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Mittwoch, 21. September 2016

Kopenhagen: Unser entspannter Freundinnen-Trip und 5 Low-Budget-Tipps {Teil 1}



Vor fast einem Vierteljahr, Ende Juni war es, bin ich mit meiner Freundin endlich zu unserem ersten gemeinsamen Mädels-Trip nach Kopenhagen aufgebrochen. Wir hatten schon lange vor, ganz alleine ohne Kindern und Männer, eine neue Stadt zu erkunden. Vor zwei Jahren waren wir für eine Nacht in Bremen, dieses Mal sollte unser Ausflug etwas länger sein. Endlich mal in Ruhe quatschen, hübsche Geschäfte nicht nur von außen, sondern auch von innen ansehen (alle Mamas wissen was ich meine) und stundenlang vor Verzückung zu quietschen, weil es so viele schöne Dinge zu entdecken gibt. Ausschlafen so lange wir möchten, keine Alltagsverpflichtungen, uns einfach nur treiben lassen. Ganz langsam verblassen meine Erinnerungen an diese drei schönen Tage im frühen Sommer und deshalb ist es allerhöchste Zeit, sie noch einmal für mich und natürlich Euch herauszukramen.


Aber warum eigentlich Kopenhagen? Ich muss zugeben, dass ich zu einem großen Teil von Blogs und Reiseberichten angefixt wurde, die von der dänischen Hauptstadt in den höchsten Tönen schwärmten. Aber egal ob ich Reisetipps auf Facebook über furchtbar angesagte Sterne-Restaurants und hippe Cafés las oder Blogposts über wunderbare Design-Hotels wurde mir schlagartig klar: Das hier ist nicht meine Liga und schon gar nicht meine Preisklasse. Ich wette, ich bin nicht die Einzige, der es so geht und habe deshalb einige Tipps Low-Budget-Tipps für Kopenhagen zusammengestellt.

 1.  Wohnen: Preiswert und mittendrin im Geschehen

Da wir unser Budget für eine Unterkunft in Kopenhagen im Vorfeld festgelegt hatten, landeten wir ziemlich schnell bei airbnb und haben es keine Sekunde bereut. Gewohnt haben wir in einer schnuckeligen, kleinen Studentenwohnung im angesagten Multikulti-Stadtteil Nørrebro. Wir waren ganz nah am Geschehen und tolle Insider-Tipps gab es von unserer Vermieterin Ida für knapp 80 Euro pro Nacht gratis dazu. Wir hatten großes Glück mit dieser kleinen Wohnung, dem niedlichen Balkon mit Blick auf den riesigen grünen Innenhof, auf dem wir morgens gefrühstückt und abends Wein getrunken haben. Die Seite zur Straße war nicht ganz so idyllisch, aber immerhin hatten wir Supermarkt und Bushaltestelle vor unserer Tür. Wir hatten die Wohnung ganz für uns alleine. Noch mehr sparen könnt Ihr, wenn Ihr Euch nur ein Zimmer bucht und mit Eurem Vermieter unter einem Dach wohnt.

 



2. Zu Fuß gehen und die Umgebung entdecken


Für unseren ersten Tag in Kopenhagen hatten wir uns ganz fest vorgenommen, zu Fuß zu gehen. Der Nahverkehr ist zwar auch nicht teurer als in Deutschland, aber während des Laufens sieht und erlebt man einfach mehr. Bei dem wundervollen Kleidchen-Wetter, mit dem wir bei diesem durchwachsenen Sommeranfang, gar nicht gerechnet hatten, machte das richtig Spaß. Ganz ohne Ziel sind wir durch diese schöne Stadt gelaufen und haben sie auf uns wirken lassen. Einziger Haken: Wir waren abends so kaputt, dass wir keinen Fuß mehr vor die Tür setzen konnten.


