenendfrühstücke sind uns als Rituale sehr wichtig. Dabei gehört die Zeitung beiseite gelegt, der Computer, das Fernsehen oder Radio ausgeschaltet. Denn es ist unsere Zeit und unser Ort für Gespräche und Austausch und Zusammensein. Manchmal singen wir eingangs das Kindergartenlied: "Piep piep piep, wir haben uns alle lieb...".

Was hast Du als Kind gerne gegessen?

 Nutella ; )


Als ich früher krank war, hat mir meine Mutter immer Grießpudding gemacht und mir ging es ein kleines bisschen besser. Gibt es bei Euch auch so ein "Tröster-Essen"?

Schöne Frage! Meine Mutter hat mir immer das Essen zubereitet, auf das ich Lust hatte, wenn ich krank war. Das mache ich nun für Mascha genauso. Wenn sie krank ist, darf sie sich ein Gericht wünschen. 

Wie wichtig ist für Dich und Deine Familie gesunde, ausgewogene Ernährung und wie setzt Du sie um?

Mir ist eine ausgewogene und gesunde Ernährung wichtig. Aber ohne mein altes Dogma (siehe Frage 3). Ausgewogen und gesund heißt für mich auch: entspannt und gelassen. Wir haben immer Obst und Gemüse zuhause und essen viel davon. Auch roh (vor allem Karotten zum Leidwesen meines Mannes, der dieses Essgeräusch ganz und gar nicht mag). Wir kaufen die meisten Lebensmittel im Bioladen und trinken viel Tee und Wasser (außer am Morgen, da muss es der Kaffee bzw. die Milch sein). 

Welches ist für Euch als Familie die wichtigste Mahlzeit am Tag und warum?

Die wichtigste Mahlzeit unter der Woche ist das Abendessen. Es ist nämlich unser einziges gemeinsames Mahl. Am Wochenende ist es unser "Spätstück". Ich gehe in der Regel am Samstag- und Sonntagmorgen laufen und hole auf dem Rückweg die besten Croissants der Stadt




Unser liebstes Familienrezept: Spaghetti mit Tomatensauce und Salat

Für die Spaghetti:

300 g Spaghetti bissfest kochen
5 große Tomaten in kleine Würfel schneiden und auf die fertigen Spaghetti geben
1 Knoblauchzehe fein würfeln und zu den Tomatenspaghetti geben
1 Löffel Olivenöl dazugeben
Rosmarin, Oregano und andere Gartenkräuter fein schneiden und dazugeben
mit Salz und Pfeffer abschmecken

Für den Salat:

1 Batavia- oder Eichenlaubsalat waschen und klein rupfen
1 Bund Ruccola waschen
1 Avocado würfeln
1 Fenchel vierteln und in feine Streifen schneiden
3 Lauchzwiebeln waschen und fein schneiden
ca. 3 Esslöffel Olivenöl
ca. 3 Esslöffel Balsamico-Essig
1/2 Teelöffel Zucker oder Honig
mit Salz und Pfeffer würzen
ggf. Salatkörner dazugeben


Vielen Dank, liebe Mima, fürs Mitmachen!


Die liebsten Familienrezepte der anderen tollen Bloggerinnen, die bisher mitgemacht haben, findet ihr jetzt oben in der Leiste unter "Familienessen".





Dienstag, 18. September 2012

Meine Helden des Alltags

Nach einer längeren Pause sind heute mal wieder meine Helden des Alltags an der Reihe. Das sind oft kleine Dinge, die mir den täglichen Trott etwas verschönern oder erleichtern. Ganz ungewöhnlich für mich zeige ich heute, etwas übertrieben gesagt, meine Fashion-Helden.



Um von meinem Lila-Pink-Blau-Trip langsam mal runter zu kommen, hab ich mir ein Shirt in koralle gekauft. Sehr hübsch, aber für den Herbst fast schon wieder zu kalt. 


Mein zweiter Held ist meine Billig-Piloten-Brille, nachdem ich meine bessere Sonnenbrille verbummelt habe. Ich bin mir noch nicht so sicher, ob mir die richtig gut steht. Falls ja, ist im nächsten Sommer die Echte fällig.

Noch mehr Alltagshelden gibt es wie immer bei der wunderbaren Stephie von Roboti liebt!

Psst: Wenn Euch mein Blog gefällt, könnt Ihr mir HIER Euer Herz schenken.
Montag, 17. September 2012

Schöne Bastelbücher für graue Tage

Ich will ja nicht den Teufel an die Wand malen, aber es ist nun mal wie es ist: Der Herbst klopft an die Tür und mit ihm der ein oder andere trübe Tag. Für mich und meine Jungs heißt das: Wie kommen wir an diesen nasskalten, ungemütlichen Tage über die Runden, ohne dass wir uns furchtbar auf den Keks gehen? Ich bin leider keine super-kreative Bastel-Mama, die ihren Kinder fröhlich zuflötet: "Holt schon mal die Farbe raus! Ich schnitz euch kurz mal einen Zoo aus Kartoffeln, dann können wir gleich T-Shirts bestempeln." Ich brauche Hilfe! Und die hole ich mir mit Büchern ins Haus. Momentan auf meiner Wunschliste stehen diese hier:


Aus dem Ökotopia Verlag gibt es die "Jahreszeiten-Bastelkiste" mit ganz einfachen Bastel-Ideen für Kinder ab zwei Jahren. Mit relativ wenig Aufwand und Materialien können schon die Kleinsten schöne Dinge im Einklang mit den Jahreszeiten herstellen. Besonders gerne mag ich die liebevollen Zeichnungen in diesem Buch.




Die Familien-Schatzkiste liefert für die ganze Familie Anregungen fürs ganze Jahr mit Bastel-Tipps, Rezepten, Liedern, Gedichten und Aktivitäten. Auf Sabine Bohlmann bin ich schon vor ein paar Jahren gestoßen, weil sie fröhlich-beschwingte Familien-Ratgeber schreibt, ohne den nervigen erhobenen Zeigefinger.

Wenn Ihr auch schöne Bastelbücher kennt, freue ich mich immer über Tipps. Aber bitte nicht zu kompliziert, ihr wisst ja...

Diese Buchtipps schreibe ich übrigens, weil sie mir gefallen und nicht, weil mich ein Verlag darum gebeten hat.
Sonntag, 16. September 2012

Meine Woche in Bildern/ 7.



Montag: Hui, war das aufregend! Unser Großer hatte seinen ersten Schultag. Aber mit seinem heiß geliebten Ninja-Schulranzen kann ihm zum Glück nichts passieren.


Dienstag: Nach einem ziemlich turbulenten Turnschuhkauf-Nachmittag inklusive Versteckenspielen im Schuhladen, haben wir uns mit einem meiner liebsten Kinderfilme auf dem Sofa erholt.
Mittwoch: Schwimmkurs


Donnerstag: Kaffee und Kuchen mit Oma und Opa
Freitag: Mit nur einem Kind beim Möbelschweden (was für eine Erholung) und furchtbar vernünftige Sachen eingekauft. Was man wirklich braucht und so. Ich habe allerdings verschwiegen, dass ich Montag, während der Große in der Schule war, dort schon ganz viel Mädchenzeugs gekauft habe.


Samstag: Ich bin jetzt auch hier zu finden. Link auf meinem Blog folgt demnächst.
Sonntag: Nochmal die (hoffentlich nicht letzten) Sonnenstrahlen im Garten genossen.
Freitag, 14. September 2012

Ich mach mit: Kikabu bei den Brigitte-Mom-Blogs

Ach, Ihr Lieben, ich freu mich. Nachdem die Brigitte im Internet bereits den schönsten Food-Blog und den tollsten Kreativ-Blog gesucht hat bzw. immer noch sucht, können jetzt auch Mama-Blogs mitmachen. Ich hab mich gerade schnell angemeldet, meinen Blog könnt Ihr HIER sehen. Schenkt Ihr mir Euer Herz? Ich würde mich wahnsinnig freuen! Und ganz nebenbei gibt es dort noch so viele andere Blogs zu entdecken, die ich bisher noch gar nicht kannte. Ich wünsch Euch ein tolles Wochenende, liebe Grüße, Eure Viola.