 3. Lässige Pizzeria statt Restaurant


Durch puren Zufall sind wir in unserem Viertel Nørrebro in Stefanos Pizzeria gelandet. Erschöpft von der 5-stündigen Zugfahrt und einigen Verwirrungen bei der Suche nach dem richtigen Bus zu unserer Wohnung liefen wir am frühen Abend ziemlich hungrig durch die Gegend. Wir deuteten es als gutes Zeichen, dass vor dem Laden ziemlich viel los war. Bestellen könnt Ihr frische Salate, Burger, Sandwiches, Pasta und natürlich super leckere Pizza zu fairen Preisen. Das Essen ist schnell fertig und ihr könnt Euch noch die lässigen Kopenhagener ein Weilchen ansehen.

Falls Ihr mal in der Gegend seid:

Stefanos Pizzeria
Stefansgade 33
2200 Kopenhagen



Nur einen Katzensprung von unserer Wohnung entfernt ist die angesagte Jaegersborggade mit Cafés, Smoothie- und Wein-Bars, kleinen Shops mit handgemachtem Schmuck und Keramik, Plattenläden und vielem mehr. Tipp: Wenn Ihr von Stefanos Pizzeria kommt und die Jaegersborgadde hinuntergeht, lauft Ihr genau auf einen meiner Lieblingsplätze zu, den Assistens Kirkegård. Einen riesigen Friedhof...

4. Relaxen auf dem Friedhof Assistens Kirkegård (Nørrebro)


Zugegeben, auch wenn sich die Überschrift ein wenig seltsam anhört, aber auf dem riesigen Friedhof, der von den Einheimischen als Park genutzt wird und auf dem Hans Christian Andersen begraben ist, lässt es sich ganz wunderbar entspannen. Diese absolute Stille ist der Wahnsinn. Hinzu kommt, dass ich seit meiner Kindheit Friedhöfe liebe. Ich habe mir früher immer vorgestellt, dass ich eines Tages eine Weltreise mache, nur um Friedhöfe zu fotografieren. Ein kleiner Schauer lief uns bei der tief stehenden Sonne schon über den Rücken, als wir uns mit Bier und Chips eingedeckt, zwischen den alten Grabsteinen und Statuen einen Platz gesucht haben. Kaum bemerkten wir die fröhlichen Menschen um uns herum, fühlten wir uns schon sehr viel wohler. Der Friedhof ist frei zugänglich.


5. Noch ein herrlicher Ort zum Entspannen: Der Botanische Garten im Herzen Kopenhagens

Der Botanische Garten in Kopenhagen war eigentlich ein Zufallstreffer, weil wir dringend Erholung für unsere armen Füße brauchten. Wäre ich von der Wärme und unserer Lauferei nicht so fertig gewesen, hätte ich diesen wundervollen Gewächshäusern aus dem 19. Jahrhundert und den 13.000 Pflanzenarten in dem 10 Hektar großen Garten garantiert mehr Beachtung geschenkt. Stattdessen freuten wir uns über ein schattiges Plätzchen. Tipp: Im Frühling und Sommer gibt es vor Ort einen kleinen Vintage-Food-Truck mit Getränken und Snacks. Außerdem habt Ihr die Möglichkeit dort zu picknicken. Der Eintritt ist frei!


Botanischer Garten
 
Øster Farimagsgade 2B
1353 Kopenhagen
 
Das ist noch lange nicht alles, was wir in Kopenhagen gesehen haben. In einem zweiten Teil werde ich demnächst mehr über unseren Freundinnen-Ausflug schreiben.
Samstag, 17. September 2016

Meine fünf Freitagslieblinge: Ganz viel Meerliebe und schnell gemachte Lachs-Pasta

Ich war mir ja ganz sicher, dass meine 5 Freitagslieblinge es bis Freitagabend auf den Blog schaffen würden. Aber zwischen Mittagessen kochen, aufräumen, Wäsche waschen, Vokabeln üben und einer unvorhergesehenen Müdigkeit, die mich am frühen Abend überfiel, war nicht mehr daran zu denken. Mit etwas Verspätung geht's jetzt aber los...