BRIGITTE MOM BLOGS
Mittwoch, 12. September 2012

Familienessen: Zu Gast bei "Emil und die großen Schwestern"


Heute habe ich quasi bei meiner Nachbarin auf den Familienesstisch geschielt. Die Designerin Éva mit ihrem so schönen Blog "Emil und die großen Schwestern" aus Hannover zeigt Euch ihr allerliebstes Familienessen. Éva ist Mama vom 5-jährigen Emil und den zwei erwachsenen Töchtern Lilly und Julia. Macht's Euch gemütlich und viel Spaß beim Lesen!

 


Welches ist Euer absolutes Lieblingsessen, das bei der ganzen Familie, vor allem bei Deinen Kindern Begeisterungsstürme auslöst?

Alle drei haben unterschiedliche Lieblingsgerichte, aber was alle wirklich uneingeschränkt mögen und selbst im Urlaub einmal auf den Tisch schaffte, ist das salzige arme Ritter, die in Ungarn "Brot im Pelz" heißt. Die stehen tatsächlich noch vor den Palatschinken auf der Favoritenliste.




Wie experimentierfreudig sind Deine Kinder? Probieren sie alles aus oder gibt es Protest?

Besonders die Großen sind ziemlich aufgeschlossen für neue Gerichte. Emil muss noch erstmal testen und genau erfragen, ob nicht etwas drin ist, was er nicht mag. Er mag keine Tomatensoße, und Zwiebelstückchen im Essen. Zucchini, Paprika nur roh und nicht gekocht. Ich hoffe, es ist nur das Alter, die beiden Mädchen hatten auch ihre "ich mag es nicht" Phasen. Lilly aß 18 Jahre kein Käse, außer Frischkäse. Jetzt traut sie sich sogar an reifere Camembert und Blauschimmel. Erbsen und Blumenkohl müssen auch nicht unbedingt sein. Julia mag keine Zuchini und keine Pilze. Ich akzeptiere es beim Kochen, aber die Gerichte werden nicht verbannt. Die anderen mögen es. Sonst ist es ist wirklich selten, dass sie nicht probieren. Lilly musste im Urlaub sich wirklich überwinden Muscheln zu probieren, aber sie tat es doch. Kommentar: Wenig Eigengeschmack, schmeckt nach Soße und Fisch und das Aussehen ist eher unappetitlich. Wir waren anderer Meinung, aber über Geschmack muss man nicht streiten.

Welche Nahrungsmittel gehen bei Euch Zuhause gar nicht?

Was wir wirklich nicht kaufen, sind Fertiggerichte und "Fix und fertig Tüten". Wenn wir wenig Zeit haben, dann gibt es etwas Schnelles, wie die armen Ritter, oder Nudeln mit Kräuter und Parmesan oder  die ungarische Variante mit  heißem Schmand und Käse, ein Omelett mit frischem Salat... Es gibt so viele tolle, schnelle Gerichte die wirklich ohne Zusatzstoffe fix fertig sind.

Wie wichtig sind Euch feste Rituale am Tisch, wie zum Beispiel gemeinsames Tischdecken, ein Tischspruch (wie im Kindergarten) oder ein Gebet?

Es ist in der Woche leider selten, dass wir alle zusammen am Tisch sitzen. Emil isst im Kindergarten Mittag, Julia hat sehr unterschiedlich Schulschluss. (Lilly führt schon ihren eigenen Haushalt.) Emil animiert uns die Kindergarten-Tischsprüche zu lernen, aber es ist keine wirkliche Tradition bei uns. Was allerdings sehr wichtig ist, wenn man fertig ist, für das Essen zu bedanken. Egal wer gekocht hat, es wird bedankt. In meinem Elternhaus und in vielen ungarischen Familien ist es sehr unhöflich vom Tisch aufzustehen ohne danken. Als Kind haben wir meine Großmutter gefragt, warum sie sich bedankt, wenn sie selbst gekocht hat. Ihre Antwort war: Man bedankt sich, weil wir in der glücklichen Lage sind gutes Essen auf den Tisch zu haben. Außerdem haben Papa und Mama das Geld dafür verdient und wir alle haben es zu Ausdruck gebracht, dass es schmeckt, was sie zubereitet hat. Dafür sagt man, danke.  Sicherlich war es eine andere Generation, die anderer Zeiten erlebt hat, aber ich finde es sehr schön und sehr wichtig es beizubehalten.