Lieblingsbuch der Woche

Jede Woche ein Lieblingsbuch vorzustellen finde ich ehrlich gesagt sehr ambitioniert. Ich bin schon froh, wenn ich im Monat ein Buch durchlese. Deshalb verlinke ich Euch das neue Kochbuch der schwedischen Food-Ikone Leila Lindholm, das hier vor ein paar Tagen eingetrudelt ist. Ganz bald stelle ich das sehr hübsch aufgemachte Buch Meine Rezepte für die ganze Familie mit über 100 frischen und gesunden Gerichten mit anderen tollen Neuerscheinungen hier vor.


Lieblingsrezept

Ich war ja sehr skeptisch, ob diese One-Pot-Pasta-Gerichte wirklich funktionieren. Einfach die Zutaten in einen Topf werfen, Wasser drauf, das Ganze bei mittlerer Hitze vor sich hin köcheln lassen, einige Male umrühren, 5 Minuten ziehen lassen und fertig. Was soll ich sagen, die Räucherlachs Spinat Tagliatelle aus dem neuen Buch One Pot Pasta - Schnelle Nudelgerichte aus einem Topf von Sabrina Fauda-Role schmeckt super und sind in 15 Minuten auf dem Tisch.


Räucherlachs Spinat Tagliatelle (für 4 Personen)

350 g Tagliatelle
125 g frischer, junger Spinat
160 g Räucherlachs
4 Frühlingszwiebeln
2 Knoblauchzehen in feine Scheiben geschnitten
4 EL Crème fraiche
1 Würfel Gemüsebrühe
Pfeffer aus der Mühle
750 ml Wasser

Und so geht's 

Alle vorbereiteten Zutaten in der angegebenen Reihenfolge in einen großen Kochtopf geben, 15 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen und regelmäßig umrühren. Nach Ende der Kochzeit vom Herd nehmen und 5 Minuten ziehen lassen. 

Liebster Moment mit meinen Kindern

Die zwei Tage, die wir mit unseren Kindern, Oma, Opa, Schwester, Schwager und Hund an der Ostsee verbracht haben waren einfach nur wunderschön. Wir waren den ganzen Tag am Strand, sind im Meer geschwommen, haben gequatscht, Eis gegessen und unsere Gesichter in die Sonne gehalten. Der schönste Moment war, als wir alle zusammen zum Sonnenuntergang am Meer waren und unsere Füße in den kühlen Sand gegraben haben.



Liebster Moment nur für mich

Man reiche mir einen Kaffee und setze mich bei schönstem Sommerwetter in einen Strandkorb mit Blick aufs Meer. Dazu noch Kinder, die vergnügt mit dem Hund meiner Schwester spielen oder so tiefe Löcher buddeln, dass die anderen Kids bewundernd daneben stehen. Mehr brauche ich nicht, um rundum zufrieden zu sein.



Schönste Inspiration 

Ich muss mich wohl langsam mit dem Gedanken anfreunden, dass der Sommer so gut wie gelaufen ist. Schönste Inspiration und perfekt gegen Fernweh ist die bereits zweite Ausgabe des wundervollen Reisemagazins The Fernweh Collective. Die Autoren und Fotografen nehmen Euch mit auf traumhafte Reisen in Dschungel-Regionen rund um unseren Globus. Sehr empfehlenswert!


Noch mehr Freitagslieblinge findet Ihr wie immer bei Berlin Mitte Mom Anna. Ich wünsche Euch ein tolles Wochenende.
Dienstag, 13. September 2016

{Vegetarisch}: Reisnudelsalat mit Spinat und Schafskäse


Bevor der Herbst mit Kürbis, Pilzen, heißen Suppen und deftigen Gerichten um die Ecke kommt, zeige ich Euch passend zu dem herrlichen Sommerwetter das Rezept für einen leichten Salat mit Reisnudeln. Die Kombination von Spinat, Sesamöl und Sojasoße liebe ich schon lange, gespannt war ich auf den Schafskäse, der den Salat etwas gehaltvoller macht. So viel kann ich Euch schon mal sagen: Der Salat ist der Knüller, schmeckt richtig lecker und ist dazu noch schnell gemacht.