Was hast Du als Kind gerne gegessen?

Ich glaube alles. Ich wuchs mit den Kochkünsten meiner Großmutter auf, die die wunderbarsten traditionell ungarische Speisen gekocht und gebacken hat, und mit der Experimentierfreudigkeit meiner Eltern, die für vieles offen waren und wenn Oma nicht da war auch gerne neues ausprobiert haben. Außer der Schulferien hat wohnte und kochte sie bei uns, den Sommer verbrachte sie in ihrem Haus und kochte meine Mama. Ich wuchs in einem kleinen "Bauerndorf" auf. Wir hatten zwar selbst keine Tiere gehalten, aber es gab hier nur frischtes "Bio"Fleisch!, Gemüse und Obst aus dem Garten, die kurz vor dem Kohlen frisch gepflückt wurde Waldpilze, im Jagdsaison Wild und im Sommer frischer Flussfisch. Es war einfach unmöglich, es nicht zu mögen. Oma hat unsere Wünsche vom Lippen gelesen. Kaum ausgesprochen, dass wir Hunger auf etwas Süßes haben, knetete sie schon den fluffigsten Hefeteig, die ich je gegessen habe, machte uns Popkorn über Holzfeuer, oder es gab kühles Dickmilch mit Honig oder Zimtzucker und frische Früchte dazu.
Mir fällt doch noch etwas ein. Sie backte eine Art Kartoffelfladen direkt auf der Platte des Holzofens. Wir aßen es mit geschmolzenem Butter bestrichen und fast schwarzem, dicken Pflaumenmus, die sie im Saison in Kupferkessel  einkochte. Ich habe es über alles geliebt. Keiner in der Familie hat das Rezept. Ich versuche es immer wieder nachzubacken, aber es ist mir immer noch nicht gelungen den Geschmack der Kindheit zu "rekonstruieren"

Als ich früher krank war, hat mir meine Mutter immer Grießpudding gemacht und mir ging es ein kleines bisschen besser. Gibt es bei Euch auch so ein "Tröster-Essen"?

Ein bewährtes "Tröster-Essen" gibt es nicht. Wenn einer krank ist, darf man wünschen. Emil neigt besonders dazu, gar nichts essen zu wollen. Manchmal kann man ihn mit Grießbrei locken, aber eher im halbgesunden Zustand.  Meistens gibt es "Zaubertees" und später das Wunschessen.

Wie wichtig ist für Dich und Deine Familie gesunde, ausgewogene Ernährung und wie setzt Du sie um?

Sehr-sehr wichtig. Wir kochen jeden Tag und meist abwechselnd. Immer, wer gerade mehr Zeit hat. (Wir sind beide Selbständig). An den Wochenenden kochen wir viel aufwändiger. Kochen ist ein gemeinsames Hobby von uns. Wir probieren gerne internationale Rezepte aus. Mal gibt es Indisch, mal Ungarisch, oft Italienisch, oder generell mediterrane Speisen, in der letzten Zeit probierte ich öfter arabische Gerichte. Wenn wir mit meiner ungarischen Familie zusammen sind, gibt es richtige Koch- und Ess-Sessions. Es macht wahnsinnig viel Spaß mit Anderen zusammen zu kochen und zu Essen. Viele unsere Freunde sind auch begnadete Köche und gerade im grauen Jahreszeit treffen wir uns zu gemeinsamen Essen und Kochen.
Für die Kinder ist es auch immer wieder ein Erlebniss. Sie helfen die frische Paste auszurollen oder Teig zu kneten, spielen dabei. Durch die ganze Wohnung zieht ein wunderbar würziger Geruch und ein Stimmengewirr aus Musik, lautes Unterhalten brutzelnd-brodelnde Küchengeräusche. Danach sitzen wir alle zusammen an dem schön gedeckten Tisch. Ich liebe es! Ich glaube diese Erinnerungen prägen die Kinder. Lilly ist der erste Beweis. Sie kocht gerne, sammelt Rezepte. Mit wenig Geld kochen sie mit ihre Mitbewohnerin regelmäßig frisch. Ich bin froh, dass eine gesunde Ernährung für sie auch so wichtig ist und habe ein furchtbar schlechtes Gewissen, dass ich das versprochene Rezeptbuch mit Familienrezepten immer noch nicht fertig habe.

Welches ist für Euch als Familie die wichtigste Mahlzeit am Tag und warum?

Das Mittagessen. Morgens ist es meist viel zu hektisch zusammen zu frühstücken. Abends   unterrichten wir täglich von 17-21 Uhr, so haben wir leider nur am Wochenende die Möglichkeit zusammen Abendbrot zu Essen. Emil isst jetzt Mittag im Kindergarten, aber wir haben es trotzdem beibehalten gemeinsam Mittag zu essen. Manchmal  isst er noch etwas, oder er sitzt einfach dabei und erzählt vom Tag.. Julia kommt nicht vor 14 Uhr nach Hause, deshalb essen wir auch ziemlich spät und an manchen Tagen, wenn sie bis 16 Uhr Schule hat auch ohne sie. Gerade deshalb ist es uns so wichtig an den Wochenenden gemeinsam am Tisch zu sitzen.


Arme Ritter oder Brot im Pelz



Ganze Eier, in einem tiefen Teller, mit einer Schuss Milch  aufschlagen salzen und pfeffern eventuell mit Kräutern abschmecken. (Bei der süßen Variante kann man die Eiermischung mit Vanillezucker und wenig geriebene Zitronenschale verfeinern). Weißbrotscheiben - am besten vom Vortag - (geht auch mit Toastbrotscheiben) in die Eier tauchen und die Brote gut vollsaugen lassen. Eine Pfanne heiß werden lassen und die Brotscheiben in etwas Öl von beiden Seiten goldbraun braten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und warm servieren. Sehr lecker dazu ein frischer Salat. Die Mädchen lassen gerne noch eine Scheibe Käse darauf schmelzen.



Dienstag, 11. September 2012

DIY: Polaroid-Wochenkalender für immer und ewig

Seit Anfang des Jahres steht dieser tolle Kalender auf meinem Schreibtisch. Die Polaroids gefallen mir mal mehr und mal weniger gut, wegschmeißen kann ich sie aber alle nicht. Die schönen Fotos wandern in die eine Kiste, die nicht so dollen in die andere, weiter hinten im Regal. Damit die Hübschen nicht mehr länger so aschenputtelmäßig rumliegen müssen, habe ich mit ihnen einen sehr süßen und praktischen immerwährenden Wochenkalender gebastelt. Tadaaaa!!


Ich habe mir sieben schöne Polaroids ausgesucht und das Datum mit jeweils einem Streifen schönem Papier überklebt. Die einzelnen Polas habe ich auf einer weißen Seite angeordnet und mit Masking-Tape fixiert, damit ich die Fotos später nochmal benutzen kann, wenn ich mag. Das ganze habe ich hinter einen viereckigen Bilderrahmen (50 x 50) gelegt. Mit einem wasserlöslichen Folienstift kannst Du den Wochenkalender jetzt nach Lust und Laune beschriften und schnell wieder wegwischen, zusätzlich Notizzettel drankleben und so viel mehr. Den Hintergrund habe ich in weiß gewählt, weil ich nur so einen superdünnen Folienstift gefunden habe und ich meine Schrift sonst nicht mehr erkennen könnte.


Die Wochentage habe ich auf die Scheibe geschrieben....