Reisnudelsalat mit Spinat und Schafskäse (2 Personen)

350 g Reisbandnudeln
4 Frühlingszwiebeln
100 g jungen Spinat
200 g Schafskäse

Für das Dressing: 

2 EL Sojasoße
2 EL Hoisin-Soße
2 EL Reisessig
2 EL Sesamöl
1 Prise brauner Zucker
Pfeffer aus der Mühle
2 EL ungeschälter Sesam

Und so geht's: 

1. Zunächst werden die Reisbandnudeln in einem Topf mit kochendem Wasser übergossen und garen für etwa 10 Minuten. Danach werden sie mit kaltem Wasser abgeschreckt, im Sieb abgetropft und zur Seite gestellt.

2. Nun wascht Ihr die Frühlingszwiebeln und schneidet sie schräg in kleine Stücke. Der Spinat wird gewaschen und abgetropft, der Schafskäse vorsichtig zerbröckelt. 

3. Der Sesam wird in einer Pfanne ohne Fett erhitzt, bis er leicht gebräunt ist. Vorsicht: Sesam brennt schnell an!

4. Die Sojasoße wird mit der Hoison-Soße, Reisessig, Öl und Zucker verrührt und mit dem Pfeffer abgeschmeckt. Danach vermengt Ihr die vorbereiteten Zutaten mit dem Dressing und streut den Sesam über den Salat.

 Guten Hunger und genießt die schönen Spätsommertage!
Freitag, 9. September 2016

Meine 5 Freitagslieblinge

Bevor ich mich gleich daran mache und unsere Sachen für einen kleinen Wochenend-Familien-Ausflug an die Ostsee packe, zeige ich Euch meine 5 Freitagslieblinge der vergangenen Woche.


Mein Lieblingsbuch

Spätestens seit dem Pubertier bin ich großer Fan von Jan Weiler. Wenn die Stimmung bei mir gerade nicht so doll ist, lese ich gerne in seinen kurzweiligen und garantiert immer witzigen Anekdoten über seine Familie. In seinem zweiten Band Im Reich der Pubertiere geht es nicht mehr nur um die Tochter, sondern auch um seinen Sohn, der sich langsam aber sicher in ein Pubertier verwandelt. Bei uns klopft die Pubertät zwar erst ganz leise und verhalten an die Tür, aber man kann sich ja schon mal darauf vorbereiten, was eventuell auf uns zukommen wird.

Lieblingsrezept

So ein kleiner Wochenrückblick ist ja immer prima, um seine grauen Zellen in Schwung zu bringen. Ähäm, was habe ich nochmal gegessen? Egal! Ein Klassiker, der bei den Jungs auf jeden Fall immer super ankommt, ist Apfelpfannkuchen mit Puderzucker. Für zwei Portionen verrühre ich 2 Eier mit 100 g Mehl, 125 ml Milch, 2 EL braunem Zucker und einem Schuss Mineralwasser. Wenn der Teig in der Pfanne ist, gebe ich einige Apfelspalten dazu. Der Pfannkuchen ist fertig, wenn er auf beiden Seiten leicht gebräunt ist.


Liebster Moment mit meinen Kinder

Für meinen liebsten Moment mit meinen Kindern muss ich etwas schummeln: Bereits letzten Freitag war ich mit den Jungs auf dem Fettes-Brot-Konzert in Hannover, um Papa zu besuchen, der die Band mischt. Mit einem coolen Angeber-Platz über der Menschenmenge hatten wir einen perfekten Blick auf die Brote. Zusammen mit dem Großen habe ich die Songs mitgegrölt, getanzt und richtig viel Spaß gehabt. Der Kleine ist in dem ganzen Trubel eingeschlafen.