...für die Notiz-Ecke habe ich aus Masking-Tape eine Mini-Wimpelkette geklebt.


Und das Beste: Unser langweiliger Mini-Windfang ist jetzt nicht mehr so kahl und ich vergesse in Zukunft hoffentlich auch nicht mehr so viel.

Pssst: Das neue Poladarium für 2013 gibt's auch schon. Guckt mal hier!
Sonntag, 9. September 2012

Meine Woche in Bildern/ 6.

Ich bin wieder zurück und diese Woche ist wie im Flug vergangen. Der Höhepunkt: Unser großer Sohn wurde am Samstag eingeschult und hat morgen seinen ersten Schultag. Für uns heißt das: Noch früher aufstehen, abends versuchen, früher ins zu Bett gehen und einen neuen Rhythmus zu finden. Nach sechs langen Wochen Sommerferien freue ich mich, wieder etwas mehr Zeit für mich zu haben. Aber ab morgen steht dann mittags Kochen, Kind von der Schule abholen und Hausaufgaben machen auf meinem persönlichen Stundenplan. So sieht's aus und jetzt kommen meine Bilder der Woche:


Montag: Die Jungs haben mir im Garten geholfen und ich habe die Topinambur angefeuert, endlich zu blühen bevor sie vertrocknen.


Dienstag: Power-Shopping in Hannover. Ich hab mich über ein paar freie Stunden gefreut und der Große hat sein Tanten-Verwöhnprogramm genossen.
Mittwoch: Der Kleine hat ganz plötzlich hohes Fieber und ich seh schon die Einschulung wackeln. (Im nachhinein war die Panik völlig unbegründet: Das Fieber war ruck-zuck wieder weg.)


Donnerstag: Großer Spaziergang mit den Jungs, weil ich mal dringend frische Luft brauchte, bevor ich explodiere.
Freitag: Power-Shopping Teil 2 und in einer Nacht-und-Nebel-Aktion Brownies gebacken und mal wieder gemerkt, dass ich dringend Nachhilfe in Organisation brauche.


Samstag: Endlich! Wir feiern im kleinen Kreis die Einschulung und alles läuft super. Der Gottesdienst ist furchtbar langatmig und verstanden haben wir auch nichts. "Mama, welcher Koch?" "Nee, Schatz, kein Koch, GOTT!" Und ganz verrückt: Unser Sohn sieht auf einmal so groß aus. Über Nacht vom Kindergartenkind zum Schulkind. Wow!
Sonntag: Ich brauche schon wieder frische Luft und bin mal ganz alleine ganz lange Fahrrad gefahren. Und habe mich natürlich VERFAHREN und völlig die Orientierung verloren. Ich hab's dann aber doch noch nach Hause geschafft, wie Ihr seht.

Mittwoch, 5. September 2012

Familienessen: Zu Gast bei Slomo

Wisst Ihr schon, was es bei Euch heute zum Mittagessen gibt? Oder zum Abendbrot? Dann passt mal auf: Mit meinem Familienessen bin ich heute zu Gast bei Okka vom wundervollen Blog Slomo und ihrer bezaubernden Tochter Fanny. Ich kann schon so viel verraten: Heute wird's chinesisch. Viel Spaß!




 Welches ist Euer absolutes Lieblingsessen, das bei der ganzen Familie, vor allem bei Deiner Tochter Fanny Begeisterungsstürme auslöst?

Ehrlich gesagt, wechselt das ständig. Wir alle lieben selbstgemachte Pizza mit Birne, Ziegenkäse und Ahornsirup. Spaghetti sind natürlich auch ein Klassiker. Ganz aktuell essen Fanny und ich sehr gerne das Lieblingsessen meiner Kindheit: Hühnchen süß-sauer. Und gebackene Banane mit Honig zum Nachtisch.


  -->
Wie experimentierfreudig ist Fanny? Probiert sie alles aus oder gibt es Protest?

Noch probiert sie alles und isst Dinge, von denen ich nie gedacht hätte, dass sie ihr schmecken: saure Gurken zum Beispiel oder Weißwürste mit süßem Senf. Ich bin gespannt, wie lange das noch so geht.