Liebster Moment nur für mich

Unser Kleiner ist seit Anfang August ein Schulkind und bisher begleite ich ihn jeden Morgen zur Schule. Auch wenn es nur wenige hundert Meter sind, genieße ich die frische Morgenluft, die strahlende Sonne und den kleinen Spaziergang gerade sehr. Mal sehen, wie lange er mich noch dabei haben will. :-)



Schönste Inspiration

Der Herbst liegt in der Liste meiner Lieblingsjahreszeiten nach Frühling und Sommer etwas abgeschlagen auf dem dritten Platz. Ich liebe den Herbst allerdings für die neuen Bucherscheinungen vieler toller Verlage. In diesen drei neuen Kochbüchern aus dem AT-Verlag habe ich schon viele Inspirationen für neue leckere Rezepte gefunden. 


Mehr Freitagslieblinge findet Ihr bei Anna von Berlin Mitte Mom. Ich wünsche Euch ein schönes, sonniges Wochenende.
Donnerstag, 8. September 2016

{Kinder}: Buchtipps für 10-jährige Jungs

Als unser großer Sohn vor vier Jahren eingeschult wurde, fand ich die Vorstellung, dass wir irgendwann zusammen auf dem Sofa sitzen und lesen, so richtig super. Auch wenn ich unseren Kindern von klein auf fast täglich vorgelesen oder wir gemeinsam Bilderbücher angeschaut haben, weiß man ja nie so genau, wie sich die Leseleidenschaft einmal entwickeln wird. Und jetzt, am Anfang der 5. Klasse angekommen, bin ich wahnsinnig glücklich und stolz, dass der Große mit Begeisterung Bücher verschlingt.
Heute stelle ich Euch mal die Lieblingsbücher unseres Großen vor. Vielleicht ist für Eure Kinder ja auch etwas dabei.




1. Greg's Tagebuch von Jeff Kinney

Irgendwie ist der Hype um die Bücher von Jeff Kinney vollkommen an mir vorbeigegangen. Ich bin eben auch kein Junge und stehe nicht so auf Bücher im kritzeligen Tagebuch-Comic-Stil. Ich kann nur so viel sagen: Unser Sohn hat die Bücher mit witzigen Geschichten aus dem Leben des 13-Jährigen Greg und seiner chaotischen Familie eingeatmet! Zum Glück konnten wir uns die mittlerweile auf stattliche 10 Teile gewachsene Reihe in unserer Bücherei ausleihen. Nach den Lustigen Taschenbüchern war Greg für den Großen der perfekte Einstieg ins Leseabenteuer. Ab 10 Jahren

2. Hilfe! Ich bin ein Werwolf von Gunnel Linde. 

Kennt Ihr Gunnel Linde? Ich muss gestehen, dass ich von der schwedischen Autorin, die über 40 Kinderbücher geschrieben hat und für ihr Werk mit dem Astrid-Lindgren-Preis ausgezeichnet wurde, noch nie etwas gehört habe. In dem Buch der 2014 verstorbenen Autorin geht es um den eigentlich eher schüchternen Jungen Ulf, der bei Vollmond die Zähne fletscht und sich mit seinem fiesen Sportlehrer anlegt. Hat er sich nach dem Biss des bösen, alten Mannes aus der Nachbarschaft etwa in einen Werwolf verwandelt?
Bei dem Buch, das schon 1972 geschrieben und erst Jahre später im Gerstenberg Verlag erschienen ist, hat sich unser Sohn so richtig schön gegruselt. Ab 7 Jahren