Welche Nahrungsmittel gehen bei Euch Zuhause gar nicht?

Was mich angeht: Fisch. Ich habe eine panische Angst vor allem, was aus dem Meer kommt, deshalb gibt es bei uns zu Hause nie Fisch, wenn ich dabei bin. Die Fischstäbchen für Fanny macht der Papa.

Wie wichtig sind Euch feste Rituale am Tisch, wie zum Beispiel gemeinsames Tischdecken, ein Tischspruch (wie im Kindergarten) oder ein Gebet?

Ich mag es, wenn der Tisch schön gedeckt ist, mit frischen Blumen und Kerzen, das hat auch im Alltag etwas Feierliches. Fanny fängt gerade an, mir ein bisschen dabei zu helfen und holt manchmal das Besteck aus der Schublade. Einen richtigen Tischspruch haben wir nicht, wir sagen nur "Guten Appetit" wie im Kindergarten und fassen uns dabei an den Händen, das findet sie sehr lustig.
 
 Was hast Du als Kind gerne gegessen?
 
--> Zum Geburtstag habe ich mir immer selbstgemachte Hefeklöße mit Vanillesoße gewünscht. Milchsuppe mochte ich auch sehr gerne (lustig, ich habe keine Ahnung mehr, was genau diese Milchsuppe eigentlich war, ich weiß nur noch, das Milch und Nudeln drin waren). Als ich ein bisschen älter wurde, war es das Allergrößte, beim Chinesen essen zu gehen. Wir sind nur sehr selten ins Restaurant gegangen, wenn es dann mal so weit war, konnte ich vor Aufregung kaum schlafen. Ich habe jedes Mal Hühnchen süß-sauer bestellt und gebackene Banane mit Honig und Vanilleeis zum Nachtisch - die Liebe zu diesem Essen hat nie nachgelassen.

Als ich früher krank war, hat mir meine Mutter immer Grießpudding gemacht und mir ging es ein kleines bisschen besser. Gibt es bei Euch auch so ein "Tröster-Essen"?


Bei uns gab es immer einen Teller mit Apfelspalten ans Bett, wenn wir krank waren. Fanny isst für ihr Leben gern Birne, deswegen mache ich ihr gerne einen Teller mit Birnenspalten - auch wenn sie gesund ist. Wenn sie ein bisschen größer ist, werde ich es mal mit warmem Vanillepudding versuchen, der hilft gegen alles, oder?

Wie wichtig ist für Dich und Deine Familie gesunde, ausgewogene Ernährung und wie setzt Du sie um?

Wir versuchen, möglichst gesund und frisch zu essen, viel Obst, viel Gemüse, anständiges Fleisch - das haut aber natürlich nicht immer hin. Manchmal gibt es einfach ein Blech Pommes. Es gibt bei uns auch kein Zucker-Verbot, ich versuche die süßen Dinge aber möglichst zu zelebrieren, damit es nicht so ein Nebenher-Reingestopfe wird: Freitags nach der Kita holen wir manchmal Cupcakes auf dem Nachhauseweg und feiern dann eine Kuchen-Party. Am Wochenende backe ich gerne, und Fanny backt meistens mit. Sie ist furchtbar stolz, wenn sie den Teig umrühren darf. Wenn ich koche, zeige ich ihr die Kräuter und lasse sie riechen und probieren, manchmal stellt sie sich auch auf ihren Hocker und guckt zu oder schneidet mit ihrem Kindermesser eine Tomate. Ich würde sie ganz schrecklich gerne mit meiner Liebe zum Essen anstecken (ich selbst hab erst ganz spät mit dem Kochen begonnen). Mal sehen, ob das funktioniert.
  -->
Welches ist für Euch als Familie die wichtigste Mahlzeit am Tag und warum?

Definitiv das Abendessen. Morgens sind wir meistens zu spät dran, Fanny ist auch überhaupt kein großer Frühstücker, meistens isst sie in der Kita ein bisschen Müsli. Abends haben wir Zeit, dann sitzen wir zusammen am Küchentisch und essen und reden, das ist für mich die schönste Zeit des Tages.