3. Der kleine Vampir von Angela Sommer-Bodenburg

Was habe ich die Geschichten von Anton Bohnsack, dem kleinen Vampir Rüdiger und seiner Schwester Anna in meiner eigenen Kindheit geliebt. Also war es auch gar nicht verwunderlich, dass ich vor ein paar Jahren wirklich alle Teile, die ich noch nicht kannte, für mich und unseren Sohn gekauft habe. Ich habe ihm alle 17 (!) Bücher vorgelesen, jetzt ist er dran. Ab 6 Jahren

4. Superhelden fliegen geheim von Alice Pantermüller

Als Kind hätte ich die Vorstellung, dass meine Mutter durch die Lüfte fliegt und mein Vater die Welt rettet bestimmt super gefunden. Für Karline Lund sind Eltern und Geschwister mit Superkräften Alltag. Sie findet die ganze Sache nicht so toll und ist vor allem genervt, weil sie keine besonderen Fähigkeiten besitzt. Aber dann kann sie plötzlich mit dem kleinen Frettchen aus der Schultasche sprechen und versteht auch alle anderen Tiere. Praktisch werden ihre neuen Superkräfte, als ihr Freund Jona plötzlich verschwindet. Ab 9 Jahren

5. Warrior Cats von Erin Hunter

Vor einiger Zeit entdeckt und bei Mädchen und Jungs ein Riesenhit sind die Warrior Cats von Erin Hunter. Hinter dieser Autorin verbergen sich gleich sechs Kinderbuchautorinnen, die den spannenden Geschichten um vier Clans wilder Katzen, die tief verborgen in einem Wald leben, Leben eingehaucht haben. Im Kinderzimmer liegt gerade Band 4 der 3. Staffel auf dem Nachttisch und vor 21 Uhr geht hier nicht das Licht aus.
Achtung Suchtgefahr: Es gibt mittlerweile 5 Buchstaffeln mit insgesamt 29 Büchern! Ab 10 Jahren


Habt Ihr noch Tipps? Was lesen Eure Kinder gerne?
Samstag, 3. September 2016

Meine fünf Freitagslieblinge: Mit einem lesenswerten Buch, einem mutigen Jungen und einem leichten Sommersalat

Schon lange hatte ich überlegt, bei Annas fünf Freitagslieblingen mitzumachen, es aber einfach nicht geschafft. Zu sehr haben mich die Sommerferien und der Neustart an den Schulen in Anspruch genommen. So langsam haben wir uns in den neuen Alltag eingefunden und deshalb mache ich mit einem Tag Verspätung gerne mit.

Lieblingsbuch


Wenn ich gerade nicht weiß, was ich lesen soll und Inspirationen brauche, gucke ich sehr gerne auf Okkas Blog Slomo vorbei. Durch sie habe ich vor Jahren Tschick entdeckt und natürlich ihr erstes eigenes Buch Völlig fertig und irre glücklich gelesen. Als sie über Vom Ende der Einsamkeit von Benedict Wells schrieb, war ich mir nicht sicher, ob das so ein passender Roman für den Sommer ist. Wenn in den Ferien alle um mich herumwuseln und es so richtig schön warm ist, mag ich es gerne seicht, was dieses wundervolle Buch garantiert nicht ist. Ich habe mich dennoch herangewagt und es gelesen. Mir viele kleine Auszeiten im Garten, einen Lieblingsmoment nur für mich, mit diesem Buch gegönnt. Ich fand diesen Roman traurig und lebensbejahend zugleich. Wenn Ihr neugierig geworden seid, lest Euch Okkas Rezension zu diesem Buch durch.


Lieblingsrezept


Mir sind in letzter Zeit so unglaublich viele Rezepte mit Reisnudeln über den Weg gelaufen, aber zu einem warmen Sommertag passte dieser Reisnudelsalat mit Spinat und Feta einfach am besten. Das Rezept werde ich nächste Woche hier vorstellen.


Liebster Moment mit meinen Kindern



Unser Großer hatte es sich schon lange vorgenommen und vollmundig angekündigt, einmal vom 5 Meter-Brett zu springen. Zufällig steht ein Sprungturm im Freibad meines Heimatdorfes. Der Nachmittag in dieser Woche war also nicht nur unvergesslich für unseren 10-Jährigen, sondern auch für mich ein absoluter Kindheitsflash. Genau von diesem Brett, umgeben von riesigen Kiefern, die ich so mag, bin ich nämlich vor 30 Jahren gesprungen. Aber ich war nicht so cool, ohne zu zögern reinzuspringen wie unser Sohn, sondern habe mich sehr, sehr, sehr angestellt. Es blieb dann auch mein einziger Sprung, später habe ich mich nie wieder getraut.

Schönste Inspiration


Als ich den Blog Sechs Paar Schuhe vor einigen Wochen entdeckt habe, musste ich mir in einem Rutsch alle Artikel und Filme der sechsköpfigen Familie durchlesen und ansehen. Die Bildsprache der Videos ist so unglaublich schön und die Worte des Norwegers treffen mich immer mitten ins Herz. So auch dieses Video über die Natur, von der wir uns durch unsere Bequemlichkeit und Gedankenlosigkeit immer weiter entfernen. Sehr sehenswert!

Noch mehr Freitagslieblinge findet Ihr bei Berlin Mitte Mom Anna. Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!
Donnerstag, 1. September 2016

{Insta-Liebe}: Das war unser August

Der letzte Sommermonat war genau so, wie ein Monat sein muss: Der August ist nicht wie die anderen Monate vor ihm im Flug vergangen, sondern wir haben viel, viel Zeit mit unserer Familie verbracht. Wir hatten in diesen Sommerferien keine Zeit für eine ganze Woche Urlaub, haben aber zum Glück die letzten Tage vor dem Schulanfang für einen kurzen Trip in den Harz genutzt. Der Harz stand schon sehr lange auf meiner Liste, weil er nur knapp 90 Autominuten von uns entfernt ist.


Der Harz ist leider immer noch ein Feriengebiet, das ziemlich in die Jahre gekommen ist und touristisch ziemlich vernachlässigt wird. Uns so hatte ich auch Mühe eine Unterkunft für nur eine Nacht zu finden, die familiengeeignet, nicht überteuert und auch noch schön ist. Letztlich sind wir in einer tollen Ferienwohnung in einem jahrhundertealten Fachwerkhaus im Zentrum von Quedlingburg untergekommen. Davon werde ich demnächst ausführlicher berichten. Die zweite Nacht war vor allem für unsere Jungs der Knüller: Ganz spontan haben wir ein Familienzimmer in der frisch restaurierten Wasserburg in Heldrungen im Norden Thüringens gebucht. Das Wetter war ziemlich gruselig, was meine drei Männer aber nicht daran gehindert hat, mit einem Boot auf dem Schlossgraben zu rudern. 

Der August war vor allem für unsere Jungs spannend, weil der Kleine eingeschult wurde und der Große in die 5. Klasse gewechselt ist. Ich wünschte mir, der große Spaß an der Schule würde dem Kleinen nie vergehen. Im August habe ich es auch endlich geschafft, mir Sonnenblumen vom Feld zu klauen pflücken. Und dann war da noch dieser kleine Igel, der uns fast jeden Tag in unserem Garten besucht hat. Schließlich haben wir am letzten Augustwochenende die letzte große Familienparty des Jahres gefeiert (nach dem 75. meines Vaters und dem 70. meiner Mutter): Den 50. Geburtstag meiner Schwester in ihrem traumhaften Garten.


Der September startet auch nicht übel mit einem Konzert von Fettes Brot morgen in Hannover, bei dem unsere Jungs ihrem Papa mal wieder bei der Arbeit zusehen können und einem Wochenendtrip nach Boltenhagen mit der ganzen Familie inklusive Oma, Opa, Schwester, Schwager und Hund!

Ich wünsche Euch eine schöne Zeit...genießt den Spätsommer!

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