Okkas Lieblings-Familienrezept: Hühnchen süß-sauer (für vier Personen)

Zutaten

400 g Hühnerbrust
2 EL helle Sojasoße
2 Stangen Staudensellerie
1 große Karotte
1 Zwiebel (oder drei Frühlingszwiebeln, je nachdem, was man lieber mag)
2 Paprika, rot und gelb
1 kleine Dose Ananas (ungezuckert)
Reis

Für die Soße

100 ml Tomatenketchup
2 EL Weißweinessig
15 g Zucker
125 ml Ananassaft (aus der Ananas-Dose)
1/2 EL Soßenbinder
Prise gemahlener Ingwer
Prise Salz

Die Hühnerbrust in Stücke schneiden und für mindestens 20 Minuten in 2 EL heller Sojasoße marinieren lassen. In der Zwischenzeit das ganze Gemüse in kleine Stücke schneiden (die Zwiebel möglichst fein) und zur Seite stellen. Für die Soße das Ketchup mit dem Weißweinessig und dem Zucker in einem kleinen Topf kurz aufkochen lassen, dann den Ananassaft und den Soßenbinder dazu geben, gut verrühren und ein bisschen einkochen lassen. Mit Ingwer und Salz abschmecken, zur Seite stellen. Dann das Hühnchen in einer Pfanne mit Öl goldbraun braten, herausnehmen und mit Küchenkrepp abtupfen. Das geschnittene Gemüse in der gleichen Pfanne für ein paar Minuten andünsten, bis die Zwiebeln glasig werden. Die Ananasstücke und die Soße dazu geben und gut verrühren, dann das Hühnerfleisch dazu geben und für ein paar Minuten auf niedriger Hitze köcheln lassen, bis das Gemüse gerade noch bissfest ist. Noch einmal mit Ingwer und Salz abschmecken. Fertig. Dazu gibt es bei uns Reis.

Gebackene Banane (für vier Personen)


 Zutaten

4 Bananen
4 EL Mehl
2 Eier
1 Prise Salz
1 gestrichener TL Backpulver
2 EL Honig
250 ml Öl

Die Bananen schälen und jeweils in drei Stücke schneiden. Das Mehl, die Eier, das Backpulver und das Salz zu einem glatten Teig verrühren (falls er zu dick ist, ein bisschen Wasser dazu geben). Das Öl erhitzen. Die Bananenstücke im Teig wenden und im heißen Öl goldbraun backen (das geht ziemlich schnell). Dazu schmeckt Honig und Vanilleeis.

Nach einem Rezept von Amalzie aus der Kochbar.

Wie ich auf die Idee zum Familienessen gekommen bin, könnt ihr hier nachlesen. Noch mehr köstliche Rezepte gibt es von Steffi, Ines, Ricarda, Birgit und Regina.

Vielen Dank, liebe Okka, für Deine Antworten und Euer schönes Familien-Rezept.









Sonntag, 2. September 2012

Meine Woche in Bildern/ 5.




Montag: Mal wieder beim Möbelschweden eingekauft. 
Dienstag: Das Kinderzimmer vom Großen Schulkind-tauglich gemacht.
Mittwoch: Familienausflug ins Rasti-Land unternommen.
Donnerstag: Action-Kung-Fu-Fotos gemacht. Was für ein Spaß!
Freitag: Endlich, endlich mal wieder meine Freundin besucht.
Samstag: Kleiner Ausflug mit meiner Freundin und unseren vier Kindern in ein Bauernmuseum.
Sonntag: Geburtstag meiner Schwester nachgefeiert.


Auf meinem Blog wird es nächste Woche etwas ruhiger. Mittwoch gibt es das Familienessen und dann muss ich mich mal um die Einschulung und das ganze Drum und Dran kümmern. Und damit ich meinen Kopf auch richtig frei bekomme, melde ich mich ein paar Tage ab und bin bald wieder zurück.

Custom Post Signature

Custom Post  Signature